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Di, 07:04 Uhr
07.12.2010

Niederlage gegen Gotha

Wieder einmal eine unnötige Niederlage im Schlussspurt der zweiten Halbzeit. Die Handballer der "Ersten" des NSV können auswärts einfach ihre Leistung nicht über die volle Spielzeit abrufen. Da Gotha nicht viel besser war, sahen die Zuschauer eine nur mäßige Begegnung in der Thüringenliga.


Ein Spiel, bei dem im Vorfeld beiden Trainern die Sorgenfalten auf der Stirn standen. Zählt man die Spieler zusammen, die auf beiden Seiten fehlten, könnte man eine weitere Mannschaft ins Rennen schicken. So mussten beide Coachs mit nur neun Spielern auf Punktejagt gehen.

Der NSV eröffnete den Torreigen mit dem 1:0. Doch schon in den ersten Minuten kranke das Spiel auf Nordhäuser Seite, bedingt durch die Ausfälle. Dass sich die Hausherren dennoch nicht absetzten konnten verdankt der NSV seinem Kampfgeist. Den Willen konnte man ihnen an diesem Tag wirklich nicht absprechen, die Umsetzung jedoch war katastrophal. Einen weiteren Rückschlag im Bemühen den Spielfaden zu finden mussten sie in der 25. Spielminute hinnehmen. Spielmacher Mathias Thiele musste auf der Bank behandelt werden. Erste Diagnose eine Oberschenkel- Muskelverhärtung oder gar ein Riss. Einzig die Gastgeber hielten da noch mit. So verwunderte der knappe 18:17 Halbzeitstand für Gotha keinen in der Halle.

Nach der Pause wurde das Niveau nicht besser, im Gegenteil. Während es im ersten Durchgang nur eine Zeitstrafe gab, waren es im zweiten gleich fünf und eine rote Karte. Das Spiel schleppte sich bis zum 23:22. Mit weiteren zwei Treffern enteilten die Gastgeber auf 25:22. Dies war noch keine Vorentscheidung aber die Nerven lagen auf Seiten des NSV blank. Beim 28:27 war alles wieder offen und die Hoffnung auf Punkte stieg.

Leider konnte der ESV Gotha im Schlussspurt mehr Kräfte mobilisieren. Während die NSV Spieler ihren Chancen nachtrauerten, setzten die Gastgeber alles auf eine Karte. Sie erzielten nach dem 32:30 weitere fünf Treffer und verließen als verdiente Sieger mit 37:30 das Parkett der Goldbacher Halle.

Eine unnötige aber bezeichnende Niederlage des NSV gegen den ESV Gotha. Unter den Augen vieler mitgereister Fans lieferten sie die schlechteste Saisonleistung ab. Unkonzentriertheiten führten zu Fehlpassen und Torwürfen mit mangelnder Vorbereitung. So benötigte der NSV Torschützenkönig bei seinen neun Treffern 27 Versuche. Die anderen Nordhäuser waren an diesem Tag nicht viel besser. Eine Steigerung, im negativen, gab es da nur noch in der Abwehr.

Fehlendes Rückzugverhalten wurde nur noch von der mangelhaften Einsatzbereitschaft einiger Spieler übertroffen. Das Hadern mit den Entscheidungen der Schiedsrichter stand auf der Tagesordnung. Dies war der einzige rote Faden im Spiel der Südharzer an diesem Tag. Einfach undiskutabel die Einstellung einige Spieler. Krönender Abschluss die rote Karte für Sebastian Kreutz in der 58. Spielminute. Seinen wieder einmal fehlenden Spielwitz versuchte er anderweitig zu kompensieren. Dies ließen die ausgezeichneten Schiedsrichter jedoch nicht zu und schickten ihm zum Duschen.

Am Ende standen die Südharzer mit leeren Händen da. Ihr Südharzexpress haben sie bei diesem Wetter vorsorglich im Depot gelassen und kassierten dafür die Quittung. Einzig Michael Spieß, Andre Elster, Kai Näther und Sören Ahlert versuchten das Spiel des NSV zu lenken, vermochten aber den Ausfall auch nicht zu kompensieren.

Sören Ahlert/ Kay Näther / Steffan Fuhrmann 9/ Thomas Riemekasten 4/ Sebastian Kreutz 6/ Matthias Thiele 3/ Michael Spieß 3/ Marcel Effenberger / Andre Elster 5
Frank Ollech
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
Wieder verloren (Foto: Christoph Keil)
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