Sa, 18:58 Uhr
13.11.2010
"Gerecht geht anders…"
Heute Vormittag war das Erfurter Stadtzentrum durch die Protestaktion der Gewerkschaften, denen sich auch andere angeschlossen hatten, gekennzeichnet. Klaus Henze war für den VdK (und eigentlich auch die IG Metall) dabei und schildert hier seine Eindrücke als VdK-Mitglied...
"Gerecht geht anders…"… schallte es am Vormittag vom 13. November 2010 immer wieder durch die Straßen der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Einzelgewerkschaften, verstärkt durch 800 Metaller aus Nordhessen und gemeinsam mit dem Sozialbündnis für Thüringen, Mitgliedern aus Sozialverbänden, darunter unseres Sozialverbandes VdK aber auch Vertretern der Parteien SPD, Linke und Grünen forderten eindrucksvoll den Stopp des Sozialabbaus und Erhalt der sozialen Gerechtigkeit.
Dr. Claus-Dieter Junker erläutert den Standpunkt und die Aktivitäten des VdK.
Mit einem Sonderzug, vielen Bussen und privaten Fahrzeugen waren sie angereist. An den vier Stellplätzen hatten bei kleinen Auftaktkundgebungen die Vertreter der einzelnen Formierungen Gelegenheit, ihren Standpunkt und ihr Engagement für eine gerechte Politik und den Erhalt des Sozialstaates darzulegen. Für unseren Sozialverband VdK Hessen-Thüringen tat das der stv. Landesvorsitzende Dr. Claus-Dieter Junker gegenüber der Staatskanzlei. Er berichtete über die Initiativen der Mitglieder des Verbandes im Rahmen der VdK-Aktion "Heißer Herbst", deren Schwerpunkte u. a. die Verhinderung der unsolidarischen Gesundheitsreform, die am Vortrag durch schwarz-gelb beschlossen wurde, der Rente mit 67 und gegen die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich gerichtet sind.
Nordthüringer Mitglieder beim Marsch von der Staatskanzlei zum Anger.
Über 150.000 Menschen sind bis zu diesem Zeitpunkt bereits der Aufforderung des VdK gefolgt, im Internet gegen diese Ungerechtigkeit ihre Stimme zu erheben und ließen damit das Protestthermometer steigen, das wahrlich einen heißen Herbst anzeigt. Das Portal ist weiter geschaltet.
Eine starke Gemeinschaft, die Demonstranten gegen die schwarz-gelbe Politik.
Beachtung fand dann der Zug zum Anger bei den Passanten und regte viele wohl auch zum Nachdenken an. Für unsere VdK-Mitglieder war es schon ein erhebendes Gefühl inmitten der Gewerkschafter am Anger dann so eindrucksvoll zu demonstrieren, das wir zu der großen Mehrheit unserer Menschen gehören, die sich solche sozialen Ungerechtigkeiten nicht länger gefallen lassen.
Ein Liedersänger stimmte die Kundgebungsteilnehmer mit seinem Song ein. Freude kam auf, als der Sprecher verkündete - nicht die geplanten 3.000 sondern 6.000 Teilnehmer sind dem Ruf zur Kundgebung gefolgt, darunter die starke Metallerdelegation aus Nordhessen. Immer wieder erklangen das Motto des Tages "Gerecht geht anders!" sowie weitere Sprechchöre, die unserer Berliner Regierung nicht zur Ehre gereichen. Hauptredner war der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, der die einseitig ausgerichtete Sparpolitik der Bundesregierung geißelte und dabei immer wieder begeisterten Beifall erhielt.
Stefan Körzell bei seiner eindrucksvollen und emotionalen Rede.
Die Vertreterin des Sozialen Bündnisses für Thüringen unterstrich, dass sich eine große Gemeinschaft gebildet habe, welche sich diese Ungerechtigkeiten nicht länger gefallen lasse. Erfurt war erst der Anfang. Der Protest geht weiter! Dazu waren wohl alle auf dem Anger an diesem Vormittag einer Meinung: Gerecht geht anders!
Klaus Henze
Autor: khh"Gerecht geht anders…"… schallte es am Vormittag vom 13. November 2010 immer wieder durch die Straßen der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Einzelgewerkschaften, verstärkt durch 800 Metaller aus Nordhessen und gemeinsam mit dem Sozialbündnis für Thüringen, Mitgliedern aus Sozialverbänden, darunter unseres Sozialverbandes VdK aber auch Vertretern der Parteien SPD, Linke und Grünen forderten eindrucksvoll den Stopp des Sozialabbaus und Erhalt der sozialen Gerechtigkeit.
Dr. Claus-Dieter Junker erläutert den Standpunkt und die Aktivitäten des VdK.
Mit einem Sonderzug, vielen Bussen und privaten Fahrzeugen waren sie angereist. An den vier Stellplätzen hatten bei kleinen Auftaktkundgebungen die Vertreter der einzelnen Formierungen Gelegenheit, ihren Standpunkt und ihr Engagement für eine gerechte Politik und den Erhalt des Sozialstaates darzulegen. Für unseren Sozialverband VdK Hessen-Thüringen tat das der stv. Landesvorsitzende Dr. Claus-Dieter Junker gegenüber der Staatskanzlei. Er berichtete über die Initiativen der Mitglieder des Verbandes im Rahmen der VdK-Aktion "Heißer Herbst", deren Schwerpunkte u. a. die Verhinderung der unsolidarischen Gesundheitsreform, die am Vortrag durch schwarz-gelb beschlossen wurde, der Rente mit 67 und gegen die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich gerichtet sind.
Nordthüringer Mitglieder beim Marsch von der Staatskanzlei zum Anger.
Über 150.000 Menschen sind bis zu diesem Zeitpunkt bereits der Aufforderung des VdK gefolgt, im Internet gegen diese Ungerechtigkeit ihre Stimme zu erheben und ließen damit das Protestthermometer steigen, das wahrlich einen heißen Herbst anzeigt. Das Portal ist weiter geschaltet.
Eine starke Gemeinschaft, die Demonstranten gegen die schwarz-gelbe Politik.
Beachtung fand dann der Zug zum Anger bei den Passanten und regte viele wohl auch zum Nachdenken an. Für unsere VdK-Mitglieder war es schon ein erhebendes Gefühl inmitten der Gewerkschafter am Anger dann so eindrucksvoll zu demonstrieren, das wir zu der großen Mehrheit unserer Menschen gehören, die sich solche sozialen Ungerechtigkeiten nicht länger gefallen lassen.
Ein Liedersänger stimmte die Kundgebungsteilnehmer mit seinem Song ein. Freude kam auf, als der Sprecher verkündete - nicht die geplanten 3.000 sondern 6.000 Teilnehmer sind dem Ruf zur Kundgebung gefolgt, darunter die starke Metallerdelegation aus Nordhessen. Immer wieder erklangen das Motto des Tages "Gerecht geht anders!" sowie weitere Sprechchöre, die unserer Berliner Regierung nicht zur Ehre gereichen. Hauptredner war der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, der die einseitig ausgerichtete Sparpolitik der Bundesregierung geißelte und dabei immer wieder begeisterten Beifall erhielt.
Stefan Körzell bei seiner eindrucksvollen und emotionalen Rede.
Die Vertreterin des Sozialen Bündnisses für Thüringen unterstrich, dass sich eine große Gemeinschaft gebildet habe, welche sich diese Ungerechtigkeiten nicht länger gefallen lasse. Erfurt war erst der Anfang. Der Protest geht weiter! Dazu waren wohl alle auf dem Anger an diesem Vormittag einer Meinung: Gerecht geht anders!
Klaus Henze





