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Do, 14:26 Uhr
16.09.2010

Thomas Müller im AKS

Der SC 1903 Weimar prüft als Tabellenfünfter am Sonntag um 14.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark die Wackerelf im Traditionsduell der Köstritzer-Liga Thüringen. Hier der Vorbericht von Klaus Verkouter...


Neue bei Wacker (Foto: K. Verkouter) Neue bei Wacker (Foto: K. Verkouter) Mit dem bisherigen Abschneiden der Verbandsliga-Mannschaft können Fans und Verantwortliche, aber auch die Spieler selbst, nicht zufrieden sein. Es ist schon kurios: Trotz einer 1:2-Niederlage bei der BSG Wismut Gera sind die Nordhäuser in der Tabelle einen Platz nach oben geklettert und belegen gegenwärtig der 9. Platz. Der Abstand zum führenden Team 1. FC Gera 03, unserem nächsten Pokalgegner, beträgt aber schon elf Punkte – und das nach vier bzw. fünf Spielen.

Auch Sondershausen und Heiligenstadt liegen trotz territorialer Nähe weit, weit weg. Es ist also verständlich, dass sich die Vereinsführung ernsthafte Gedanken machte und nach Alternativen sucht. Mit Jan Philipp Rose (Bild unten) und Adil Boukantar (Bild oben) wurden in dieser Woche zwei weitere Spieler verpflichtet, die in Abwehr und Mittelfeld für größere Stabilität und neue Impulse sorgen sollen. Allein schon die Neugier müsste die echten Anhänger Wackers ins Stadion locken.

Wacker-Akteur Marcus Vopel freut sich über die weiteren Verstärkungen und meinte: „Die Neuen wurden an den ersten Trainingstagen von uns super aufgenommen und passen genau ins Mannschaftsgefüge. Sie machen spielerisch einen sehr guten Eindruck.“ Auf die Begegnung gegen Weimar bezogen ergänzte Vopel: „Für uns alle zählt nur ein Sieg am Sonntag.“

Neue bei Wacker (Foto: K. Verkouter) Neue bei Wacker (Foto: K. Verkouter) Die Gäste aus Weimar sind gut aus den Startlöchern gekommen und belegen zurzeit mit acht Punkten den 5. Tabellenplatz. Wenn Wacker den Anschluss an diese Plätze nicht gänzlich verlieren möchte, kann es Sonntag nur heißen, mit einem Sieg den Abstand zu verringern. Doch dazu wäre eine ähnlich gute Heimleistung gegen diesen Kontrahenten nötig wie in der Vorsaison, als es nach neunzig Spielminuten 3:0 für Wacker hieß.

In der vergangenen Saison unterlag Wacker in Weimar zum Auftakt deutlich mit 1:4 und arbeitete sich dann bis auf den dritten Platz am Ende vor. Der SC 1903 wurde im Vorjahr Siebenter. „Das soll in diesem Spieljahr anders werden“, wie Trainer Ulrich Oevermann verlauten ließ. Schon 14 geschossene Tore bisher deuten auf einen Qualitätsunterschied zu damals hin. Ein gewisser Thomas Müller (allerdings nicht der Bayern-Nationalspieler) erzielte den letzten Treffer beim 3:3 gegen Leinefelde.

Auf Weimars Homepage war darüber zu lesen: „Den Frust von Ulrich Oevermann konnte jeder Zuschauer nachvollziehen: ‚Der Biss, die Einstellung zum Gegner und zum Spiel, das alles hat uns heute gefehlt’, grollte der Trainer…“ Besonders das schläfrige Abwehrverhalten wurde moniert. Das muss sich aber am Sonntag in Nordhausen nicht wiederholen. Das Spiel ist die 92. Begegnung beider Traditionsvereine miteinander und zugleich der 67. Kampf um Punkte. Die bisherige Bilanz lautet für jeden: Siege: 22, Niederlagen: 22, Unentschieden: 22.

Zeitgleich spielt die Wacker-Reserve beim SV Grün-Weiß Siemerode, der nur zwei Punkte hinter den Nordhäusern platziert ist. Die Gastgeber werden sicher alles versuchen, mit einem Heimsieg Wacker II zu überflügeln. Doch die Etzrodt-Elf möchte die gute Tabellenposition verteidigen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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