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Do, 19:51 Uhr
06.02.2003

Sonne, Mond und Pegasus

Nordhausen (nnz). Sonne, Mond und Pegasus – diese gut 2, 5 Meter hohen Skulpturen des Nordhäuser Künstlers Jürgen Rennebach werden ab Sommer im Stadtzentrum von Nordhausen die neue Verbindungsachse zwischen Petersberg und Theaterplatz schmücken. Mehr Infos mit dem bekannten Klick auf MEHR.


Skulpturen Sie sind der künstlerische Teil der Neugestaltung des Wohnhofes hinter der Wohnscheibe in der Töpferstraße und werden auf einer terrassenartigen Grünfläche stehen an der Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Kunstobjekte sollen auch die Aufmerksamkeit von Passanten der Töpferstraße auf sich ziehen.

„Sonne Mond und Pegasus werde ich mit Unterstützung von meinem Kollegen Lothar Rechtacek aus Polyester-Harz herstellen - an einigen Stellen der Skulpturen werden Glasmosaike eingelassen. Das Ganze wird sehr farbintensiv“, sagte der Künstler. Die Skulpturen würden an ihrem Platz noch auf 50 Zentimeter hohe Sockel gesetzt.

Der Jenaer Germanist Kunstwissenschaftler Stephan Schnurre hat die Rennebach-Entwürfe bereits analysiert und sagt: „Die Skulpturen leisten das, was Kunst im öffentlichen Raum will - im Wege stehen. Um unsere Gedanken auf neue Bahnen zu lenken, um uns Zeit zu geben für Besinnung und Betrachtung. Bei solchen dauerhaften künstlerischen Werken, die das Stadtbild lange Zeit mitgestalten, kommt es darauf an, den ästhetischen und den inhaltlichen Aspekt von Kunst möglichst gut auszubalancieren. Die organischen, sinnlichen Formen wirken leicht und verspielt, strahlen zugleich aber Kraft und Ruhe aus. Die kräftigen Farben fesseln das Auge.

Die Kombination dreier solch symbolträchtiger Elemente wie Sonne, Mond und geflügeltes Pferd fordert geradezu die Deutung des Betrachters. ... Vielleicht denkt man bei Sonne und Mond an Tag und Nacht und daran, dass sie für zwei Seiten im Menschen stehen können: Wirklichkeit und Traum, Verstand und Gefühl, Bewusstes und Unbewusstes oder Apollinisches und Dionysisches. Und zwischen diesen beiden oft unvereinbaren Seiten erhebt sich Pegasus, das Reittier der Dichter und Künstler zum Tempel der Musen - nur die Kunst ist in der Lage, die beiden Sphären zu verbinden.“
Autor: nnz

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