Mi, 12:44 Uhr
08.12.2010
Niederlage für die Damen
Die NSV-Handball-Damen verschlug es am vergangenen Samstag in den Südharz. Der nach Minuspunkten gerechnete Zweite der Landesliga hat die Ambitionen sich im nächsten Jahr in die Starterliste der Oberliga eintragen zu wollen.
Dementsprechend forsch begannen sie die Begegnung. Doch die favorisierten Spielerinnen vom HV Ilmenau 55 taten sich von Beginn an schwer. Der Grund war schnell ausgemacht. Die NSV-Damen präsentierenden sich stark verbessert und störten den Spielfluss der Gastgeberinnen empfindlich. Ausdruck einer starken Anfangsphase die 3:2 Führung der Nordhäuserinnen nach sieben Minuten. Der Aufstiegsaspirant konterte in der Folgezeit mit der Führung zum 5:3 und 6:4.
Zu Beginn der Saison hätte das das frühe Aus der Südharzerinnen bedeutet. Nicht diesmal, sie kämpften sich bis zum Ausgleich (6:6) heran und hielten die Begegnung weiter offen. Erst nach dem 9:9 klaffte eine kleine Lücke, die der HV bis zur Halbzeit zu einer 13:11 Führung nutzte.
Nach der Pause kam die beste Phase der Hausherrinnen. Die NSV Damen versuchten vergebens an die Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen, leider erfolglos. Ratlosigkeit angesichts eines immer größer werdenden Rückstandes. Erst nach dem der HV fünf Treffer in Folge (18:11) erzielt hatte konnten sie den ersten Treffer der Halbzeit bejubeln. Die Gastgerberinnen drängten weiter auf eine endgültige Vorentscheidung. Beim Stand von 22:14 war diese dann scheinbar gefallen.
Doch plötzlich veränderte sich das Bild auf dem Parkett, der NSV fand zurück ins Spiel. Sie knabberten mit jedem Treffer ein wenig vom Vorsprung ab und vertagten die sicher geglaubte Vorentscheidung. Beim 21:24 drohte die Begegnung zu kippen. Die letzten Reserven mobilisierend wollte der HV den Heimerfolg in den Schlussminuten erzwingen. Die Südharzerinnen waren von der Aufholjagt gekennzeichnet aber nicht kraftlos. Sie stemmten sich gegen die nun anrennen Hausherrinnen. So lieferten sich beide Mannschaften in den Schlussminuten ein Kopf an Kopf Rennen. Da die Spielerinnen des HV in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit aber besser vorlegten geht der 28:24 am Ende auch voll in Ordnung.
Für die Nordhäuserinnen keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Sie haben ihre aufsteigende Form eindrucksvoll demonstriert. Nun gilt es am Samstag in der Ballspielhalle mit dem ASC Weimar ab 17:00 Uhr einen weiteren Aufstiegskandidaten auf Herz und Nieren zu prüfen.
Steffi Höppner/ Nicole Kratzin/ Anica König 1/ Diuana Bückert 3/Anett Schneider 1/Jenny Mohrig 4/ Melanie Sigismund 1/ Vivien Klaschka 2/Bettina Hoffmann 9/ Katja Sonnabend / Anja Rüdiger 3/ Höppner Denise
Frank Ollech
Autor: nnzDementsprechend forsch begannen sie die Begegnung. Doch die favorisierten Spielerinnen vom HV Ilmenau 55 taten sich von Beginn an schwer. Der Grund war schnell ausgemacht. Die NSV-Damen präsentierenden sich stark verbessert und störten den Spielfluss der Gastgeberinnen empfindlich. Ausdruck einer starken Anfangsphase die 3:2 Führung der Nordhäuserinnen nach sieben Minuten. Der Aufstiegsaspirant konterte in der Folgezeit mit der Führung zum 5:3 und 6:4.
Zu Beginn der Saison hätte das das frühe Aus der Südharzerinnen bedeutet. Nicht diesmal, sie kämpften sich bis zum Ausgleich (6:6) heran und hielten die Begegnung weiter offen. Erst nach dem 9:9 klaffte eine kleine Lücke, die der HV bis zur Halbzeit zu einer 13:11 Führung nutzte.
Nach der Pause kam die beste Phase der Hausherrinnen. Die NSV Damen versuchten vergebens an die Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen, leider erfolglos. Ratlosigkeit angesichts eines immer größer werdenden Rückstandes. Erst nach dem der HV fünf Treffer in Folge (18:11) erzielt hatte konnten sie den ersten Treffer der Halbzeit bejubeln. Die Gastgerberinnen drängten weiter auf eine endgültige Vorentscheidung. Beim Stand von 22:14 war diese dann scheinbar gefallen.
Doch plötzlich veränderte sich das Bild auf dem Parkett, der NSV fand zurück ins Spiel. Sie knabberten mit jedem Treffer ein wenig vom Vorsprung ab und vertagten die sicher geglaubte Vorentscheidung. Beim 21:24 drohte die Begegnung zu kippen. Die letzten Reserven mobilisierend wollte der HV den Heimerfolg in den Schlussminuten erzwingen. Die Südharzerinnen waren von der Aufholjagt gekennzeichnet aber nicht kraftlos. Sie stemmten sich gegen die nun anrennen Hausherrinnen. So lieferten sich beide Mannschaften in den Schlussminuten ein Kopf an Kopf Rennen. Da die Spielerinnen des HV in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit aber besser vorlegten geht der 28:24 am Ende auch voll in Ordnung.
Für die Nordhäuserinnen keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Sie haben ihre aufsteigende Form eindrucksvoll demonstriert. Nun gilt es am Samstag in der Ballspielhalle mit dem ASC Weimar ab 17:00 Uhr einen weiteren Aufstiegskandidaten auf Herz und Nieren zu prüfen.
Steffi Höppner/ Nicole Kratzin/ Anica König 1/ Diuana Bückert 3/Anett Schneider 1/Jenny Mohrig 4/ Melanie Sigismund 1/ Vivien Klaschka 2/Bettina Hoffmann 9/ Katja Sonnabend / Anja Rüdiger 3/ Höppner Denise
Frank Ollech

