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Do, 20:00 Uhr
19.08.2010

Sommerfest am See

Nach den Freien Demokraten Anfang der Woche waren heute die Sozialdemokraten mit ihrem Sommerfest dran. Besseres Wetter gab es für die Sozis des Landkreises schon mal...

Sommerfest (Foto: nnz) Sommerfest (Foto: nnz)

Und es waren mehr am so genannten KWU-Schacht als in der Finkenburg. Fast hätte man meinen können, es träfe sich eine komplette nette Familie. Bei Saale-Unstrut-Wein, heißer originaler ungarischer Gulaschsuppe und Thüringer Rostbratwurst sowie selbst gebackenem Kuchen konnten die Gäste zum Beispiel hören, dass es strukturell und regional um die Sozialdemokratie besser bestellt sein wird.

Die Partei wird eine neue Regionalgeschäftsstelle am Markt der Rolandstadt eröffnen. Damit haben die Genossen wieder einen Anlaufpunkt und die Otto-Normalen-Bürger die Möglichkeit, sich direkt über sozialdemokratische Politik aller Ebenen zu informieren und zu beschweren. Finanziert wird das sowohl durch den Landesvorstand, als auch durch das Budget, das die Kreistagsfraktion der SPD aus dem Haushalt des Landkreises erhält. Das war die neueste Nachricht, die Kreisvorsitzende Dagmar Becker denn heute Abend verkünden konnte.

Sommerfest (Foto: nnz) Sommerfest (Foto: nnz)

Ortsvorsitzender Andreas Wieninger ging auf aktuelle Themen ein. Ihn störe, dass der Eindruck entstehe, dass es sowohl beim Blasiikirchplatz oder beim Autohof Sundhausen am Ende der kontroversen Diskussion Verlierer und Gewinner gebe. So der Anschein, der durch die Diskussionen hervorgerufen wird. Das aber sei schlimm und eigentlich nicht hinnehmbar.

Die Genossen sollten sich intensiv in die öffentlichen Debatten einmischen, forderte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und dieses Feld nicht den Verhinderern überlassen. Auch soll es eine Entscheidung zum Pferdemarkt geben, ob mit dem Konzept wie einst beschlossen, „so umgegangen wird“. Näheres wollte das Stadtoberhaupt auf nnz-Nachfrage nicht sagen. Nur: Man sei auf einer Linie mit dem Investor.

Barbara Rinke machte deutlich, dass es genügend Mitspracherecht bei der künftigen Gestaltung des Blasiikirchplatzes geben werde. Auch habe sich Frau Rinke über die Ausgestaltung eines Autohofes informiert, hier habe sie ein Gespräch mit ihrem Amtskollegen in Sangerhausen geführt, wo Bedenken hinsichtlich einer erhöhten Kriminalität entkräftet werden konnten.

Nach so vielen Informationen war es Zeit, den Grill zu „stürmen“, denn schließlich traf sich die Sozialdemokratie zu einem Sommerfest und nicht zum Parteitag.
Autor: nnz

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Kommentare
NDH-123
22.08.2010, 20:55 Uhr
Sommerfest
Sehr geehrte Frau Rinke,

ich finde gut, dass Sie sich mit Ihren Amtskollegen in Sangerhausen Gespräche bezüglich des Autohofes geführt haben und erfahren haben, dass die Bedenken bezüglich der Kriminalität entkräftet werden konnten.

Wenn Sie eine Besichtigung des Autohofes vorgenommen und mit dem Pächter gesprochen haben, werden Sie auch erfahren haben, dass sich auch dieser Autohof vom sogenannten "Rotlichtbereich" distanziert. Hier gibt es weder entspr. Lokalitäten noch entsprechendes Personal, weil Autohöfe eine klare Distanzierung von diesem Bereich haben.

Es sollen LKW-Fahrer zur Ruhe kommen, essen und schlafen können, weil sie für die nächste Tour ihre Kräfte brauchen. Die gleiche Strategie fahren Unternehmen wie Tank und Rast, nirgens Prostitition.
Hinzu kommt, dass auch in Sangerhausen 65 Standplätze für LKW und nicht 200 Stück vorhanden sind und der Standort besser gewählt ist nicht so ortsnah, wie an Sundhausen.
Schön, dass Bewegung in die Planung kommt.

Mit feundlichen Grüßen
eine Sundhäuser Bürgerin
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