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Mi, 19:43 Uhr
01.12.2010

Konzept ändern

Das Konzept für ein Einkaufszentrum am Nordhäuser Pferdemarkt soll eventuell geändert werden. Das kündigte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke heute im Hauptausschuss an...


Der Investor habe in Gesprächen mit der Rathausspitze noch einmal um die Verschiebung von Fristen gebeten. Eigentlich sollte er sich bis zum November entscheiden, ob das Vorhaben eines Einkaufszentrums realisiert werde oder nicht. Nun soll bis Januar eine Entscheidung her.

Zuvor allerdings soll der Stadtrat erfahren, wie ein geändertes Konzept aussehen könnte. Es könne vermutlich geringere Verkaufsflächen geben. Insider wissen, dass alles ein wenig preiswerter werden soll, weil derzeit die Quadratmeterpreise nicht realisiert werden können. In der Sitzung des Nordhäuser Hauptausschusses wurde heute aber auch die Frage gestellt, ob denn das gesamte Projekt „sterben“ könnte. Darauf die Oberbürgermeisterin: Der Stadtrat habe es in seiner „Hand“, wie es mit dem Pferdemarkt weitergehen könne.
Autor: nnz

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Kommentare
Alex Gösel
01.12.2010, 20:02 Uhr
Was wurde doch noch gleich...
zum diesjährigen Rolandsfest gesetzt???

"Grundstein fär nüscht", ich glaube, das sagt wohl alles...
-Insider-
01.12.2010, 20:43 Uhr
warum
fällt es der politischen führung dieser stadt so unheimlich schwer eine "niederlage" einzugestehen? das projekt pferdemarkt begleitet doch fast die ganze amtszeit von fr. rinke. sollte man nicht langsam nach alternativen suchen? eine grünfläche, ein parkplatz (als impuls für die alstadt), ein schöner spielplatz, eine fläche für jugendliche (jugendclub mit garten)? es gibt sooo viele ideen und trotzdem hält man an einem projekt fest, was ein ewiger traum bleiben wird.
Flitzpiepe
02.12.2010, 14:27 Uhr
Als Insider müsste
man wissen, dass es momentan Verträge mit dem Investor gibt. Der Ball ist also beim Investor und nicht bei der Stadt. Die Stadt hat doch gar keinen Zugriff auf das Grundstück mehr. Erst wenn der Geduldsfaden der Stadt reißt und der Investor vertragsbrüchig wird, erst dann können Verträge rückabgewickelt werden.

Aber das dauert sicher wieder ein paar Jahre. Da brauch sich die Stadt um eine andere Nutzung noch keine Gedanken machen.
Pe_rle
02.12.2010, 14:32 Uhr
Pferdemarkt da wiehert der Amtsschimmel
Außer einer Tafel von der Rolandgruppe hat sich in den letzten Jahren am Standort Pferdemarkt nichts getan, genau wie seiner Zeit in der Bäckerstraße.

Es wird langsam Zeit das es 2012 wird,dann regiert hier hoffendlich jemand der mehr zu seiner Stadt steht und weniger mit sich selbst und seinen Posten beschäftigt ist.
Janko
02.12.2010, 20:36 Uhr
per_le...
...hallo, informieren, nicht motzen. es liegt am investor, nicht an der stadt.
-Insider-
02.12.2010, 21:40 Uhr
und
es ist jetzt seit 10 jahren schuld dieses investors das nichts passiert? der investor fordert aufschub der vertraglichen fristen. sagt die stadt nein, ist der investor in zugzwang und muss ja oder nein sagen. sagt er nein, ist das projekt gestorben. soviel zum thema die stadt ist machtlos...und was ein investor mit totem land will, dass verrrate mir mal einer. die zeiten von wegen wir verschieben die verschiebung des verschobenen termins sollte langasm vorbei sein - bei allen bauprojekten.

aber gut, warten wir auf den frühling und die verschiebung der verschobenen frist ;)

nächtle.
Flitzpiepe
03.12.2010, 09:18 Uhr
Immer diese Schuldzuweisungen
Wer arbeitet macht auch Fehler. Sicher war der größte Fehler für den Pferdemarkt, dass die Stadt dachte, dass sich Rosco selber eine Konkurrenz zur Südharzgalerie hinsetzt.

