Mi, 19:03 Uhr
26.02.2003
Landrat Joachim Claus auf Tour
Nordhausen (nnz). In dieser Woche besuchte Landrat Joachim Claus (CDU) mehrere Unternehmen im Landkreis Nordhausen. Stationen waren unter anderem Sülzhayn und Nordhausen. Was da so los war, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Erste Station des Arbeitsbesuches war das KMG Rehabilitationszentrum in Sülzhayn, das sich erfolgreich der umfassenden Rehabilitationsbehandlung bei Kindern, Jugendliche und junge Erwachsene mit erworbenen neurologischen Schäden und Schädelhirn- sowie schweren Brandverletzungen widmet.
Chefarzt Dr. Rainer Gerhardt, Verwaltungsdirektorin Petra Buse und Pflegedienstleiterin Renate Probst informierten über die Vielfalt der angebotenen Rehabilitationsleistungen. Durch den Umzug in das Gebäude der ehemaligen Sanmeda-Klinik am Haidberg im Sommer 2002 stehen nunmehr für die Pflege der schwer vom Schicksal getroffenen Patienten und für die 150 Beschäftigten bedeutend bessere Bedingungen als im bisherigen Objekt zur Verfügung.
Ein qualifiziertes und erfahrenes Reha-Team nutzt vielfältige Behandlungsmethoden, die individuell auf die Patienten abgestimmt sind. Dadurch wird eine umfassende Betreuung von der Frührehabilitation bis zur schulischen- und beruflichen Wiedereingliederung gewährleistet. Hierzu gehören z.B. Physio-, Ergo-, Schwimm- und Musiktherapie sowie Logopädie, Heilpädagogik und Förderunterricht. Bis zu 200 Patienten können in der Klinik behandelt werden. Angehörige sind als Therapiebegleitung im Zentrum stets gern gesehen.
Ihnen stehen separate Wohnbereiche zur Verfügung. Seit Ende 2002 werde auch Angebote für Erholung suchende Eltern und deren Sprösslinge nach dem Motto "Urlaub in herrlicher Landschaft im hotelähnlichen Umfeld mit medizinischer Fachkompetenz" unterbreitet. Von den liebevoll ausgestatteten Wohnräumen, den großzügigen Therapiebereichen, der hohen Motivation und Herzlichkeit der Mitarbeiter gegenüber den ihnen anvertrauten Patienten konnte sich Landrat Joachim Claus bei einem Rundgang durch das moderne Gebäude überzeugen.
Im Anschluss besuchte der Landrat die HGN Hydrogeologie GmbH in Nordhausen. Geschäftsführer Dr. Norbert Meinert erläuterte die Struktur und die Geschäftsfelder des Unternehmens. An 14 selbständig arbeitenden Firmenstandorten in den neuen und alten Bundesländern und in einem Tochterunternehmen in Vilnius/Litauen wird ein umfangreiches Spektrum an anspruchsvollen und kundenorientierten Ingenieurconsult- und Planungsleistungen in den Bereichen Boden, Wasser und Umwelt für Industrie, Gewerbe und Behörden realisiert.
140 qualifizierte Beschäftigte aus den Bereichen Hydrogeologie, Wasser- und Abfallwirtschaft, Geographie, Geoökologie, Raum- und Landschaftsplanung, Bau- und Vermessungswesen, Geophysik, Informatik und Kartographie begründen die Leistungsstärke und den Erfolg des Unternehmens mit einem zertifizierten Qualitätsmanagement.
HGN entwickelt ganzheitliche und integrierte Planungs- und Entwicklungskonzepte zur nachhaltigen und umweltverträglichen Ressourcenerschließung, -bewirtschaftung und Projektrealisierung. Zum Leistungsspektrum gehören z.B. die Erkundung, Erschließung und Bewirtschaftung von Grundwasser; Oberflächen- und Grundwasserbilanzen für Flussgebiete/Regionen; Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Umweltschäden; geophysikalische Untersuchungen. Aufträge ergeben sich verstärkt im Oberflächenwasserbereich.
Hauptauftraggeber ist das Bundesland Hessen, das die Firma mit der Erstellung einer Landesübersicht zu den Überschwemmungsgebieten beauftragt hat. Die Kommunen Dresden und Torgau haben bei HGN Hochwasserschutzkonzepte in Auftrag gegeben. Auch Versicherungsunternehmen sind verständlicherweise zunehmend an Analysen zur Hochwassersituation interessiert. Im Landkreis Nordhausen untersucht das Unternehmen z.B. flurstücksgenau die Überschwemmungsgebiete der Flüsse Zorge und Helme und hydrogeologische Einflüsse auf das künftige Industriegebiet "Goldene Aue". Auch ist HGN in die Erarbeitung von Genehmigungsunterlagen für rohstoffabbauende Firmen eingebunden.
