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Mo, 15:47 Uhr
03.01.2011

Lösung gemeinsam finden

Zu einem Treffen zur Zukunft der Notunterkunft für Nicht-Sesshafte trifft sich morgen Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) mit der Beigeordneten des Landratsamtes, Loni Grünwald (LINKE).


Hinweise in der Ullrichstraße (Foto: P. Grabe) Hinweise in der Ullrichstraße (Foto: P. Grabe)
Die Nordhäuser Berufsfeuerwehr hat am Grundstück der Notunterkunft Hinweisschilder angebracht. Darüber hinaus ist der Außendienst des Ordnungsmats persönlich vor Ort

„Ich freue mich, dass Frau Grünwald so schnell Zeit für das Gespräch gefunden hat und bin mir sicher, dass wir eine Lösung im Sinne der Betroffenen finden werden. Oft sind solche einvernehmlichen Lösungen sogar günstiger für die Betroffenen und auch effizienter für die Verantwortlichen. Ein Beispiel dafür ist die neue Verfahrensweise, die wir als Stadt anstelle der bisherigen Obdachlosenheim-Variante gefunden haben", erläutert Jendricke gegenüber der nnz.

Die von Obdachlosigkeit betroffenen Nordhäuserinnen und Nordhäuser werden seitens der Verwaltung seit einiger Zeit in einer angemieteten regulären Wohnung untergebracht, anstelle im Heim. Das sei für die Betroffenen die deutlich bessere Lösung und spare darüber hinaus noch Geld.

Das Obdachlosenheim ist nicht identisch mit der zur Diskussion stehenden Notunterkunft! Die Notunterkunft ist für Nicht-Sesshafte da, das Obdachlosenheim für Nordhäuser Menschen, die zum Beispiel aufgrund von Räumungsklagen o.ä. ihre ursprüngliche Wohnung verloren haben oder durch Brand und andere Ereignisse. Für das Obdachlosenheim hat die Stadt Nordhausen die Trägerschaft.)
Autor: nnz

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Kommentare
knuddelmaus246
03.01.2011, 16:58 Uhr
Hilfe ist nötig!!!
Mit Erschüttern laß ich von der Schließung! Wie kann man nur so egoistisch und eiskalt sein und so eine Einrichtung einfach schließen!!!! Jeder kann in eine solche Situation kommen und jeder wird in bestimmten Lagen Hilfe brauchen. Dann ist jeder froh, diese auch zu bekommen. Wo bleibt die Nächstenliebe???
fax34
03.01.2011, 22:16 Uhr
Treffen
Es ist gut, wenn sich die beiden Verwaltungsvertreter nun treffen.

Frau Grünwald wird als Sozialdezernentin mit dem Parteibuch der Linken sicher eine Lösung für die Obdachlosen anbieten können.

Hoffentlich werden die Obdachlosen nun nicht vom Landkreis enttäuscht. Ein Dach über dem Kopf sollte doch jede Sozialbehörde den Betroffenen anbieten.
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