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Di, 14:50 Uhr
11.03.2003

Der Wilde Garten

Nordhausen (nnz). "Eines der aufregendsten deutschsprachigen Konzertereignisse der letzten zehn Jahre" tönt es in den Medien - Blütezeit! Live zu erleben in diesem Monat im Nordhäuser Theater. Mehr dazu wie immer mit einem Klick auf MEHR.


"Das Leben ist Veränderung" bleibt das Motto des Weltmusikprojektes, denn sein Name ist Programm. Und verändert hat sich einiges, seit die Band 1997 vor den Kulissen des fränkischen Kloster Banz bei "Songs an einem Sommerabend" täglich 5000 Festivalbesucher mit sich riß. Mit dem Repertoire ihres Debutalbums „Grönland – Hawaii“ präsentierte sich damals noch die Gründungsbesetzung.

Nach dem Ausscheiden von Tino Eisbrenner haben sich die „Ur- Gärtner“ Georgi Gogow (City) und Manfred Hennig (City), sowie Felix Lauschus (Die Zöllner, Dirk Michaelis) mit Stefan Kling (lárt de passage) und Matthias Freihof (lárt de passage) neu formiert. Mit Matthias Freihof ist es dem wilden Garten gelungen einen einzigartigen Frontmann zu gewinnen. Freihof ist als Schauspieler durch seine Hauptrolle in dem DDR-Erfolgsfilm „coming out“ (Silberner Bär der Berlinale) über Nacht zum Kult-Schauspieler geworden. In den letzten Jahren spielte er in vielen TV Produktionen: Marienhof, Die Männer vom K3, Für alle Fälle Stefanie, Autobahnpolizei...

Unter der Regie von Heinrich Breloer spielte er die Rolle des Chefpiloten Schuhmann in dem Film „Todesspiel“, einem Dokudram über die Ereignisse des deutschen Herbstes 1977, der mit großem Erfolg von der ARD ausgestrahlt wurde. Mit Gogows Balkan-Rock und Morgensterns klassischem Chanson prallen in den Kompositionen Welten aufeinander, um sich in virtuoser Selbstverständlichkeit zu vereinen.

Aus diesen musikalischen Wurzeln wachsen Songs, die wild wuchern. Die Einmaligkeit dieser Chansoniers des klassischen Rock liegt in der eleganten Kombination der Stile, und der gelungenen Kombination rockiger Sounds mit sphärischen Klängen, was den Liedern einen traditionellen und heimischen Charakter gibt. Am 20.3.2003 um 19.30 Uhr nur im Theater Nordhausen.
Autor: nnz

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