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Fr, 11:26 Uhr
21.03.2003

Ein bisschen schneller, Herr Minister!

Sollstedt (nnz). Die Sollstedter und die Autobahn A 38. Da gibt es bislang einige Geschichten aufzuschreiben. Viel geschrieben haben Kommune und Gemeinderat inzwischen auch. Adressaten waren unter anderem Minister in Erfurt und Berlin. Jetzt wurde ein Brief an Manfred Stolpe geschickt...



Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Stolpe,

seit 1992 wird im Rahmen der Novellierung des Bundesverkehrsplanes mit dem „Projekt Deutsche Einheit“ der Bau der BAB 38 Göttingen – Halle (ehemals als BAB 82 bezeichnet) geplant und einzelne Teilabschnitte wurden bereits fertig gestellt. Selbstverständlich sind auch bei der Errichtung einer Bundesautobahn Verzögerungen und Stockungen der Baumaßnahme möglich. Solche Rückstände können unterschiedlichste Ursachen haben.

Wie Ihnen vielleicht auch bekannt, handelt es bei dem Streckenabschnitt Uder (Landesgrenze zu Niedersachsen) – Görsbach (Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt), Verkehrseinheit AS Breitenworbis – AS Bleicherode um den schwierigsten Bauabschnitt der A 38. Genau dieser Abschnitt betrifft unsere Gemeinde.

Aufgrund dessen, dass u. a. das Planfeststellungsverfahren für o. g. Teilstück bereits um mehrere Monate, also von September 2002 auf Ende März 2003, verschoben wurde, befürchten wir, dass eventuell weitere Verzögerungen im Bau der A 38, besonders bezüglich des Abschnitts zwischen Breitenworbis und Bleicherode auftreten könnten.

Um Ihnen die Situation in unserer Gemeinde hinsichtlich der Fertigstellung der A 38 zu verdeutlichen, übersenden wir Ihnen in der Anlage die Kopie eines Schreibens an Herrn Bundesminister Krause vom 6. April 1993 sowie weitere Dokumente. Wie bereits in diesem Schriftstück vom 06.04.1993 erläutert, ist der Bau und somit auch die Fertigstellung der Bundesautobahn A 38 Göttingen – Halle für unsere Region sehr bedeutend. Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, sondern auch die Bewohner von Nachbargemeinden erhoffen sich mit der Errichtung der A 38 u. a. die Entstehung neuer Perspektiven, die Schaffung besserer Bedingungen für die Neuansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben und somit evtl. auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in unserer Region.

Des Weiteren erwarten wir dringendst durch die Fertigstellung und Freigabe der A 38 die erforderliche Entlastung der regionalen Bundesstraßen und Ortsdurchfahrten in unserer Gemeinde. Der damit verbundene und erhoffte Rückgang des derzeit kaum vertretbaren Verkehrsaufkommens in unserem Ort würde sich vor allem positiv auf die Wohlergehen unserer Bürger auswirken (u. a. Lärmabbau, Rückgang der Luftverschmutzung), an deren Wohlergehen wir sehr interessiert sind.
J. Hohberg, Bürgermeister
Autor: nnz

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