Mo, 10:07 Uhr
25.10.2010
44.145
Das Thüringer Landesamt für Statistik gibt zum Halbjahr immer eine Einwohnerstatistik heraus. In der Rolandstadt lebten demnach zum Stichtag 30. Juni 2010 genau 44.145 Einwohner. Das sind mehr als ein Jahr zuvor...
Darstellung der Bevölkerungsveränderungen in den zehn größten Thüringer Städten zum 30. Juni 2010. Quelle der Zahlen: Thüringer Landesamt für Statistik
Die jetzt vorliegenden amtlichen Halbjahres-Zahlen belegen für die Stadt Nordhausen im Vorjahresvergleich wieder einen Einwohnerzuwachs von 105 Bürgern. Wir können in Nordhausen froh sein, dass wir zu den aufstrebenden Städten Thüringens zählen und unsere Einwohnerzahl seit Jahren stabil ist, erklärte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Dass Nordhausen eine besondere Anziehungskraft in der Region habe, liege an der guten städtischen Infrastruktur und zudem an den attraktiven Wohnungsangeboten. Mit den umfangreichen Wohnungsmodernisierungen der großen Gesellschaften SWG, WBG und anderer Vermieter hat man auf den Trend `Zurück in die Stadt´ schon sehr früh reagiert. Das zahlt sich nun aus.
Neben Nordhausen hatten nur Erfurt (+1.064), Jena (+851) und Weimar (+456) von den großen Thüringer Städten einen Einwohnerzuwachs zu verzeichnen. Dagegen bilden Altenburg (-516), Suhl (-685) und Gera (-707) erneut mit hohen Einwohnerverlusten die Schlusslichter. Gera (99.582 Einwohner) ist somit jetzt formell auch keine Großstadt mehr, da die Einwohnerzahl nun unter die magische Grenze von 100.000 Einwohnern gefallen ist. Auch die beiden kleinen kreisfreien Städte Eisenach (42.777 EW) und Suhl (39.163 EW) fallen gegenüber den beiden größeren kreisangehörigen Städten Gotha (45.647 EW) und Nordhausen(44.145 EW) weiter ab.
Schlecht sieht es auch im restlichen Landkreis Nordhausen (90.090 EW) aus, denn trotz des Einwohnerzuwachses bei der Rolandstadt hat der Landkreis insgesamt dennoch 508 Einwohner verloren. Der Landkreis wird zum Jahresende sogar unter die Marke von 90.000 Einwohnern fallen und hat somit in den letzten zehn Jahren rund 10.000 Einwohner verloren. Angesichts dieser Entwicklung muss man in der Kreisverwaltung endlich mit einem Strukturwandel beginnen, um eine Kostensenkung bei den Verwaltungsaufgaben einzuleiten, machte Jendricke klar.
Der Bürgermeister betonte als Erfolgsrezept für die Stadt unter anderem, dass man in der Rolandstadt mit einem strengen Kostencontrolling ständig die Verwaltungsstrukturen angepasst und verändert habe, somit habe man mehr Geld für zukunftsfähige Investitionen als andere Kommunen zur Verfügung stellen können.
Autor: nnzDarstellung der Bevölkerungsveränderungen in den zehn größten Thüringer Städten zum 30. Juni 2010. Quelle der Zahlen: Thüringer Landesamt für Statistik
Die jetzt vorliegenden amtlichen Halbjahres-Zahlen belegen für die Stadt Nordhausen im Vorjahresvergleich wieder einen Einwohnerzuwachs von 105 Bürgern. Wir können in Nordhausen froh sein, dass wir zu den aufstrebenden Städten Thüringens zählen und unsere Einwohnerzahl seit Jahren stabil ist, erklärte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Dass Nordhausen eine besondere Anziehungskraft in der Region habe, liege an der guten städtischen Infrastruktur und zudem an den attraktiven Wohnungsangeboten. Mit den umfangreichen Wohnungsmodernisierungen der großen Gesellschaften SWG, WBG und anderer Vermieter hat man auf den Trend `Zurück in die Stadt´ schon sehr früh reagiert. Das zahlt sich nun aus.
Neben Nordhausen hatten nur Erfurt (+1.064), Jena (+851) und Weimar (+456) von den großen Thüringer Städten einen Einwohnerzuwachs zu verzeichnen. Dagegen bilden Altenburg (-516), Suhl (-685) und Gera (-707) erneut mit hohen Einwohnerverlusten die Schlusslichter. Gera (99.582 Einwohner) ist somit jetzt formell auch keine Großstadt mehr, da die Einwohnerzahl nun unter die magische Grenze von 100.000 Einwohnern gefallen ist. Auch die beiden kleinen kreisfreien Städte Eisenach (42.777 EW) und Suhl (39.163 EW) fallen gegenüber den beiden größeren kreisangehörigen Städten Gotha (45.647 EW) und Nordhausen(44.145 EW) weiter ab.
Schlecht sieht es auch im restlichen Landkreis Nordhausen (90.090 EW) aus, denn trotz des Einwohnerzuwachses bei der Rolandstadt hat der Landkreis insgesamt dennoch 508 Einwohner verloren. Der Landkreis wird zum Jahresende sogar unter die Marke von 90.000 Einwohnern fallen und hat somit in den letzten zehn Jahren rund 10.000 Einwohner verloren. Angesichts dieser Entwicklung muss man in der Kreisverwaltung endlich mit einem Strukturwandel beginnen, um eine Kostensenkung bei den Verwaltungsaufgaben einzuleiten, machte Jendricke klar.
Der Bürgermeister betonte als Erfolgsrezept für die Stadt unter anderem, dass man in der Rolandstadt mit einem strengen Kostencontrolling ständig die Verwaltungsstrukturen angepasst und verändert habe, somit habe man mehr Geld für zukunftsfähige Investitionen als andere Kommunen zur Verfügung stellen können.