Ich weiß auch nicht, wie man darauf kommen konnte. Aber es ist nun mal passiert. Den weiteren Verlauf sehe ich aber als ganz normal und folgerichtig an. Wieder ausschreiben und hoffen, dass ein Investor anbeißt. Das ist geschehen und dann hat für mich die Stadt alles getan, um das Vorhaben nicht zu gefährden. Was soll sie denn bitte machen, wenn der nicht anfängt? Da steht keiner Schlange und würde sofort einspringen. Wir sind hier Provinz, haben nicht die Kaufkraft und es ist sowieso schon genug Verkaufsfläche da...

Selber kann die Stadt das Gelände aber auch nicht verändern. Dazu fehlt das Geld ('da sie sich ja eine neue Bibliothek bauen muss!' - würden einige wieder sagen. Ich aber nicht! Ein öffentliches Mehrzweckgebäude mit Bibliothek kann man nicht mit einem Einkaufscenter vergleichen.).

Wir sollten aber mit unserem Halbwissen nicht vergessen, dass das alles kein Spiel ist und nicht wissen, was es alles bei solchen Vorhaben zu beachten gibt und geplant werden muss...
NDHler
03.12.2010, 10:49 Uhr
falsches Konzept
Dass das Konzept an diesem Standort falsch ist, davon rede ich hier gemeinsam mit vielen anderen schon seit einiger Zeit! Jetzt ist das auch im Rathaus angekommen, RESPEKT! Dort sollte endlich etwas entstehen was die Bürger brauchen und wollen, ein Gegenpol zu den Edeka - Verbrauchermärkten Marktkauf & Herkules. Ein Kaufland mit angemessener Ladenpassage inkl. eines Elektronikanbieters (bitte nicht wieder HERFAG, zwei reichen), das gehört dorthin! Die Kaufhauskette Woolworth hat kürzlich verkündet gerade in Städten wie Nordhausen zu expandieren, also bitte…. Wir brauchen Wettbewerb in der Stadt, keinen Einheitsbrei!
altmeister
03.12.2010, 14:54 Uhr
Na ist nicht bald mal wieder eine Wahl...
denn es passierte immer dann etwas am Standort Pferdemarkt, wenn grad mal eine anstand. Vielleicht ist die erneute Kandidatur des Herr Jendricke auch ein Anlaß, mal wieder populär wirksam an dieser Stelle was zu veranstalten? Aber, mal was ganz anderes.

Wie kann es sein, dass der Stadtrat das weitere Geschick in der Hand hat? Wird hier etwa ein Sündenbock "zurechtgemacht", um von Fehlern der Stadtoberen abzulenken?
Immer wenn hier etwas voranging, dann hieß es nur "Das haben wir gemacht", jetzt, wenn das Ganze doch nicht so gut beim Wähler vermarktet werden kann, dann ist der Stadtrat schuld.
Na danke auch!
Pe_rle
03.12.2010, 22:10 Uhr
janko
Das die Stadt nichts war,ist natürlich Ihrer Einstellung überlassen.
Ob Investor oder Stadt,beide haben etwas ausgearbeitet was nicht funktioniert.Und da kann man nicht sagen,der Investor ist Schuld.
In dieser Stadt wird mit Sicherheit versucht bestimmte Märkt zu verhindern.
Wie sollte es sonst zu Stande kommen das nur eine Richtung Märkte sich hier ausbreiten kann oder darf.
Im Rathaus hat man das Wort "gesunde Konkurenz" noch nicht gehört.
Das würde auch unter Umständen der Geldbörse der Bürger zu gute kommen.

