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Do, 20:28 Uhr
06.03.2003

Vortrag über "die" Burg

Nordhausen (nnz). Die Vorträge im Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein erfreuen sich bei heimatkundlich interessierten Bürgerinnen und Bürgern großer Beliebtheit. Für die März-Veranstaltung konnte Ulrich Hering als Referent gewonnen werden. Worüber der Pfarrer i. R. spricht erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Zum Vortrag „Wissenswertes zur Geschichte der Burg Hohnstein“ lädt der Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein am Dienstadt, den 11. März 2003, um 19.30 Uhr in das Vereinshaus „Thomas Mann“ ein. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Die fast 900 Jahre alte Burg Hohnstein auf dem Porphyrkegel hoch über Neustadt gelegen, ist weit über die Region bekannt. Konrad von Sangerhausen ließ sie um 1120 erbauen. Die einst stark befestigte Anlage war die Stammburg der Grafen von Hohnstein. Im Dreißigjährigen Krieg besetzte der kursächsische Oberstleutnant von Eckstädt Schloss und Amt Hohnstein und ließ die Burg 1627 vollständig niederbrennen.

Jahrhunderte war die Anlage dem Verfall preisgegeben, ehe Anfang des 20. Jahrhunderts erste Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die heute sichtbaren Fragmente lassen noch die Größe der mittelalterlichen Burg erahnen. Ab 1994 erfolgten umfangreiche Sicherungs- und Freilegungsarbeiten. Dabei kamen viele historisch wertvolle Fundstücke zum Vorschein, u.a. Hausrat, Krüge, Kinderspielzeug und Ofenkacheln. Sie geben Aufschluss über die Geschichte der Anlage und das Leben auf der Burg sowie über ihre Ausstattung.

Ulrich Hering hat sich intensiv mit der Historie der Burg befasst und wird viel Interessante berichten und zahlreiche Fotos zeigen.
Autor: rh

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