Do, 16:28 Uhr
27.03.2003
Besuch in Mittelbau Dora
Nordhausen (nnz). Die Leiter der Polizeidienststellen Nordthüringens besuchten heute die Gedenkstätte Mittelbau Dora. Der Besuch war eingebettet in das Programm der turnusmäßigen Dienstberatungen der Polizeiführung. Wenige Tage vor dem 58. Jahrestag der Befreiung des Lagers ein willkommener Anlaß.
Hintergründe und Fakten aus der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers lieferte Museologe Torsten Heß während dem gut einstündigen Rundgang. Er schöpfte dabei aus einem scheinbar endlosen Fundus von Informationen und versetzte seine Zuhörer zeitweise in Erstaunen. Vieles von dem Erzählten hatten sie noch nie gehört, anderes bekam eine neue Betrachtungsweise.
Neben dem geschichtlichen Interesse galt die Aufmerksamkeit aber auch den Veränderungen in der Gedenkstätte und Fragen der Sicherheit.
In der Vergangenheit war es immer wieder vorgekommen, dass "Souvenirjäger" versucht hatten, Raketenteile oder andere Zeitzeugen der Vergangenheit aus der Gedenkstätte zu stehlen. Die technische Sicherheit des Geländes ist allerdings in den vergangenen Jahren soweit verbessert worden, dass ein unbemerktes Eindringen kaum mehr möglich ist.
Autor: nnz
Hintergründe und Fakten aus der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers lieferte Museologe Torsten Heß während dem gut einstündigen Rundgang. Er schöpfte dabei aus einem scheinbar endlosen Fundus von Informationen und versetzte seine Zuhörer zeitweise in Erstaunen. Vieles von dem Erzählten hatten sie noch nie gehört, anderes bekam eine neue Betrachtungsweise.Neben dem geschichtlichen Interesse galt die Aufmerksamkeit aber auch den Veränderungen in der Gedenkstätte und Fragen der Sicherheit.
In der Vergangenheit war es immer wieder vorgekommen, dass "Souvenirjäger" versucht hatten, Raketenteile oder andere Zeitzeugen der Vergangenheit aus der Gedenkstätte zu stehlen. Die technische Sicherheit des Geländes ist allerdings in den vergangenen Jahren soweit verbessert worden, dass ein unbemerktes Eindringen kaum mehr möglich ist.