Hauptsache man setzt sich hinter dem Rathaus ein Denkmal,wo dann an der Fassade ein großes Schild angebracht wird
" Das haben wir gemacht "
Und dann hätte man doch noch ein Erfolgserlebnis
Janko
04.12.2010, 11:25 Uhr
ich muss gestehen...
...ich bin DDR-kind, und habe daher sicherlich niemals die prinzipien der marktwirtschaft in vollendung begriffen. daher die aufrichtige bitte um aufklärung: was bringt es dem stadtrat, z.b. die ansiedlung einer zweiten elektro-fachmarktkette zu verhindern? ähm, per_le, erklärst du's mir vielleicht?
Pe_rle
04.12.2010, 14:14 Uhr
Janko 1
ganz einfach zu erklären, wer sich in Nordhausen bewegt wird merken, das es hier nur Edekamarktketten wozu ja auch Marktkauf und Herkules gehören und Herfagmärkte gibt.
So viele Zufälle ??????

Übrigens,die Discounter sind auch Kinder dieses erstgenannten Unternehmens, zwar nicht alle aber dennoch genug. Ein Schalk,der da was vermutet
Janko
04.12.2010, 16:21 Uhr
ja,
ja, ja, das hab ich ja jetzt verstanden, liebe per_le. leider ist das hier kein chat, sonst würde ich fragen: ja, aber zu einer guten verschwörungstheorie (und ich bin ein fan guter verschwörungstheorien, ich weiß, dass die NASA niemals auf dem mond war, kennedy nicht von oswald erschossen wurde, und maria magdalena unter der pyramide des louvre begraben ist) gehört immer noch der grund.

also, der stadtrat verhindert seit jahren den bau eines einkaufszentrums am pferdemarkt, weil ... ?
der stadtrat will keine anderen geschäfte außer edeka und herfag - weil ... ?
frau rinke nur produkte von "gut und günstig" verträgt?
herr jendrike nur dort die "3 zum preis von 2"-dvd angebote erhält?
herr zeh nur socken aus der tschibo-ecke anzieht?

ich kratze mich am kopf und verstehe es so richtig immer noch nicht, per_le, aber ich bin natürlich nach wie vor offen für neues.
Psychoanalytiker
04.12.2010, 20:25 Uhr
Inkopetenz sollte von Kompetenz abgelöst werden
Es ist doch ganz einfach: Die Stadtoberen werden nahezu immer von Parteien in ihre Stellung gebracht. Wie in der großen Politik, so ist es auch hier: Es fehlen Spezialisten bzw. Fachkräfte, sowie Kompetenz bei den Entscheidungsträgern.

Und wenn man obendrein zugereist, und damit meist nicht heimatverbunden ist, kommt halt nichts Gescheites heraus. Das beginnt beim Stadtbild, wo auswärtige und nicht einheimische Bürger (z.B. auch Architekturbüros) auf Grund sinnloser Ausschreibungsverfahren "das Rennen machen", und endet bei einer katastrophalen Politik bei der Ansiedlung von Unternehmen.

Auch Frau Oberbürgermeisterin bildet mit Ihren Untergebenenen da (meist) keine Ausnahme. So wurde vor Jahren ein Einkaufsmarkt im Bereich des "Roller-Marktes" verhindert, und am Standort "altes Polizeigebäude" sollten Geschäfte für "gehobene Ansprüche" entstehen. Dort befindet sich ja auch nicht das Arbeitsamt mit ARGE. Das entstandene Monopol von Edeka und Expert mag die Gedanken unserer Einwohner rotieren lassen, aber ich denke, dass hier ausschließlich Inkompetenz der Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen, sowie großmundige Investoren ausschlaggebend sind.

Selbst ein Herr Geissler, der vor Jahren in der CDU der "Oberstänker" war, hat im Rahmen von "Stuttgart 21" aufgezeigt, dass das Volk zukünftig mehr Mitspracherecht haben sollte. Seit er nicht mehr bezahlter Politiker ist, ist er ein weiser Mann geworden. Selbst die (von mir nicht zurückgewünschte) SED hat in Foren die Einwohner befragt. Heute berufen sich inkompetente Pateilobbyisten auf die eigentlich gute "parlamentarische Demokratie", richten dabei aber wegen Ihrer Arroganz mehr Schaden an, als uns Bürgern lieb sein kann. Und dies auch in Nordhausen. Aber: "Wir sind das Volk!"
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