Fr, 11:51 Uhr
21.03.2003
Baumfällungen wurden beraten
Nordhausen (nnz). Die Stadträte im Umweltausschuss hätten Baumfällungen, Baumumsetzungen und -neupflanzungen in der Stadt beraten und der Verwaltung auferlegt, die Öffentlichkeit vor dem Beginn der Fällungen zu informieren. Darauf verwies jetzt Volker Fütterer, der Ausschuss-Vorsitzende und reagiert damit auf die anhaltende Kritik der Nordhäuser.
Bei nötigen großflächigen Fällungen und Neupflanzungen, wie zum Beispiel am Haupteingang zum Hauptfriedhof, sei die Stadt dem Hinweis des Ausschusses nachgekommen, die Bürger zu einem Ortstermin einzuladen. Fütterer verweist auch auf die rechtlichen Folgen, sollte ein bruchgefährdeter Baum wie zum Beispiel die Kastanie gegenüber des früheren Kaufhaus Magnet nicht gefällt werden: Dann kommt die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht mehr nach. Die Folge: Bei einem Unglück ist neben möglichen Verletzungen - die Versicherung der Stadt durch den Kommunalen Schadenausgleich (KSA), in Frage gestellt.
Erst Ende Januar habe der KSA die Stadt noch einmal schriftlich darauf hingewiesen, dass die Bäume zweimal jährlich im belaubten und unbelaubtem Zustand überprüft und das Prüf-Ergebnis schriftlich protokolliert werden müsse. Bei verdächtigen Umständen wie zum Beispiel Wachstumsschäden, dürre Äste, spärliche und trockene Belaubung oder Pilzbefall sei ein Fachmann hinzu zu ziehen. Das alles sei geschehen, sagte Fütterer.
Am kommenden Montag, so die Ankündigung von Angela Breuer vom städtischen Bauamt, werden die fünf Baumhalsen von der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße in Baumreihen entlang der Straße An der Bleiche sowie in die Schröter und Jahnstraße umgesetzt. Die Umsetzungen geschehen im Rahmen der Umbauarbeiten in der Bahnhofstraße, die Ende März beginnen sollen.
Autor: nnzBei nötigen großflächigen Fällungen und Neupflanzungen, wie zum Beispiel am Haupteingang zum Hauptfriedhof, sei die Stadt dem Hinweis des Ausschusses nachgekommen, die Bürger zu einem Ortstermin einzuladen. Fütterer verweist auch auf die rechtlichen Folgen, sollte ein bruchgefährdeter Baum wie zum Beispiel die Kastanie gegenüber des früheren Kaufhaus Magnet nicht gefällt werden: Dann kommt die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht mehr nach. Die Folge: Bei einem Unglück ist neben möglichen Verletzungen - die Versicherung der Stadt durch den Kommunalen Schadenausgleich (KSA), in Frage gestellt.
Erst Ende Januar habe der KSA die Stadt noch einmal schriftlich darauf hingewiesen, dass die Bäume zweimal jährlich im belaubten und unbelaubtem Zustand überprüft und das Prüf-Ergebnis schriftlich protokolliert werden müsse. Bei verdächtigen Umständen wie zum Beispiel Wachstumsschäden, dürre Äste, spärliche und trockene Belaubung oder Pilzbefall sei ein Fachmann hinzu zu ziehen. Das alles sei geschehen, sagte Fütterer.
Am kommenden Montag, so die Ankündigung von Angela Breuer vom städtischen Bauamt, werden die fünf Baumhalsen von der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße in Baumreihen entlang der Straße An der Bleiche sowie in die Schröter und Jahnstraße umgesetzt. Die Umsetzungen geschehen im Rahmen der Umbauarbeiten in der Bahnhofstraße, die Ende März beginnen sollen.

