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Mo, 10:30 Uhr
18.10.2010

nnz-Forum: Besuch aus Berlin

Am vergangenen Wochenende weilten Mitglieder des Berliner Berufsverbandes für Hygieneinspektoren auf Einladung des Gesundheitsamtes Nordhausen zu einer Fortbildungsveranstaltung rund um das Thema Trinkwasser im Landkreis. Hauptinhalte des Besuches waren die Besichtigung des Wasserwerkes Puschkinstraße und der Nordhäuser Talsperre.

hygieneionspektoren (Foto: lra) hygieneionspektoren (Foto: lra)


Durch den Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordhausen, Herrn Schardt, erfuhren die Berliner Kolleginnen in einer umfangreichen Führung sehr viel Wissenswertes und technische Daten zum Betrieb des Wasserwerkes und die Absicherung der Wasserqualität im Landkreis. Einen Rückblick in die Geschichte der Wasserversorgung der Region und die Entstehung des Wasserwerkes wurde von allen interessiert verfolgt, die Ausstellungsstücke auf dem Gelände untermauerten die Ausführungen. Der hochmoderne Prozess der Wasseraufbereitung vom Rohwasser aus der Talsperre bis zur Abgabe an den Verbraucher wurde vom Wassermeister des WVN, Herrn Emmelmann, sehr detailliert beschrieben.

Trotz des regnerischen Wetters besuchten wir am Samstag die Nordhäuser Talsperre und wurden hier freundlich von Herrn Thiele empfangen. Als langjähriger Mitarbeiter konnte er den Fachleuten aus den Berliner Gesundheitsämtern viel Wissenswertes über den Bau und die Funktion der Staumauer berichten. Mit genauen Fakten und Zahlen beeindruckte er die Kolleginnen über die vorhandene Technik zur Absicherung der Sicherheit an der Talsperre.

In die frühe Geschichte des Landkreises wurden wir bei dem kurzen Besuch der Burgruine Hohnstein versetzt. Mit Regenschirmen bewaffnet trotzten wir dem herbstlichen Regengüssen und erklommen den Aussichtsturm der Burg um in die im Nebel liegende Region zu bewundern. Bei einem heißen Getränk im Burggasthof mit mittelalterlichen Flair wurde allen wieder warm.

Der Besuch des Rabensteiner Stollens mit der fachmännischen Führung durch das Steinkohlebergwerk und sehr vielen Informationen zur Bergbaugeschichte im Harz rundete diesen Tag ab. Am Abend fand im Apartmenthotel „The Ark“ in Sülzhayn ein gemütliches Zusammensein mit Erfahrungsaustausch statt.

Einen Einblick in die herrliche Landschaft konnten die Berliner Kolleginnen bei der Wanderung um Sülzhayn mit Erklärungen zur Trinkwasserversorgung in diesem Gebiet, geschichtlichen Erläuterungen zum Grenzverlauf sowie zu den medizinischen Einrichtungen des Ortes gewinnen. Insgesamt ein sehr inhaltsreiches Wochenende mit ganz vielen Eindrücken und wichtigen Informationen für beide Seiten.

An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an den Wasserverband Nordhausen sowie die Fernwasserversorgung Erfurt für die Gastfreundlichkeit in den beiden Wasserversorgungseinrichtungen und die informativen Führungen. Für die gemütliche Unterbringung der Berliner Gäste einschließlich der gastronomischen Versorgung gilt unser Dank den Mitarbeitern des Apartmenthauses in Sülzhayn. Den Großstädtern hat es hier ausgesprochen gut gefallen - Urlaubspläne wurden bereits geschmiedet.

Petra Heydecke
Autor: nnz

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