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Di, 14:56 Uhr
18.01.2011

Anschlag auf Parteibüro

Unbekannte Täter haben am Morgen in Nordthüringen die Scheibe an einem Büro der Partei „Die Linke“ zerstört. Jetzt ermittelt die Polizei und schließt ein politisches Motiv nicht aus...


Um 5.20 Uhr hatte ein Anwohner in Bad Langensalza das Klirren der Scheibe gehört und war sofort an das Fenster geeilt. Er konnte jedoch keine Personen mehr auf der Straße sehen. Der Zeuge alarmierte sofort die Polizei. Die Beamten mussten vor Ort feststellen, dass eine 160 mal 160 cm große Schaufensterscheibe des Abgeordneten-Büros eingeworfen worden war. Im Büro fand man vier Pflastersteine, die die Scheibe durchschlagen hatten. Zum Glück sind keine Einrichtungsgegenstände beschädigt worden. Ein weiterer Stein hatte die Fassade des Gebäudes getroffen.

Noch während die Beamten den Tatort untersuchten, ging eine Information von Passanten ein, dass in etwa 200 Meter Entfernung an einem Gebäude ebenfalls Scheiben eingeschlagen wurden. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein leerstehendes Haus, das für umfangreiche Sanierungsarbeiten oder den Abriss vorgesehen ist. Einige Räume des Hauses wurden in der Vergangenheit von alternativen Jugendlichen als Treffpunkt genutzt.

Offensichtlich hatten die Unbekannten an dem Haus mehrere Scheiben mit Bierflaschen eingeschlagen. Da es an dem Gebäude bereits diverse Beschädigungen gibt, konnte nicht exakt ermittelt werden, wie viele Scheiben am Dienstagmorgen zu Bruch gingen. Man geht davon aus, dass sechs Scheiben eingeschlagen wurden.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und schließt ein politisches Motiv nicht aus. Zeugen, die zur Tatzeit Personen in der Nähe der Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Langensalza in Verbindung zu setzen.
Autor: nnz

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Kommentare
Georg66
18.01.2011, 15:14 Uhr
Mitgefühl
Die Partei der Linken hat mein ehrliches Mitgefühl für die Folgen dieser Tat.
Gerade im Winter die Fensterscheiben des Parteibüros einzuschlagen ist sehr verwerflich, da es bitterkalt werden kann.
Da müssen sich die Genossen wohl warm anziehen, um den politischen Aschermittwoch zu erleben.
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