Fr, 08:01 Uhr
22.10.2010
Persönliche Gedanken
Loki (Hannelore) Schmidt, die Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Dazu persönliche Gedanken eines nnz-Lesers...
Mit ihr verbindet mich mehr, als "nur" die tiefe Wertschätzung für eine engagierte und hochdekorierte Naturschützerin an der Seite des vielleicht charismatischsten Mannes im Nachrkriegsdeutschland. Als ich 1991 den Sven-Simon-Umweltpreis von BILD erhielt, wusste ich, dass sie mich mit ausgewählt hatte. Als ich dann in der Zeitung las, dass sie sogar etwas über mich gesagt hat ("Dieser Einzelkämpfer imponiert mir"), war ich mächtig stolz darauf, dass eine so prominente Frau ausgerechnet über MICH kleinen Naturschützer Worte verliert.
Das gab mir auch eine neue Motivation mit auf den Weg, weiterhin, auch als Einzelkämpfer, etwas für die Erhaltung bedrohter Pflanzenarten zu tun, welche ihr ja in ganz besonderem Maße am Herzen lagen. Und das in einer Zeit, als in erster Linie die neue Währung D-Mark das Denken und Handeln der meisten Ostdeutschen bestimmte. Seitdem habe ich den Lebensweg von Loki und Helmut Schmidt ein wenig verfolgt.
Vor allem hat mich ihre hanseatische Bodenständigkeit beeindruckt, die sicherlich auch durch ihr Interesse an den sehr bodenständigen Pflanzen immer wieder von Neuem erzeugt wurde. Von Loki Schmidt wird mehr bleiben, als "nur" der Name einer Kanzlergattin und einer Frau, nach der eine von ihr in Südamerika entdeckte neue Bromelienart benannt wurde.
Ich trauere um Loki Schmidt, und wir sollten in ihrem Sinne weiter kämpfen. Eine der vielen Initiativen von ihr ist die Blume des Jahres. Kurz vor ihrem Tod wurde die Moorlilie für das Jahr 2011 gewählt. Und da gibt es schon wieder viel zu tun - ganz in ihrem Sinne!
Bodo Schwarzberg, BUND Nordhausen
Autor: nnzMit ihr verbindet mich mehr, als "nur" die tiefe Wertschätzung für eine engagierte und hochdekorierte Naturschützerin an der Seite des vielleicht charismatischsten Mannes im Nachrkriegsdeutschland. Als ich 1991 den Sven-Simon-Umweltpreis von BILD erhielt, wusste ich, dass sie mich mit ausgewählt hatte. Als ich dann in der Zeitung las, dass sie sogar etwas über mich gesagt hat ("Dieser Einzelkämpfer imponiert mir"), war ich mächtig stolz darauf, dass eine so prominente Frau ausgerechnet über MICH kleinen Naturschützer Worte verliert.
Das gab mir auch eine neue Motivation mit auf den Weg, weiterhin, auch als Einzelkämpfer, etwas für die Erhaltung bedrohter Pflanzenarten zu tun, welche ihr ja in ganz besonderem Maße am Herzen lagen. Und das in einer Zeit, als in erster Linie die neue Währung D-Mark das Denken und Handeln der meisten Ostdeutschen bestimmte. Seitdem habe ich den Lebensweg von Loki und Helmut Schmidt ein wenig verfolgt.
Vor allem hat mich ihre hanseatische Bodenständigkeit beeindruckt, die sicherlich auch durch ihr Interesse an den sehr bodenständigen Pflanzen immer wieder von Neuem erzeugt wurde. Von Loki Schmidt wird mehr bleiben, als "nur" der Name einer Kanzlergattin und einer Frau, nach der eine von ihr in Südamerika entdeckte neue Bromelienart benannt wurde.
Ich trauere um Loki Schmidt, und wir sollten in ihrem Sinne weiter kämpfen. Eine der vielen Initiativen von ihr ist die Blume des Jahres. Kurz vor ihrem Tod wurde die Moorlilie für das Jahr 2011 gewählt. Und da gibt es schon wieder viel zu tun - ganz in ihrem Sinne!
Bodo Schwarzberg, BUND Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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