Sa, 14:49 Uhr
13.11.2010
Siebte Niederlage
Morgenstund hat Gold im Mund. An diesen Spruch wurde Harald Dressler erinnert, als er von der vorgezogenen Anstoßzeit des Verbandsligaspiels zwischen SV SCHOTT Jena und der Ersten vom FSV Wacker 90 Nordhausen hörte. Um 11:00 Uhr sollte schon der Anpfiff in der Jenaer Oberaue sein. Es war die Frage: Wer hatte zuerst ausgeschlafen?
In den letzten Tagen gab es ein Für und Wider der Meinungen unter den Fans, wie es mit der Mannschaft weitergehen soll. Trotz bisheriger Enttäuschungen macht sich immer wieder die Hoffnung breit, dass es nun endlich eine Wende zum Guten geben wird. Das zeigen allein die sonntäglichen Zuschauerzahlen im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark.
Aber die Voraussetzungen zum heutigen Spiel konnten nicht ungleicher sein: Wacker hatte in fünf Auswärtsspielen bisher nur einen Punkt eingefahren, während SCHOTT zu Hause nach fünf Spielen noch nicht verlor.
Das Spiel selbst ist kurz erklärt: Wacker hatte die erste Halbzeit unbeschadet überstanden, obwohl die Mannschaft da schon mit dem Glück um Bunde war. Die zweite Halbzeit war gut eine viertel Stunde gespielt, da lag Wacker abermals, wie so oft in den letzten Spielen dieser Saison, mit 0:1 zurück. Und es wurde noch Schlimmer: Robert Kruppa sah wegen einer Tätlichkeit etwa in der 70. Minute die rote Karte. Die Nerven bei den Wackerspielern scheinen blank zu liegen. Das ist nach einer gelb/roten die dritte rote Karte eines Wackerspielers in dieser Saison.
Trotzdem raffte sich die Mannschaft auf und Jan Philipp Rose gelang in der 77. Minute der Ausgleich. Er brachte seine Mannschaft wieder zurück ins Spiel und Hoffnung keimte auf. Aber die wurde wieder jäh zerstoben, als die Schottianer in der 87. Minuten einen Freistoß bekamen. Ein Heimspieler konnte ungehindert von der Wackerabwehr zur 2:1-Führung für die Gastgeber einköpfen. Damit schien der Wille der Wackeraner gebrochen und sie bekamen fast mit dem Schlusspfiff das 3:1 zum Endstand.
Die weiteren Spiele am heutigen Tag, die zur regulären Spielzeit angepfiffen werden, werden zeigen, ob Wacker mit diesem Ergebnis nun auf einem Abstiegsplatz gelandet ist oder nicht.
Harald Dressler
Autor: nnzIn den letzten Tagen gab es ein Für und Wider der Meinungen unter den Fans, wie es mit der Mannschaft weitergehen soll. Trotz bisheriger Enttäuschungen macht sich immer wieder die Hoffnung breit, dass es nun endlich eine Wende zum Guten geben wird. Das zeigen allein die sonntäglichen Zuschauerzahlen im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark.
Aber die Voraussetzungen zum heutigen Spiel konnten nicht ungleicher sein: Wacker hatte in fünf Auswärtsspielen bisher nur einen Punkt eingefahren, während SCHOTT zu Hause nach fünf Spielen noch nicht verlor.
Das Spiel selbst ist kurz erklärt: Wacker hatte die erste Halbzeit unbeschadet überstanden, obwohl die Mannschaft da schon mit dem Glück um Bunde war. Die zweite Halbzeit war gut eine viertel Stunde gespielt, da lag Wacker abermals, wie so oft in den letzten Spielen dieser Saison, mit 0:1 zurück. Und es wurde noch Schlimmer: Robert Kruppa sah wegen einer Tätlichkeit etwa in der 70. Minute die rote Karte. Die Nerven bei den Wackerspielern scheinen blank zu liegen. Das ist nach einer gelb/roten die dritte rote Karte eines Wackerspielers in dieser Saison.
Trotzdem raffte sich die Mannschaft auf und Jan Philipp Rose gelang in der 77. Minute der Ausgleich. Er brachte seine Mannschaft wieder zurück ins Spiel und Hoffnung keimte auf. Aber die wurde wieder jäh zerstoben, als die Schottianer in der 87. Minuten einen Freistoß bekamen. Ein Heimspieler konnte ungehindert von der Wackerabwehr zur 2:1-Führung für die Gastgeber einköpfen. Damit schien der Wille der Wackeraner gebrochen und sie bekamen fast mit dem Schlusspfiff das 3:1 zum Endstand.
Die weiteren Spiele am heutigen Tag, die zur regulären Spielzeit angepfiffen werden, werden zeigen, ob Wacker mit diesem Ergebnis nun auf einem Abstiegsplatz gelandet ist oder nicht.
Harald Dressler

