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Mi, 08:34 Uhr
13.10.2010

Die letzte Chance in diesem Jahr

Wie in den vergangenen 20 Jahren ist die Brockengartensaison auch in diesem Jahr am 15. Oktober beendet. Noch aber gibt es eine Chance, an einer fachkundlichen Führung teilzunehmen...

Interessierte Besucher (Foto: Karste) Interessierte Besucher (Foto: Karste)

Am Freitag findet um 14 Uhr die letzte Brockengartenführung in diesem Jahr statt, so Dr. Gunter Karste, der Leiter des Brockengartens. Von den insgesamt 1800 vorhandenen Pflanzenarten aus den Hochgebirgsregionen der Welt blühen nur noch einige wenige. Die Letzten, die in der Anlage ihre Blüten zeigen, jetzt aber auch allmählich verblühen, sind die so genannten Wellensittich-Enziane, die im Hochland von Tibet natürlich vorkommen. Am Freitag besteht somit die letzte Chance, die Blüten dieser exotisch anmutenden Enziane 2010 in Augenschein zu nehmen.

Auch in diesem Jahr wurde der Brockengarten gut besucht. In der Zeit von
Mitte Mai bis Mitte Oktober 2010 besuchten insgesamt 8150 Nationalparkbesucher den Brockengarten. Die verregneten Monate August
und September trugen dazu bei, dass sich weniger Gäste als 2009 die
Anlage anschauten. 3700 der Gäste wurden in der Gartensaison 2010 von
den Brockengärtnern durch die Anlage geführt. Hinzu kamen 29 Spezialführungen für Fachleute, an denen insgesamt 790 Personen
teilnahmen.

So waren zum Beispiel die Deutsche Fuchsiengesellschaft, die Mitarbeiter des Botanischen Gartens Berlin-Dahlem, die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der Botanische Garten Göttingen und die Freunde des Botanischen Gartens Leipzig zu Besuch, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus begleiteten die Nationalparkranger 3660 Besucher durch unsere Anlage. Natürlich war die Besichtigung des Gartens auch an Wochenenden und Feiertagen abgesichert.

Seit jeher, so bereits in der Zeit, als die Georg August-Universität Göttingen und die Martin Luther-Universität Halle für den Garten verantwortlich waren, und auch heute ist die Besichtigung des Alpinums nur in Begleitung eines Verantwortlichen möglich, da sonst im nur etwa 1.000 Quadratmeter großen Schauteil Schäden kaum zu vermeiden wären.

Der Brockengarten erfüllt im Nationalpark Harz eine Vielzahl von Aufgaben. Er ist ökologische Feldstation, die Renaturierungs-, Arten- und Biotopschutzmaßnahmen auf dem Brockenplateau koordiniert und umsetzt. Außerdem dient er u.a. der Forschung und Lehre und erfreut darüber hinaus mit seiner Blütenmannigfaltigkeit auf ganz besondere Art sehr viele Nationalpark- und Brockenbesucher.
Autor: nnz

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