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Do, 17:09 Uhr
27.03.2003

Zahlen schlecht - Trend gut

Nordhausen (nnz). Die Zahlen sind schlecht, der Trend ist gut ­ So in etwa könnte man das Unfallgeschehen auf den Straßen im Landkreis Nordhausen beschreiben. Die Polizei legte heute die Bilanz für das vergangenen Jahr vor. nnz hat sich das Zahlen- und Tabellenwerk näher angesehen.


Unfall ­ Foto: Polizei Die Zahlen sind schlecht: Denn noch immer gibt es jede Menge Unfälle im Landkreis Nordhausen. Im zurückliegenden Jahr waren es 2.621. Dabei wurden 431 Menschen verletzt und elf getötet.

Der Trend ist gut: Denn gegenüber dem Vorjahr gingen die Zahl der Unfälle um 23,8 Prozent (3.044), die der Verletzten um 19,1 Prozent (480) und die Zahl der Verkehrstoten um 20,4 Prozent (12) nach unten.

Wohl ist dieser Trend vielleicht auf das vermutlich vorsichtigere Fahren zurückzuführen, ein wichtiger Fakt ist jedoch die verstärkte Kontrolltätigkeit der Polizei als Teil der verkehrserzieherischen Prävention. Schwerpunkte des Unfallgeschehens waren im vergangenen Jahr im Landkreis Nordhausen die Bundesstraßen 4 und 80. Kaum ein Problem stellte auch im Jahr 2002 die Autobahn A 38 dar. Auf den bislang freigegebenen Abschnitten in den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld ereigneten sich fünf Verkehrsunfälle mit Personenschaden.

Im Bereich der gesamten Polizeidirektion Nordhausen (Kyffhäuserkreis, Unstrut-Hainich-Kreis, Landkreis Eichsfeld und Landkreis Nordhausen) wurden 11.010 Verkehrsunfälle registriert. Hierbei wurden 2.262 Personen verletzt und leider immer noch 54 getötet. Bei den tödlichen Unfällen zeigt der Trend in Nordthüringen leider nach oben. Im Jahr 2001 kamen 42 Menschen ums Leben.

Interessant sind auch noch Vergleiche zwischen den Wochentagen sowie den Tageszeiten. „Spitzenreiter“ unter den Wochentagen waren der Freitag und der Samstag, am meisten krachte es ­ mit dem Blick auf die Uhr ­ zischen 15 und 18 Uhr.
Autor: nnz

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