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Fr, 15:19 Uhr
19.11.2010

„Ein neuer Harz“

Ein positives Fazit der strukturellen Straffung der Verbände im Harz zieht Stephan Manke, Landrat des Landkreises Goslar und Vorsitzender des Harzer Tourismusverbandes (HTV). Dieser hat sich vor rund einem Jahr insofern mit dem Regionalverband Harz zusammengeschlossen, als das beide nun denselben Vorstand und dieselbe Geschäftsführung haben und enger in der täglichen Arbeit kooperieren.


Neuer Harz? (Foto: privat) Neuer Harz? (Foto: privat)
Michael Bitter, Vorsitzender des Abteilungsvorstands Marketing, Carola Schmidt, HTV-Geschäftsführerin und Stephan Manke, Vorstandsvorsitzender mit einigen der neuen Printprodukte

Der Nordhäuser Landrat Joachim Claus (CDU) ist der stellvertretende Vorsitzende beider Verbände. Es habe sich gezeigt, dass es richtig war „Strukturen zu vereinheitlichen und Entscheidungsprozesse zu straffen“, so Stephan Manke bei einer heutigen Pressekonferenz des HTV in Ilsenburg. Denn nur so konnte man das neue Design in einem derartigen Tempo und in einer solchen Einmütigkeit umsetzen. Erst im September war das neue Design des touristischen Dachverbandes der Harzregion einsatzbereit.

Seitdem sind bereits das neue vierteljährliche HTV-Magazin „Harz pur“ - das es ab jetzt für 2 Euro auch in der Tourist-Info im Nordhäuser HSB-Bahnhof gibt - der Katalog „Reisezeit 2011“ und einige weitere Publikationen im neuen Outfit erschienen. „Im HTV-Magazin sowie im Reisekatalog ist auch der Thüringer Südharz präsent und nutzt damit die Möglichkeit, durch die breit gestreuten Aktivitäten des HTV beispielsweise auf Messen wie derzeit bei der Touristik und Caravaning International in Leipzig auf die Region aufmerksam zu machen“, so Jessica Piper, Mitglied im HTV-Abteilungsvorstand Marketing.

Dieses Gremium entscheidet seit der Umstrukturierung über die Ausrichtung des Dachmarketings für den Harz. „Wir sind ein neuer Harz“, sagte Michael Bitter, Vorsitzender des Abteilungsvorstands Marketing und Geschäftsführer der Goslar Marketing GmbH und betonte damit die einheitliche Vermarktung aller Harzteile. „Der Erwartungsdruck, dass jetzt etwas Neues passieren müsse, war gewaltig.“ Man könne nun aber an vielen Stellen zeigen, was in diesem Jahr umgesetzt werden konnte. „Der Harz hat ein neues Gesicht.“

Zunächst hatte der HTV in einem Markenradar untersucht, welche touristischen Potentiale der Harz hat und wie er diese stärken kann. Dies soll auch durch das neue Design des Marketings erreicht werden, das zum Beispiel mit den Scherenschnittelementen an Traditionen im Harz anknüpft. Der Messeauftritt des HTV trägt bereits das neue Aussehen und derzeit entsteht ein neuer Internetauftritt ebenfalls im aktuellen Design. Dieses neue Portal werde auch Karten beinhalten, so HTV-Geschäftsführerin Carola Schmidt, mit denen u.a. Wanderer ihre Routen inklusive Höhenprofile zusammenstellen können.

„Wenn die Website steht, hat uns die Agentur versprochen, kommen wir in den Millionenclub“, spricht Carola Schmidt die erwartete Nutzersteigerung an. Derzeit surfen etwa 500.000 bis 600.000 Menschen jedes Jahr auf www.harzinfo.de. Im kommenden Jahr werden ein Kultur- und ein Spaß-Katalog die Produktpalette des HTV erweitern und die bereits gestartete Tourismusakademie wird ausgebaut, um nur einige Aktivitäten des HTV zu nennen.

Bislang verlief das Jahr aus touristischer Perspektive gut im Südharz. Von Januar bis August kamen fast 53.600 Gäste in Beherbergungsbetriebe mit neun und mehr Betten sowie auf Campingplätze, wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte. Das sind gut zehn Prozent mehr als im Jahr davor. Auch die Anzahl der Übernachtungen hat sich positiv entwickelt und ist mit rund 135.500 Übernachtungen um sieben Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Auch im September wuchsen die Gästezählen. Mit fast 8.700 Ankünften kamen rund drei Prozent mehr Touristen als im Vorjahreszeitraum, die allerdings mit gut 21.100 Übernachtungen leicht kürzer blieben (-4,4%), was den Trend zu kürzeren Urlauben bestätigt.
Autor: nnz

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