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Do, 17:15 Uhr
20.01.2011

Autohof und anderes...

Am Nachmittag trafen sich die Mitglieder des Nordhäuser Hauptausschusses. Auf der Tagesordnung waren auch die Informationen zur Besetzung der Stelle des Bürgermeisters zu finden...


Unter den Gästen der politischen Veranstaltung waren auch zahlreiche Mitglieder der Sundhäuser Bürgerinitiative (BI) zu finden, die einen Brief an die Fraktionen verteilten. Darin fordert die BI, die Planungsarbeiten für den Bau eines Autohofes in der Nähe des Ortsteils aufzugeben und der Beschlussvorlage der Bündnisgrünen zuzustimmen (nnz wird das Schreiben veröffentlichen).

Die Besetzung der Bürgermeisterstelle war zuvor erneut Gegenstand der Beratung im Ältestenrat. Es haben sich elf Männer und Frauen um diese Stelle beworben. Fünf davon kamen in den engere Wahl, zwei würden die Kriterien der Ausschreibung erfüllen. Jetzt soll eine Unternehmensberatung mit den beiden „Favoriten“ sowie drei weiteren Kandidaten Gespräche führen und einen Auswahlvorschlag vornehmen.

Im Ältestenrat gab es keine Kritik an dieser Vorgehensweise, wohl aber in der aktuellen Sitzung. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) bot an, die Wahl in einer weiteren Sitzung des Stadtrates am 7. Februar durchzuführen. Darauf wollten sich die Vorsitzenden der Fraktionen noch einmal verständigen.

Nun aber zum Autohof. Seitens der Verwaltung wurde eine Darstellung zum Sachstand angekündigt, in der auch die Historie des Planungsverfahrens dargestellt wird. Es sei jetzt erforderlich, einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan zu erarbeiten (siehe dazu auch im nnz-Archiv). Auch sei eine rechtliche Prüfung der Situation erfolgt, der zufolge es keine Schadensersatzansprüche an die Stadt gebe.

Der Investor habe in dieser Woche erneut sein Interesse am Bau des Autohofes bekundet, jedoch in einer abgespeckten Fassung, wo sich auf den „Kern des Geschäfts“ bezogen werde. Es solle auch deutlich weniger Stellflächen geben, als die bislang geplanten 222. Erste Signale waren heute schon aus der SPD zu vernehmen. Volker Fütterer sieht kaum Chancen für die Errichtung eines Autohofes.
Autor: nnz

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