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Mi, 20:10 Uhr
24.11.2010

Breite Allianz für Kinderschutz

Der Thematik Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung widmete sich heute eine Fachtagung u.a. mit Vertretern des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsystems in der Fachhochschule Nordhausen. Hier ein erster Bericht...

Konferiert (Foto: J. Piper) Konferiert (Foto: J. Piper)

Eingeladen zu dieser Konferenz hatte der Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes und die Koordinationsstelle für Frühe Hilfen des Kreisjugendrings Nordhausen in Kooperation mit der Fachhochschule Nordhausen und dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit. Landrat Joachim Claus, Christine Wagner, Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales und FH-Präsident Prof. Dr. Jörg Wagner begrüßten die Experten und Akteure beim Kinderschutz.

Bei Fachvorträgen sowie in verschiedenen Arbeitsgruppen beispielsweise zur Rolle des Kinderarztes im System Kinderschutz oder zum „Netzwerkpartner Jugendhilfe – Kinder schützen, Eltern unterstützen“ tauschten sich die Teilnehmer der Konferenz aus. Klaus Dietrich vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit erläuterte die rechtlichen Neuerungen im Thüringen, die nun Lehrern in der Schule und auch Kinderärzten eine stärkere Verantwortung bei der Kindeswohlgefährdung beimisst.

Konferiert (Foto: J. Piper) Konferiert (Foto: J. Piper)

So erhalten beispielsweise Eltern eine Einladung zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ihrer Kinder – kommen sie dieser nicht nach, wird das Jugendamt informiert. „Kinderschutz ist der Landesregierung wichtig“, so Klaus Dietrich. Deshalb nehme sie auch Geld in die Hand und unterstütze Maßnahmen vor Ort, die den Kinderschutz verbessern. Prof. Dr. Armin Sohns von der FH Nordhausen ging in seinem Referat auf die Folgen von Kindeswohlgefährdungen auf die Entwicklung ein.

Der Weiße Ring und das Familienzentrum Nordhausen stellten zudem den regionalen Arbeitskreis „Gemeinsam gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ vor. Ziel der Kinderschutz-Konferenz war es, die Netzwerkarbeit zwischen Jugendhilfe, Kinder- und Jugendarbeit, Gesundheits- und Bildungssystem zu optimieren, um so aus möglichst vielen Perspektiven das Kindeswohl im Auge zu behalten.
Autor: nnz

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