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Do, 08:44 Uhr
15.07.2010

Weniger Verkehrstote

Einen deutlichen Rückgang an Verkehrsunfällen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das Statitische Landesamt jetzt feststellen. Hier lesen Sie die exakten Zahlen.

Im Mai 2010 wurden durch die Thüringer Polizei 4 273 Unfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 322 Unfälle weniger (- 7,0 Prozent) als im Mai 2009. Erfreuliches Fazit: In jedem Monat von Januar bis Mai 2010 gab es im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresmonat eine positivere Unfallbilanz.

Dabei ist die Zahl der Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen um 21,0 Prozent auf 554 Unfälle zurückgegangen.

Unfälle mit Sachschaden verzeichneten einen Rückgang insgesamt um 4,5 Prozent auf 3 719 Unfälle. Die Zahl der Unfälle, bei denen dabei ein schwerer Sachschaden entstand, wobei mindestens ein Kraftfahrzeug abgeschleppt werden musste, erhöhte sich um 14,4 Prozent auf 214 Unfälle. Sachschadensunfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel verringerten sich um 14,0 Prozent auf 49 Unfälle und die Bagatellunfälle sanken um 5,3 Prozent auf 3 456 Unfälle.

Bei den 554 Verkehrsunfällen mit Personenschaden im Mai 2010 wurden 10 Personen getötet und 685 Personen verletzt. Das waren 2 Getötete und 210 Verletzte weniger als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Unter den Getöteten waren 6 Pkw - Fahrer, 2 Pkw - Mitfahrer, 1 Motorradfahrer und 1 Fußgänger.


Von Januar bis Mai 2010 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 22 280 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 932 bzw. 4,0 Prozent weniger polizeilich erfasste Unfälle als in den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres.
Bei den meisten Unfällen (89,5 Prozent bzw. 19 950 Unfälle) kam es im Zeitraum Januar bis Mai 2010 zu Sachschäden. Die Zahl der Sachschadensunfälle sank dabei um 2,2 Prozent.

Deutlich verringert haben sich die Unfälle mit Personenschaden im Vergleich der ersten fünf Monate um 493 Unfälle bzw. 17,5 Prozent auf 2 330 Unfälle. Bei diesen Unfällen kamen 41 Verkehrsteilnehmer ums Leben, 12 Menschen weniger als von Januar bis Mai 2009. Auch die Zahl der Verletzten ging um 656 Personen auf 3 042 zurück.
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