Fr, 14:51 Uhr
21.03.2003
Vordringlicher Bedarf
Nordhausen (nnz). In einem vorherigen Beitrag ist die nnz bereits auf den Bundesverkehrswegeplan eingegangen. Dabei spielte die Autobahn A 38 eine wichtige Rolle. Mit einem Klick auf MEHR erfahren Sie, wie es um die Bundesstraßen 4 und 243 bestellt ist.
Taufrisch ist der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes. "Ich habe die Unterlagen gestern aus Berlin bekommen und bin sehr zufrieden mit den dargestellten Projekten für unsere Region", sagte der 1. Beigeordnete des Landkreises Matthias Jendricke (SPD). Zuvor wurde der neue Bundesverkehrswegeplan in Berlin vom Bundesminister Manfred Stolpe (SPD) vorgestellt. Der neue Plan wird eine Gültigkeit bis 2015 haben und einen Finanzrahmen von rund 150 Milliarden Euro umfassen. 133 Einzelprojekte für Thüringen stehen im vordringlichen Bedarf und sollen somit bis 2015 umgesetzt werden. Dazu kommen noch einmal 51 Projekte im weiteren Bedarf, die je nach Planungsstand realisiert werden können.
Natürlich findet man noch einmal zu aller erst in den Unterlagen die Autobahnprojekte wie die Neubauabschnitte der A 38. Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit sollen weiterhin schnellstmöglich realisiert werden. Für den Ausbau der Bundesstraßen in der Region Nordhausen sieht es konkret so aus, dass sowohl die B 4 wie auch die B 243 im vordringlichen Bedarf verankert sind. Begonnen soll nach den Unterlagen mit solchen Einzelmaßnahmen, wie die rund 8 km lange Ortsumfahrung von Sondershausen und mit dem Teilstück der B 243 von der A 38 in Richtung Großwechsungen.
Nach Auskunft von Matthias Jendricke liegt dies auch daran, da bisher von Thüringer Seite nur für diese Straßenabschnitte konkrete Planungsunterlagen vorliegen. In Richtung Erfurt kann man zukünftig auch mit der Neutrassierung im Bereich der Sundhäuser Berge rechnen und mit den vorgesehenen Ortsumfahrungen von Greußen, Straußfurt und Gebesee.
Auch die Ortsumgehungen der B4 von Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld sind im vordringlichen Plan verankert, es wird zudem hierbei auf einen besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag hingewiesen. Die Festschreibung dieser letztgenannten Projekte stand offenbar zum Zeitpunkt des Besuches von Matthias Jendricke im Bundesverkehrsministerium vor zwei Wochen noch nicht ganz fest. "Aber wir haben da ordentlich interveniert und waren mit unseren regionalen Argumenten offenbar erfolgreich", freute sich Jendricke dazu. Bei dem Neubau der B 243 bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen ist ebenfalls auch auf den besonderen Naturschutzbelang hingewiesen worden.
Autor: nnzTaufrisch ist der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes. "Ich habe die Unterlagen gestern aus Berlin bekommen und bin sehr zufrieden mit den dargestellten Projekten für unsere Region", sagte der 1. Beigeordnete des Landkreises Matthias Jendricke (SPD). Zuvor wurde der neue Bundesverkehrswegeplan in Berlin vom Bundesminister Manfred Stolpe (SPD) vorgestellt. Der neue Plan wird eine Gültigkeit bis 2015 haben und einen Finanzrahmen von rund 150 Milliarden Euro umfassen. 133 Einzelprojekte für Thüringen stehen im vordringlichen Bedarf und sollen somit bis 2015 umgesetzt werden. Dazu kommen noch einmal 51 Projekte im weiteren Bedarf, die je nach Planungsstand realisiert werden können.
Natürlich findet man noch einmal zu aller erst in den Unterlagen die Autobahnprojekte wie die Neubauabschnitte der A 38. Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit sollen weiterhin schnellstmöglich realisiert werden. Für den Ausbau der Bundesstraßen in der Region Nordhausen sieht es konkret so aus, dass sowohl die B 4 wie auch die B 243 im vordringlichen Bedarf verankert sind. Begonnen soll nach den Unterlagen mit solchen Einzelmaßnahmen, wie die rund 8 km lange Ortsumfahrung von Sondershausen und mit dem Teilstück der B 243 von der A 38 in Richtung Großwechsungen.
Nach Auskunft von Matthias Jendricke liegt dies auch daran, da bisher von Thüringer Seite nur für diese Straßenabschnitte konkrete Planungsunterlagen vorliegen. In Richtung Erfurt kann man zukünftig auch mit der Neutrassierung im Bereich der Sundhäuser Berge rechnen und mit den vorgesehenen Ortsumfahrungen von Greußen, Straußfurt und Gebesee.
Auch die Ortsumgehungen der B4 von Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld sind im vordringlichen Plan verankert, es wird zudem hierbei auf einen besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag hingewiesen. Die Festschreibung dieser letztgenannten Projekte stand offenbar zum Zeitpunkt des Besuches von Matthias Jendricke im Bundesverkehrsministerium vor zwei Wochen noch nicht ganz fest. "Aber wir haben da ordentlich interveniert und waren mit unseren regionalen Argumenten offenbar erfolgreich", freute sich Jendricke dazu. Bei dem Neubau der B 243 bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen ist ebenfalls auch auf den besonderen Naturschutzbelang hingewiesen worden.


