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Fr, 07:07 Uhr
29.10.2010

nnz-Forum: So viel Heimlichkeit ...

...heißt es in einem uns allen wohl bekannten Kinderlied, das bald auch wieder in vielen Wohnzimmern und Kinderstuben erklingen wird. Erst am Ende steht dann die Freude über Geschenke, die eben gerade in aller Heimlichkeit gebastelt oder bereitgestellt werden, um die Spannung zu steigern. Ein guter Grund besteht also für diese Art von Heimlichkeit ...

Die Fläche, um die es geht (Foto: privat) Die Fläche, um die es geht (Foto: privat)

Das obige Bild betrachtend – der Fotograf befindet sich auf der Autobahn 38 und blickt in südwestlicher Richtung direkt auf das kleine Dorf Sundhausen – fragt man sich, was dieses mit den Eingangszeilen zu tun hat ? Es ist ein ganz besonderer Blick – ein Blick nämlich direkt auf ein heiß begehrtes „Filetstück.“ Was genau man mit diesem fremden „Filetstück“ vorhat, das wurde sehr sorgsam geplant und heimlich still und leise versucht im Sommer dieses Jahres – mitten in der Haupturlaubszeit – während der Fußball WM den Sundhäusern zu präsentieren.

Ursprünglich sollte die Informationszeit dazu nur vier Wochen dauern. Die viel zu kurze Zeit (wenige Tage), die den Sundhäuser Ortsteilräten zugedacht war, sich mit dem Bebauungsplan AT 88 (Autohof Sundhausen) zu befassen, ist ebenfalls als kritisch einzuschätzen. Hatte man vielleicht auf Freude über das lärmbringende, gesundheitsschädigende „Geschenk - Autohof“ – gar auf euphorische Zustimmung im Ort gehofft ? Oder hätte alles besser auch weiter unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit weitergehen – im Stillen laufen sollen ?

Ein Irrtum. Die auf Druck der Sundhäuser dann noch eilends anberaumte öffentliche Stellungnahme der Stadt in der Bürgerversammlung vom 15. Juli vor den Sundhäuser Bürgern zum geplanten Mega-Autohof konnte das zerschlagene Porzellan des Bürgervertrauens nicht wieder zusammenfügen. „Solch einen Bürgerprotest habe ich noch nie erlebt ...“ – so die Äußerung eines Stadtrats aus der politischen Mitte dazu. Behauptungen, daß die Pläne den Sundhäusern seit Jahren bekannt wären und für den Ort nur positives vom Autohof, den tausende Fahrzeuge pro Tag befahren sollen, ausginge (überwiegend schwere LKW) taten damals ein übriges.

Und heute, heute warten hunderte Sundhäuser auf Antworten zu ihren Protest-Stellungnahmen. Immer Donnerstags, so auch gestern, treffen sich viele Bürger an der Kirche um zu protestieren für Ehrlichkeit auf der niedrigsten politischen Ebene die es gibt – der Kommunalebene, für Offenheit, für Bürgernähe!

