Fr, 10:36 Uhr
31.12.2010
Von Kleister bis Pizza
Seit gestern ist das Januar-Heft von Öko-Test auf dem Markt. Wir haben darin bereits einmal für Sie geblättert und folgende Themen gefunden, die vielleicht auch Sie interessieren könnten...
Vegetarischer Fleischersatz
Der sensorische Test zeigt zwar, dass viele Fleischersatzprodukte den originalen Schnitzeln, Döner, Hackbällchen und Co. in Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack erstaunlich nahe kommen. Doch in punkto Schadstoffbelastung gibt es bei einigen Marken noch erheblichen Nachholbedarf: Die Labors haben nicht nur Weichmacher, Pestizide und andere problematische Inhaltsstoffe gefunden, sondern ebenso Gen-Soja. Und auch die synthetisch hergestellten Aromen geben Anlass zu Kritik. Aber es gibt auch zwei sehr gute und fünf gute Produkte, die ÖKO-TEST durchaus empfehlen kann.
Salami-Tiefkühlpizzen
Dass Salami-Pizza kein Diätessen ist, weiß jeder. Doch einige Produkte sind ziemliche Kalorienbomben und viel zu salzig. Manche enthalten 6 Gramm Salz – das ist die volle Tagesration. Verbraucher sollten sich beim Kauf auch nicht zu sehr von der Verpackungsabbildung leiten lassen. Denn dort ist teilweise viel mehr Käse oder Peperoni zu sehen als nachher auf der Pizza.
Babyflaschen
Man könnte meinen, dass die Hersteller aus der Diskussion um Bisphenol A in Babyflaschen gelernt haben. Laut einiger Wissenschaftler gibt es Hinweise, dass auch kleinste Mengen davon bei Babys und Kleinkindern die Hirnentwicklung beeinträchtigen. Doch ÖKO-TEST hat wieder zwei Babyflaschen entdeckt, in denen diese gefährliche Chemikalie enthalten ist. Andere Marken sind zwar frei von BPA, müffeln aber etwas nach Kunststoff. Gerade Babys reagieren aber sensibel auf Gerüche und könnten dann die Flasche ablehnen.
Babyfeuchttücher
Babyfeuchttücher sind für unterwegs einfach praktisch. Und die meisten kann ÖKO-TEST auch empfehlen. Gerade die als sensitiv ausgelobten Produkte kommen ohne Parfüm aus und eignen sich damit für den Einsatz am empfindlichen Po des Säuglings, der meist durch das Tragen der Windel schon gereizt ist.
Zahnweißcremes
Zahnweißpasten können die Zähne dauerhaft nicht weißer machen. Zwischen klassischen Zahncremes und Zahnweißpasten gibt es sogar kaum Unterschiede. In einigen Produkten stecken zudem bedenkliche Farbstoffe, die Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen können, oder ein Tensid, das die Mundschleimhaut reizen kann.
Magenmittel
ÖKO-TEST hat rezeptfreie Präparate mit den Wirkstoffen Omeprazol und Pantoprazol in der Apotheke eingekauft und von einem wissenschaftlichen Berater begutachten lassen. Die gute Nachricht: Die Wirksamkeit der Präparate ist belegt. Sie gelten als gut verträglich und sicher. Punktabzug gab es nur für einige Produkte, die problematische Hilfsstoffe wie Weichmacher, Farbstoffe oder Paraffin beinhalten.
Tapetenkleister
Der Praxistest zeigt, dass die Tapetenkleister prima kleben. Ohne jegliche Mängel ist dennoch kein Produkt. Ein Granulat etwa war nur sehr schwierig anzurühren, zäh und nicht leicht zu verteilen. Als problematisch sieht ÖKO-TEST zudem in manchen Produkten die Konservierungsmittel an, die teilweise die Haut und Schleimhäute reizen und die Augen schädigen können.
Immobilienrenten
Hausbesitzer können ihr Eigenheim neuerdings beleihen, um die Rente aufzubessern. Doch dieses Modell ist nicht ohne Tücke. So kommt nicht jedes Haus dafür in Frage, und mit manchen Angeboten macht man auch ein schlechtes Geschäft.
