Mi, 11:25 Uhr
12.01.2011
Gemischte Bilanz
Aus Sicht der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode war das vergangene Jahr ein Spiegelbild des europäischen Wirtschaftsumfeldes. Das hat vor allem mit den Unterschieden im Inlands- und Auslandgeschäft zu tun...
In Deutschland konnten wir nach dem Jahr der Krise in einzelnen Segmenten sogar wieder Zuwächse gegenüber dem Jahr 2008 verzeichnen, hier vor allem in den neuen Bundesländern. Das betrifft zum Beispiel die Produktpalette für den Trockenbau oder die der Putze. Auf konstantem Niveau befindet sich auch der Absatz bei Rohstein, der vor allem von der deutschen Zementindustrie nachgefragt wird”, bilanziert Werkleiter André Materlik und konstatiert sich Unternehmenssicht eine robuste deutsche Wirtschaft, die sich relativ schnell erholt hat.
Schon anders sieht es mit dem Blick auf die osteuropäischen Märkte aus. Hier ist der Export - wie in der gesamten Branche - auch im Unternehmen in Rottleberode derart zurückgegangen, dass diese Verluste nicht durch den deutschen Markt kompensiert werden konnten.
Wichtig für den Standort an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Tatsache, dass das Knauf-Werk in diesem Jahr ohne Kurzarbeit auskam, auch konnte das geplante Schichtsystem vollauf eingehalten werden. Werkleiter Materlik, der mittlerweile dem Unternehmen seit zehn Jahren vorsteht, kann eine kontinuierlich positive Entwicklung im Personalbereich vermelden. Waren im Jahr 2000 105 Frauen und Männer bei Knauf in Rottleberode beschäftigt, so sind es aktuell 131, hinzukommen fünf Auszubildende.
Im Jahr 2010 stellte die Knauf-Gruppe für Investitionen in Maschinen und Anlagen sowie für geplante Großreparaturen mehr als vier Millionen Euro zur Verfügung. Wir hatten im vergangenen Jahr und wir werden auch in diesem Jahr verstärkt die Modernisierung unserer betrieblichen Infrastruktur vorantreiben. So sollen unter anderem die Werkstraße saniert, die Kanalisation erneuert und eine Kläranlage errichtet werden. Nach 20 Jahren ist hier eine ‘Kur’ notwendig”, beschreibt André Materlik die Vorhaben, die auch im nächsten Jahr zwischen vier und fünf Millionen Euro kosten werden. Das alles ist Geld, das zum größten Teil in Form von Aufträgen an Unternehmen in der Region des Südharzes weitergegeben wird.
Mit dem Blick zurück auf das Jahr 2010 ist Materlik auch erfreut, dass mit der Wiederwahl des Präsidenten der Nordhäuser Fachhochschule auch eine Konstanz in den Beziehungen zwischen Praxis und Forschung beibehalten wird. Eine ähnliche Konstanz erhofft sich die Unternehmensleitung in Rottleberode auch von der künftigen Landespolitik in Sachsen-Anhalt, wo in diesem Jahr Landtagswahlen anstehen. Auch kann aus Sicht der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode die fachliche Zusammenarbeit mit allen demokratischen Parteien fortgesetzt werden.
Das gleiche gelte aus Unternehmenssicht auch für die kommunale Ebene, wo auf sachsen-anhaltinischem Gebiet nach der erneuten Gebietsreform nun geordnete Bahnen gefunden wurden. Auch werde die Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen auf dem gleichen guten Niveau wie bislang fortgesetzt, gibt sich der Werkleiter optimistisch.
Autor: nnzIn Deutschland konnten wir nach dem Jahr der Krise in einzelnen Segmenten sogar wieder Zuwächse gegenüber dem Jahr 2008 verzeichnen, hier vor allem in den neuen Bundesländern. Das betrifft zum Beispiel die Produktpalette für den Trockenbau oder die der Putze. Auf konstantem Niveau befindet sich auch der Absatz bei Rohstein, der vor allem von der deutschen Zementindustrie nachgefragt wird”, bilanziert Werkleiter André Materlik und konstatiert sich Unternehmenssicht eine robuste deutsche Wirtschaft, die sich relativ schnell erholt hat.
Schon anders sieht es mit dem Blick auf die osteuropäischen Märkte aus. Hier ist der Export - wie in der gesamten Branche - auch im Unternehmen in Rottleberode derart zurückgegangen, dass diese Verluste nicht durch den deutschen Markt kompensiert werden konnten.
Wichtig für den Standort an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Tatsache, dass das Knauf-Werk in diesem Jahr ohne Kurzarbeit auskam, auch konnte das geplante Schichtsystem vollauf eingehalten werden. Werkleiter Materlik, der mittlerweile dem Unternehmen seit zehn Jahren vorsteht, kann eine kontinuierlich positive Entwicklung im Personalbereich vermelden. Waren im Jahr 2000 105 Frauen und Männer bei Knauf in Rottleberode beschäftigt, so sind es aktuell 131, hinzukommen fünf Auszubildende.
Im Jahr 2010 stellte die Knauf-Gruppe für Investitionen in Maschinen und Anlagen sowie für geplante Großreparaturen mehr als vier Millionen Euro zur Verfügung. Wir hatten im vergangenen Jahr und wir werden auch in diesem Jahr verstärkt die Modernisierung unserer betrieblichen Infrastruktur vorantreiben. So sollen unter anderem die Werkstraße saniert, die Kanalisation erneuert und eine Kläranlage errichtet werden. Nach 20 Jahren ist hier eine ‘Kur’ notwendig”, beschreibt André Materlik die Vorhaben, die auch im nächsten Jahr zwischen vier und fünf Millionen Euro kosten werden. Das alles ist Geld, das zum größten Teil in Form von Aufträgen an Unternehmen in der Region des Südharzes weitergegeben wird.
Mit dem Blick zurück auf das Jahr 2010 ist Materlik auch erfreut, dass mit der Wiederwahl des Präsidenten der Nordhäuser Fachhochschule auch eine Konstanz in den Beziehungen zwischen Praxis und Forschung beibehalten wird. Eine ähnliche Konstanz erhofft sich die Unternehmensleitung in Rottleberode auch von der künftigen Landespolitik in Sachsen-Anhalt, wo in diesem Jahr Landtagswahlen anstehen. Auch kann aus Sicht der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode die fachliche Zusammenarbeit mit allen demokratischen Parteien fortgesetzt werden.
Das gleiche gelte aus Unternehmenssicht auch für die kommunale Ebene, wo auf sachsen-anhaltinischem Gebiet nach der erneuten Gebietsreform nun geordnete Bahnen gefunden wurden. Auch werde die Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen auf dem gleichen guten Niveau wie bislang fortgesetzt, gibt sich der Werkleiter optimistisch.