Es werden immer mehr pikante Einzelheiten bekannt, welche die ehedem prekäre Situation zur Thematik „Autohof direkt am Wohnort“ nur noch verschärfen, die aber auch das eingangs angeprangerte Vorgehen einiger Verantwortlicher ein gutes Stück weit verstehen lassen könnten.
  • Was ist mit dem Projektentwickler, Herrn Hasebrink ?
  • Hat er wirklich noch keinen einzigen Autohof entwickelt ?
  • Welche Informationen gibt es zur Firma Nutri-Lab ?
  • Warum ist die Ansiedlung des Rotlichtmilieus eine Grundbedingung hier so nah am Wohnort ?
  • Warum müssen Lkw und Pkw Fahrer der Autobahn 38 so dicht an ein bereits extrem vorbelastetes Wohngebiet geleitet werden, um verdiente Ruhe und Versorgung genießen zu können ?
  • Soll vielleicht nicht nur ein Autohof, sondern ein riesiges Gewerbe-, Vergnügungs- und Event-Viertel entstehen ?
  • Warum wurde bislang alles so leise und geräuschlos vorangetrieben ?
  • Warum geht diese Strategie jetzt immer noch so weiter ?
  • Gibt es in Nordhausen tatsächlich keine Probleme mit Prostitution und Rotlicht, obwohl im Land gegenwärtig einer der spektakulärsten Gerichts-Prozesse in der Szene läuft ?
  • Ist man wirklich der Meinung, die Sundhäuser mit einer vorerst „kleineren Autohof-Soft-Version,“ die dann Zug um Zug erweitert werden kann, ruhigstellen zu können ?
  • Wird noch mit der e r n s t h a f t e n Prüfung von Alternativstandorten, die in Fülle vorhanden sind, begonnen ?
  • Wieviele Fördermittel und übrige Steuergelder (Gelder der Bürger also) fließen in die geplante Investition?
Viele Sundhäuser Bürger haben bereits sehr vertraut mit zahlreichen Stadträten zu den gestellten Fragen Gespräche geführt – dafür möchten wir an dieser Stelle unseren aufrichtigen Dank sagen. Wir möchten unsere Stadträte aller Fraktionen dazu ermuntern, diese Fragen an die Verantwortlichen offen zu stellen – für mehr Vertrauen in die Kommunalpolitik – für mehr Bürgernähe – für mehr Transparenz und Öffentlichkeit – für Demokratie – gegen so viel Heimlichkeit !
Die Sundhäuser Bürgerinitiative
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
liamka
29.10.2010, 07:14 Uhr
Ich sag es ja ungern
aber der nnz nimmt man langsam die Neutralitätsstellung, die eine gute "Zeitung" einnehmen sollte, nicht mehr ab. Ständig immer wieder das Thema Autohof, ständig die gleiche Leier Zum Abgewöhnen!!!
geloescht.20220913
29.10.2010, 07:50 Uhr
Rechtswidrig
Was hat ein Fotograf auf einer Autobahn zu suchen? Laut Straßenverkehrsordnung ist eine Autobahn für Fußgänger tabu und ein Halten auf dem Standstreifen nur in Notsituationen zulässig. Oder hatte er vielleicht gerade eine Panne und, weil die Gelegenheit günstig war, nebenbei noch ein Foto geschossen? Zufälle gibts...
Retupmoc
29.10.2010, 08:08 Uhr
Neutralität
ist schon gewahrt wenn man gegen diesen sinnlosen Aufruf nicht zu mehr Aktionen aufruft. Die NNZ kann und darf das nicht.

Ich schon. Kämpft dagegen!
NDHler
29.10.2010, 08:15 Uhr
prima Foto zeigt einen perfekten Standort!
Das Foto zeigt doch aber auch, dass sich der Standort perfekt für den Autohof eignet! Bis zum ersten Wohnhaus ist es mehrere hundert Meter hin und dann liegt auch noch das ehem. Autohaus dazwischen.

Der Text, welchen die BI verfasst hat, zeigt zum wiederholten Male, dass man sich wieder nur stur in Ablehnung übt, Kompromissfähigkeit: Fehlanzeige! Und die Krönung ist, dass man von der Stadt auch noch verlangt, dass diese sich um Alternativstandorte bemühen soll. Dabei kommen nur Hesserode (Grundstück ist bereits vergeben) und Sundhausen in Frage. Für alle anderen eventuellen Alternativen ist die Stadt gar nicht zuständig! Liebe BI, werdet endlich sachlich und vor allem realistisch. Setzt euch mit dem Investor und der Stadt an einen Tisch und gestaltet mit. Nur so könnt ihr etwas erreichen!
diphileo
29.10.2010, 08:52 Uhr
Lieber NDH'ler,
der AH wird bis an die zu sehenden Häuser angrenzen.
Möchten Sie in einem der Häuser leben ?
teamplayer
29.10.2010, 10:23 Uhr
Irgendwie
scheinen die Artikel immer nur kopiert. Immer wieder das gleiche Geschwätz vom ach so schlimmen Rotlicht, dem achso bösen Investor, dem überforderten Projektleiter.... ...es reicht.

Der Standort ist perfekt, wenn jemand das Geld in die Hand nimmt ist es toll und die Stadt profitiert zudem.
Sicher sehen das die Dorfbewohner anders, aber zur Demokratie gehört nunmal, sich mit einer Entscheidung, die von der Mehrheit getragen wird, abzufinden.
NDHler
29.10.2010, 10:46 Uhr
@diphileo
Das ist falsch was sie sagen! Schauen Sie sich bitte die Entwürfe genau an, dann sehen Sie dass das nicht stimmt! Der eigentliche Autohof entsteht entlang der A 38! Der Rest ist mit der Bebauung von Häusern (Gewerbe) bzw. einer Kletterhalle geplant. Und noch eins, wenn ich dort wohnen würde, wäre ich froh wenn dort etwas gebaut würde, damit ich den Lärm von der Autobahn nicht mehr ertragen müsste. Die dort entstehenden Häuser können gut als LÄRMSCHUTZ dienen, auch gegenüber dem eigentlichen Autohof. Außerdem kann eine begrünte Lärmschutzwand entstehen und und und… Ich hätte mich in der BI schon lange dafür stark gemacht Einfluss auf das Projekt zu nehmen und mit zu gestalten.