Autor: nnzVegetarischer Fleischersatz
Der sensorische Test zeigt zwar, dass viele Fleischersatzprodukte den originalen Schnitzeln, Döner, Hackbällchen und Co. in Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack erstaunlich nahe kommen. Doch in punkto Schadstoffbelastung gibt es bei einigen Marken noch erheblichen Nachholbedarf: Die Labors haben nicht nur Weichmacher, Pestizide und andere problematische Inhaltsstoffe gefunden, sondern ebenso Gen-Soja. Und auch die synthetisch hergestellten Aromen geben Anlass zu Kritik. Aber es gibt auch zwei sehr gute und fünf gute Produkte, die ÖKO-TEST durchaus empfehlen kann.
Salami-Tiefkühlpizzen
Dass Salami-Pizza kein Diätessen ist, weiß jeder. Doch einige Produkte sind ziemliche Kalorienbomben und viel zu salzig. Manche enthalten 6 Gramm Salz – das ist die volle Tagesration. Verbraucher sollten sich beim Kauf auch nicht zu sehr von der Verpackungsabbildung leiten lassen. Denn dort ist teilweise viel mehr Käse oder Peperoni zu sehen als nachher auf der Pizza.
Babyflaschen
Man könnte meinen, dass die Hersteller aus der Diskussion um Bisphenol A in Babyflaschen gelernt haben. Laut einiger Wissenschaftler gibt es Hinweise, dass auch kleinste Mengen davon bei Babys und Kleinkindern die Hirnentwicklung beeinträchtigen. Doch ÖKO-TEST hat wieder zwei Babyflaschen entdeckt, in denen diese gefährliche Chemikalie enthalten ist. Andere Marken sind zwar frei von BPA, müffeln aber etwas nach Kunststoff. Gerade Babys reagieren aber sensibel auf Gerüche und könnten dann die Flasche ablehnen.
Babyfeuchttücher
Babyfeuchttücher sind für unterwegs einfach praktisch. Und die meisten kann ÖKO-TEST auch empfehlen. Gerade die als sensitiv ausgelobten Produkte kommen ohne Parfüm aus und eignen sich damit für den Einsatz am empfindlichen Po des Säuglings, der meist durch das Tragen der Windel schon gereizt ist.
Zahnweißcremes
Zahnweißpasten können die Zähne dauerhaft nicht weißer machen. Zwischen klassischen Zahncremes und Zahnweißpasten gibt es sogar kaum Unterschiede. In einigen Produkten stecken zudem bedenkliche Farbstoffe, die Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen können, oder ein Tensid, das die Mundschleimhaut reizen kann.
Magenmittel
ÖKO-TEST hat rezeptfreie Präparate mit den Wirkstoffen Omeprazol und Pantoprazol in der Apotheke eingekauft und von einem wissenschaftlichen Berater begutachten lassen. Die gute Nachricht: Die Wirksamkeit der Präparate ist belegt. Sie gelten als gut verträglich und sicher. Punktabzug gab es nur für einige Produkte, die problematische Hilfsstoffe wie Weichmacher, Farbstoffe oder Paraffin beinhalten.
Tapetenkleister
Der Praxistest zeigt, dass die Tapetenkleister prima kleben. Ohne jegliche Mängel ist dennoch kein Produkt. Ein Granulat etwa war nur sehr schwierig anzurühren, zäh und nicht leicht zu verteilen. Als problematisch sieht ÖKO-TEST zudem in manchen Produkten die Konservierungsmittel an, die teilweise die Haut und Schleimhäute reizen und die Augen schädigen können.
Immobilienrenten
Hausbesitzer können ihr Eigenheim neuerdings beleihen, um die Rente aufzubessern. Doch dieses Modell ist nicht ohne Tücke. So kommt nicht jedes Haus dafür in Frage, und mit manchen Angeboten macht man auch ein schlechtes Geschäft.

