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Fr, 13:02 Uhr
02.07.2010

Make Food Not War

Unter diesem Motto hat sich eine bunt gemischte Truppe junger Menschen aus aller Herren Länder zusammengefunden, um bei lukullischen Freuden etwas über die Kultur des jeweils anderen zu erfahren. Das Projekt "Interkulturelles Kochen" belässt es aber nicht bei einer einfachen Küchenschlacht...

Die interkulturellen Köche beraten sich (Foto: Angelo Glashagel) Die interkulturellen Köche beraten sich (Foto: Angelo Glashagel)

Initiiert vom Horizont-Verein geht es bei dieser Aktion vor allem darum Vorurteile, Hemmnisse und Ängste gegenüber Fremden abzubauen. Damit die integrative Botschaft aber nicht so schnell erledigt ist wie der unausweichliche Abwasch und mehr Menschen als nur die 10 Teilnehmer erreicht, hat man sich nach wochenlanger Planung etwas Besonderes ausgedacht.
Die Gerichte, die nächsten Freitag zubereitet werden sollen, stehen noch nicht fest. Sicher ist, dass sie aus dem kulinarischen Fundus von Palästina, Benin, Ghana oder Russland stammen werden. Neben Töpfen, Pfannen, Tassen und Tellern werden auch zwei Kameras und eine Blue – Screen - Leinwand zum Kücheninventar gehören.

Das ambitionierte Ziel: eine interkulturell-integrative Kochsendung erstellen, die an Schulen und im Studienkolleg gezeigt werden kann. Außerdem soll bis Oktober auch noch eine Radiosendung beim Offenen Kanal Nordhausen produziert werden, die das Projekt noch einmal zusammenfasst und der Öffentlichkeit vorstellt.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" gefördert und ist Teil des Lokalen Aktionsplanes (LAP). Da bei einem interkulturellen Dialog auch das Gastland nicht vergessen werden sollte, wird nach dem Ausflug in die internationale Küche auch die deutsche Kochkunst nicht zu kurz kommen. Wann es dann in die zweite Runde, steht allerdings noch nicht fest.
Autor: agl

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