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Di, 14:42 Uhr
21.12.2010

Jetzt wird alles gut

In den kommenden zwei Jahren wird die Nordhäuser Stadtverwaltung ein integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Nordhausen erstellen. Das kündigte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) an. Ob damit die Welt gerettet werden wird?


Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat dafür jetzt Fördermittel in Höhe von 77.000 Euro zugesagt. Das Konzept insgesamt wird rund 130.000 Euro kosten. “Wir hatten im September 2009 einen Antrag auf Förderung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes mit Teilkonzept Wärmenutzung gestellt. Die Bewilligungsbescheide für beide Vorhaben haben wir in der vergangenen Woche erhalten, damit können wir im Januar beginnen mit der Erarbeitung des Konzepts“, so Frau Rinke.

Die Fördersätze seien allerdings gekürzt „so dass wir für das Klimaschutzkonzept statt 80% Förderquote 60% Förderung- und für das Teilkonzept Wärmenutzung 50% Förderung erhalten.“

Trotz reduzierter Förderung hat die Stadt Nordhausen an beiden Vorhaben festgehalten, um das vom Stadtrat beschlossene integrierte Stadtentwicklungskonzept in dieser speziellen Thematik konkreter zu untersetzen. Mit ihnen sollen nach wissenschaftlicher Methodik und anhand von Szenarien der künftige Energiebedarf für einzelne Energieparteien - Haushalte, Gewerbe, Verkehr, kommunale Einrichtungen u. a. – ermittelt- und ein Maßnahmenkatalog mit konkreten Projekten für die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und Energieeffizienz erarbeitet werden. Die regionale Wertschöpfung und einer umfangreiche Beteiligung der Stadträte, der städtischen Unternehmen und der Bürger sind ebenfalls wesentliche Bestandteile beider Konzepte.

„Für beide Vorhaben ist die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordhausen, dem Netzwerk ICLEI und einem Ingenieurbüro vorgesehen. Die Fachhochschule Nordhausen hat sich bereits durch ihre Ergebnisse des Forschungsprojektes `Nutzung städtischer Freiflächen für erneuerbare Energien´ bundesweit einen Namen gemacht.

Zum Städtenetzwerk ICLEI gibt es bei der Entwicklung und Erarbeitung kommunaler Nachhaltigkeitsstrategien und kommunaler Anpassungsstrategien an den Klimawandel eine jahrelange Zusammenarbeit. Die Projektsteuerung und Betreuung übernehmen das Agenda-21-Büro in Zusammenarbeit mit dem städtische Umweltamt und Planungsamt“, so Frau Rinke

Zur Erfüllung der globalen Klimaschutzziele hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren. Um diese Zielsetzung zu erreichen, sind Klimaeffizienz und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien wichtige Voraussetzungen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat dafür im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes ein Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen aufgelegt. Danach werden u.a. die Erstellung von Klimaschutz- und Teilkonzepten oder die beratende Begleitung der Umsetzung der Konzepte gefördert.
Autor: nnz

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Kommentare
Stewart
10.01.2011, 23:36 Uhr
Stadt macht ernsthaft auf Klimaschutz?
Und warum wird der Petriturm die ganze Nacht angestrahlt? Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Nicht mit "Großen" palavern, sondern im Kleinen einfach tun. So wäre der Wille zu wahrhaftem Klimaschutz viel glaubwürdiger.

Sicher kann das ein versierter Leser auch mal in erspartem CO2-Ausstoß umrechnen und hier in Zahlen veröffentlichen ...
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