Das Beharren auf der puren Ablehnung bringt euch nicht weiter! Ihr solltet auch langsam mal Kompromissfähigkeit an den Tag legen! Erstellt doch einen Katalog in dem ihr eure Forderungen darlegt und beschreibt unter welchen Umständen ihr den AH akzeptieren würdet. Kleiner, max. Abstand zu den ersten Häusern, Zufahrt, Standort der LKWs mit Kühlung, Lärmschutzmaßnahmen, kein Rotlicht…. Das sind doch alles Forderungen auf die man in der Stadtverwaltung eingehen kann!!! Wenn ihr auf eurer Maximalforderung beharrt, müsst ihr auch akzeptieren, dass die Stadt und der Investor das auch tun!
Flitzpiepe
29.10.2010, 11:58 Uhr
Hallo Sundhäuser
ihr seid eingemeindet. Das soll heißen, ihr lebt jetzt in einer Stadt und nicht mehr auf dem Dorf.
In einer Stadt ist eine dichtere Bebauung und mehr Lärm normal. Die Dorfidylle ist längst vorbei.
Wann versteht ihr das endlich?

Mit eurer Lage seid ihr nun mal das Filetstück der Stadt. Kommt nicht der Autohof, kommt etwas anderes dorthin. Es wird auf jeden Fall ein Gewerbegebiet an dieser Abfahrt entstehen. Findet euch damit ab!

Ich habe neben meinem Grundstück auch einen Markt mit dem entsprechenden Parkplatz mit ständigem Kommen und Gehen. Na und? Man gewöhnt sich dran. Ihr auch!

Versucht doch endlich das Vorhaben mitzugestalten.
Wenn zwischen Parkplatz und dem Ort die neuen Gebäude stehen würden, bekommt ihr doch fast nichts mit. Macht die alte B4 dort nur zur Zufahrt für den Autohof und zum Ort selber dicht.
Es gibt so viele Möglichkeiten...

Es nimmt überhand mit der ständigen 'Ich bin dagegen' Mentalität.
diphileo
29.10.2010, 12:38 Uhr
NDH'ler... das ist keine Antwort auf meine Frage...
Möchtest Du in einem dieser Häuser leben ? Ich kenne die Entwürfe. Die Ausfahrt der LKW's vom Autohof zurück zur Autobahn wird über die Zubringerstraße Sundhausen erfolgen und liegt sogar brenzlig nah am Ort. Durch die leichte Hanglage wird es erst recht laut und die Abgase werden in Richtung Dorf gepustet.

Es ist Unsinn einer kleineren Variante zuzustimmen, denn wenn der Investor erst mal die Fläche sicher hat, kann er jederzeit erweitern.
NDHler
29.10.2010, 16:00 Uhr
@diphileo, wieder falsch!
Also auf deine Frage zurück zukommen, ich wohne da wo ich wohne und damit stellt sich für mich nicht die Frage ob ich wo anders wohnen würde, möchte, könnte usw.! Das ist hier auch nicht das Thema. Ich muss mich auch mit meinem Umfeld abfinden. Und überhaupt, was soll dieses Oberlehrerhafte: „…das ist keine Antwort auf meine Frage..“? Wo sind wir denn hier!

Wenn der Investor die Fläche hat kann er dort noch lange nicht tun und lassen was er will! Es gibt genügend Beispiele in der Stadt, an denen man erkennen kann, dass die Stadt sehr wohl auf die Einhaltung von Vorgaben achtet, zum Beispiel Einzelhandelsunternehmen wie Domäne oder damals noch Minimal. Die wollten auch ihre Fläche willkürlich erweitern und mussten sich an die Vorgaben der Stadt halten. Noch mal, wenn ihr etwas erreichen wollt müsst ihr gemeinsam mit Stadt und Investor nach Kompromissen suchen.