Der Besuch machte deutlich, dass die HGN Hydrogeologie GmbH mit ihrem innovativen Potential zu einem der bedeutendsten Leistungsträger des Landkreises gehört.
Autor: nnz
Erste Station des Arbeitsbesuches war das KMG Rehabilitationszentrum in Sülzhayn, das sich erfolgreich der umfassenden Rehabilitationsbehandlung bei Kindern, Jugendliche und junge Erwachsene mit erworbenen neurologischen Schäden und Schädelhirn- sowie schweren Brandverletzungen widmet.Chefarzt Dr. Rainer Gerhardt, Verwaltungsdirektorin Petra Buse und Pflegedienstleiterin Renate Probst informierten über die Vielfalt der angebotenen Rehabilitationsleistungen. Durch den Umzug in das Gebäude der ehemaligen Sanmeda-Klinik am Haidberg im Sommer 2002 stehen nunmehr für die Pflege der schwer vom Schicksal getroffenen Patienten und für die 150 Beschäftigten bedeutend bessere Bedingungen als im bisherigen Objekt zur Verfügung.
Ein qualifiziertes und erfahrenes Reha-Team nutzt vielfältige Behandlungsmethoden, die individuell auf die Patienten abgestimmt sind. Dadurch wird eine umfassende Betreuung von der Frührehabilitation bis zur schulischen- und beruflichen Wiedereingliederung gewährleistet. Hierzu gehören z.B. Physio-, Ergo-, Schwimm- und Musiktherapie sowie Logopädie, Heilpädagogik und Förderunterricht. Bis zu 200 Patienten können in der Klinik behandelt werden. Angehörige sind als Therapiebegleitung im Zentrum stets gern gesehen.
Ihnen stehen separate Wohnbereiche zur Verfügung. Seit Ende 2002 werde auch Angebote für Erholung suchende Eltern und deren Sprösslinge nach dem Motto "Urlaub in herrlicher Landschaft im hotelähnlichen Umfeld mit medizinischer Fachkompetenz" unterbreitet. Von den liebevoll ausgestatteten Wohnräumen, den großzügigen Therapiebereichen, der hohen Motivation und Herzlichkeit der Mitarbeiter gegenüber den ihnen anvertrauten Patienten konnte sich Landrat Joachim Claus bei einem Rundgang durch das moderne Gebäude überzeugen.
Im Anschluss besuchte der Landrat die HGN Hydrogeologie GmbH in Nordhausen. Geschäftsführer Dr. Norbert Meinert erläuterte die Struktur und die Geschäftsfelder des Unternehmens. An 14 selbständig arbeitenden Firmenstandorten in den neuen und alten Bundesländern und in einem Tochterunternehmen in Vilnius/Litauen wird ein umfangreiches Spektrum an anspruchsvollen und kundenorientierten Ingenieurconsult- und Planungsleistungen in den Bereichen Boden, Wasser und Umwelt für Industrie, Gewerbe und Behörden realisiert.140 qualifizierte Beschäftigte aus den Bereichen Hydrogeologie, Wasser- und Abfallwirtschaft, Geographie, Geoökologie, Raum- und Landschaftsplanung, Bau- und Vermessungswesen, Geophysik, Informatik und Kartographie begründen die Leistungsstärke und den Erfolg des Unternehmens mit einem zertifizierten Qualitätsmanagement.
HGN entwickelt ganzheitliche und integrierte Planungs- und Entwicklungskonzepte zur nachhaltigen und umweltverträglichen Ressourcenerschließung, -bewirtschaftung und Projektrealisierung. Zum Leistungsspektrum gehören z.B. die Erkundung, Erschließung und Bewirtschaftung von Grundwasser; Oberflächen- und Grundwasserbilanzen für Flussgebiete/Regionen; Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Umweltschäden; geophysikalische Untersuchungen. Aufträge ergeben sich verstärkt im Oberflächenwasserbereich.
Hauptauftraggeber ist das Bundesland Hessen, das die Firma mit der Erstellung einer Landesübersicht zu den Überschwemmungsgebieten beauftragt hat. Die Kommunen Dresden und Torgau haben bei HGN Hochwasserschutzkonzepte in Auftrag gegeben. Auch Versicherungsunternehmen sind verständlicherweise zunehmend an Analysen zur Hochwassersituation interessiert. Im Landkreis Nordhausen untersucht das Unternehmen z.B. flurstücksgenau die Überschwemmungsgebiete der Flüsse Zorge und Helme und hydrogeologische Einflüsse auf das künftige Industriegebiet "Goldene Aue". Auch ist HGN in die Erarbeitung von Genehmigungsunterlagen für rohstoffabbauende Firmen eingebunden.
Der Besuch machte deutlich, dass die HGN Hydrogeologie GmbH mit ihrem innovativen Potential zu einem der bedeutendsten Leistungsträger des Landkreises gehört.