Ihr lauft sonst Gefahr, dass Stadt und Investor ebenfalls auf ihrer Maximalforderung bestehen. Und dann wird das Projekt so umgesetzt wie jetzt geplant und ihr seid die Deppen!
mussmalsagen
29.10.2010, 18:09 Uhr
, dass die Tipps stur dieselben sind
Vielen Dank für die freundlichem Hinweise aus der Stadt.
Besonders die Erinnerung daran, dass Sundhausen kein Dorf mehr ist, wird die Gemeinden interessieren, die sich Nordhausen noch einverleiben möchte, um die wichtige Einwohnerzahl zu halten...

Mit dem Herrn Hasebrink (der Vorname schwankt je nach Visitenkarte zwischen "Claus Theo" und "Claudius") hätte die Bürgerinitiative gern Kontakt aufgenommen.
Die von ihm im Juli ausgegebene Visitenkarte brachte aber leider Ende August schon nichts mehr- also am Telefon nicht erreichbar(kein Anschluss) und die e-mail-Adresse ebenfalls unerreichbar- , und die Verantwortlichen in der Stadt geben unsere Anfragen nur weiter, die nicht beantwortet werden.

Neuestes Detail:
Auf die Rotlichtgewerbe zu verzichten, kommt für den H.Hasebrink auf keinen Fall in Betracht - übrigens auch sein Grund, nicht nach Bleicherode zu gehen, denn dort hat man sich klar gegen das Milieu ausgesprochen.

Liebe Nordhäuser Befürworter,
Sie versuchen immer wieder den schwarzen Peter nach Sundhausen zu schieben, deshalb noch mal eindeutig:
Würde sich ein Investor(nicht ein Projektentwickler, der beim Scheitern keinerlei Haftung hat, die Kosten für die Erschließung bleiben auf der Stadt, also UNS sitzen) finden, der dort eine Lager- oder Werkalle oder ähnliches baut, irgendetwas, was Arbeitsplätze schafft und nicht verlagert, dann würden die Sundhäuser sogar symbolisch zur Schaufel greifen, um das zu unterstützen.
Euer gefährliches Halbwissen ist eben, wie schon mal gesagt, schlimmer als gar keins.
Ein schönes Wochenende ruft vom Land in die Stadt
Herr Schmidt
-Insider-
29.10.2010, 18:23 Uhr
werte
BI, ihr tut gerade so, als sei das rotlichtmillieu vollkommen neu und noch nie da gewesen in nordhausen. nicht unweit von den widerspenstigen galliern, äh sundhäusern, ganz in der nähe der vom marktkauf gab es doch auch schon ein bordell...gab es deshalb mehr kriminialität in sundhausen? und was ist mit dem dorfpuff? wenn das älteste gewerbe der welt also zwangsläufig die männer zu schweinen macht und die kriminellen anlockt, dann möchte ich JETZT
schon nicht in sundhausen wohnen ;)
Alberdt
29.10.2010, 21:51 Uhr
Hallo NDHler,
Ich möchte sie hiermit auf meinen Kommentar zum am 7. Oktober erschienen Artikel mit der Überschrift „Nachdenken“ verweisen.
Hier hatte ich versucht zu erklären, daß Ihre Ausführungen bezüglich der Nähe zum Ort und des ausreichenden Lärmschutzes durch Gebäude zu überdenken sind.
Ihnen sollte klar sein, daß zu einem Bebauungsplan nicht nur Bilder gehören, wie der Autohof „vielleicht“ einmal unterteilt seien könnte, sondern auch der Text (Begründung), wo wichtige Informationen zu erhalten sind.
Weiter dürfte Ihnen auch klar sein, daß das ganze Areal als Autohof zu bezeichnen ist, denn es wäre ja auch Unsinn, lediglich die LKW Stellplätze als Autohof auszugeben und die 180 PKW Stellplätze logischer Weise direkt an den Events und Restaurants gelegen - noch näher am Ort - nicht als Teil des „Hofes“ zu sehen.
Das erste Wohnhaus liegt ca. 80 m vom Autohof entfernt, vermutlich auch von den ersten Parkplätzen, denn bedenken sie, auch ein Hotel sollte direkt an der Spitze zu Sundhausen angesiedelt werden oder ist es jetzt doch eher die Indoorkletterhalle ?
Die nächsten Häuser folgen direkt in der Sondershäuser und Riesleber Straße. Nur ca. 250 m vom Autohof entfernt gibt es einen ganzen Straßenzug mit Wohnhäusern - die Friedensstraße.

Aber nun noch einmal zum Inhalt vom 7. Oktober:

... Was mich aber doch wundert, ist die Tatsache warum man nun darüber nachdenkt, Lärmschutzwände einzuplanen und sogar über eine Kühlung per Strom für Kühllaster nachzudenken, denn

„ Durch den Bebauungsplan Nr.88 Autohof (OT Sundhausen) der Stadt Nordhausen werden die Belange der benachbarten Gemeinden nicht tangiert.“ (Bebauungsplan Nr.88 Autohof (OT Sundhausen))

Und auch ihrer Meinung nach wird ja niemand gestört. Warum sind die Stellplätze für Laster direkt an der Autobahn - weg vom Ort, wo doch der Autohof vor keiner Haustür steht. Haben sie mal darüber nachgedacht, daß dann aber auch noch 180 PKW Stellplätze vorgesehen sind - noch näher am Ort. Was das in der Nähe eines Fastfood-Betriebes bedeutet, hat sicherlich jeder schon einmal erlebt. Diese Parkplätze werden gut besucht sein. Dort läßt man gerne mal die Motoren laufen und sich mit lauter Musik beschallen.

So, nun zur Bebauung des Autohofareals. „ ... Und oben auf der Dorfseite bauen wir Gebäude, die quasi einen Schallschutz bieten.“ (Aussage von Claudius Hasebrink vom 15.09.2010) Diese Aussage finde ich doch sehr vage, wo doch folgendes im Bebauungsplan steht:

„Ziel der Planung ist es u.a., dem Bauherrn einen größtmöglichen Gestaltungs- und Nutzungsspielraum in dem Plangebiet zu gewähren. Dieser Tenor sollte auch bei einer evtl. Befreiung gemäß § 31 BauGB Berücksichtigung finden.“

„In dem Gewerbegebiet wurde aus funktionalen Gründen keine Bauweise festgesetzt. Diese Maßnahme ist auch gerechtfertigt, da Gestaltungsziele einer solchen Festsetzung mit den gewählten Nutzungsarten nicht vereinbar sind und keine städtebauliche Notwendigkeit für diese Festsetzung besteht.“

„Die überbaubaren Grundstücksflächen im Plangebiet sind relativ großzügig mittels Baugrenzen flächig festgesetzt worden, um dem Bauherrn und Architekten einen größeren Handlungs- und Gestaltungsspielraum hinsichtlich des Grundrisses und der Wahl des Standortes einzuräumen. Es ist außerdem erwünscht, dass die Gebäude in jeder beliebigen Stellung errichtet werden können. Durch diese Festsetzung wird eine große Flexibilität bei der Bebauung und somit eine größere Effizienz im Plangebiet erreicht.“ (Bebauungsplan Nr.88 Autohof (OT Sundhausen))

Ich weiß nicht, wie sie es sehen, aber ich würde sagen alles ist zu jeder Zeit erlaubt. Was kann da nicht alles angesiedelt werden, was zusätzlichen Lärm erzeugt, vielleicht eine Discothek. Nehmen wir aber nun einmal das Beste an und behaupten der Autohoflärm wird Sundhausen nie erreichen, geschützt durch die recht „zweifelhafte“ Bebauung.

Was ist dann mit der Zufahrts- und Abfahrtsstraße des Autohofes, welche genau zwischen dieser Bebauung und dem Ort liegt und das auch noch mit einem Anstieg. Ich denke eine Frequentierung von 7000- 9000 Fahrzeugen pro Tag wäre möglich, wobei sicherlich niemand abschätzen kann, wieviel es in 5, 10, 15 ... Jahren wirklich sein werden.

Wissen sie vielleicht schon was in den nächsten Jahren dort angesiedelt werden wird ? Wie sich der Güterverkehr entwickelt ? Wie sich Nordhausen entwickelt?
Ich bin der Meinung, die Auswirkungen dieses Autohofes sind für die Zukunft weder abzusehen noch zu planen.
...

P.s. Auch die umstrittene Asphaltmischanlage wäre eine Bebauung und würde den Lärm des Autohofes garantiert nicht mehr nach Sundhausen dringen lassen, würde man sie zwischen Autohof und Sundhausen ansiedeln – oder ?
Aber zum Glück muß hier ein Industriegebiet ausgewiesen sein, oder ... gilt das vielleicht auch nicht für Nordhausen?

Herr NDHler, warum treffen wir uns eigentlich nicht einmal an einem Donnerstag und statten Sundhausen einen gemeinsamen Besuch ab? Ich denke, dies wäre ganz informativ und wir könnten die Sundhäuser gemeinsam überreden, kooperativ zu sein und einem Projekt zuzustimmen, was vielleicht dort an dieser Stelle gar nicht gebaut werden dürfte ? (Dies ist aber nur reine Spekulation von meiner Seite, also bitte nicht zu ernst nehmen liebe Sundhäuser) In Nordhausen nimmt man sehr wohl zur Kenntnis, daß viele Sundhäuser mit Verantwortungsträgern in Gesprächen sind, und das ist gut so !

Mit freundlichen Grüßen Meine Meinung
Peppone
29.10.2010, 21:56 Uhr
Was soll man hier noch kommentieren?
Hier könnt ihr mal ganz in Ruhe nachlesen, was Euch Urbachern und Görsbachern blüht, wenn einige von Euch den Weg der Herren Sebert und Junker weiter gehen. Ein besseres Beispiel an Entmündigung kann es gar nicht geben!

Danke liebe nnz, dass ihr hier beide Seiten zu Wort kommen lasst. So stelle ich mir Pressefreiheit vor
Totofino
29.10.2010, 23:21 Uhr
Frauenhandel und Zwangprostitution
Zitat : „Allein in Deutschland gehen derzeit nach Schätzungen von Hydra und anderer Hilfsorganisationen 100 000 bis 200 000 Ausländerrinnen, davon ein erheblicher und zunehmender Teil aus Osteuropa kommend, der Prostitution nach. Sie sind in der überwiegenden Mehrzahl Gefangene und Opfer international agierender Täter und Tätergruppierungen und krimineller Ausbeuter. Sie sind die Sklavinnen unserer Zeit und die Ware einer gierigen Sexindustrie, die Jahr für Jahr Milliarden erwirtschaftet.

Frauenhandel und Zwangsprostitution sind untrennbar und sehr eng mit anderen Kriminalitätsformen verbunden und sie sind Basisdelikte und ein wichtiges Standbein der Organisierten Kriminalität.“

Geschrieben hat dieses Buch (Kommentartitel) Herr Dr. Manfred Paulus, er verfügt über 15-jährige Ermittlungserfahrungen im Bereich Rotlichtkriminalität, gilt als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei in Baden-Württemberg.

Nordhausen ist nach Artikeln in der hiesigen Presse aber eine Insel der glückseligen Huren?
Da freuen wir uns doch alle.

In Sundhausen gibt es ein „Atelier Schmidt“ (das ist aber nicht der Herr, der hier im Forum mit Herr Schmidt unterzeichnet hat), dieses Vorhaben war sehr umstritten, da aber die Sundhäuser nicht gegen alles sind, haben sie damals keine Bürgerinitiative gegründet, vielleicht war das ein Fehler, da uns das ja heute vorgehalten wird.
Der "Betreuer" dieses Ateliers ist ein Randberliner, wer als Besitzer dahintersteht, ist mir nicht bekannt.
Es gibt dort eine Puffmutter oder wie man es bezeichnen will und ein oder zwei Mädchen, die anschaffen, manchmal fahren sie Autos mit Berliner Nummernschildern mal mit Tschechischen.
Dieses Atelier hat feste Öffnungszeiten,
Mo – Fr 11 – 22 Uhr und So von 11 bis 19 Uhr. Es ist also bei allem Unbehagen nicht mit dem auf dem Autohof geplanten Gewerbe vergleichbar.

Ein Nordhäuser Betreiber und Besitzer eines ähnlichen Etablissements sagte mir einmal : „von der einen Seite kommen die Russen von der anderen Seite kommen die Türken, mir wird es zu heiß“ Das war in den 90er Jahren, als die „Märkte“ aufgeteilt wurden, heute ist also zu bezweifeln, dass Steuereinnahmen in der Region bleiben und man kann berechtigterweise mit Geldwäsche und ähnlichen Aktivitäten rechnen.

Wenn das geplante Gewerbe auf dem Autohof seriös wäre, könnte die Stadt NDH mit offenen Karten spielen und könnte auch Ihre Stadträte informieren.

Ach so, wenn der AH ca. 1000 m von der Ortsgrenze weg wäre, könnten sich vielleicht die Sundhäuser damit anfreunden.

MfG
Retupmoc
30.10.2010, 10:46 Uhr
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