Do, 20:52 Uhr
01.07.2010
Ministerpräsidenten x 2
Eben noch in der Berlin zur Wahl des Bundespräsidenten, heute schon wieder auf Tour. Die Thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) besuchte heute abermals Nordhausen. Bereits letzte Woche hatte die oberste Landespolitikerin im Rahmen ihrer Sommerreise durch den Freistaat den Landkreis Nordhausen beehrt. Diesmal hatte sie noch einen weiteren Gast mitgebracht...
Im Vergleich zum Besuch der letzten Woche war der (Medien-)Tross heute deutlich umfangreicher, hatten sich doch gleich zwei Ministerpräsidenten in Nordhausen angekündigt. Christine Lieberknecht hatte ihren Amtskollegen aus dem Nachbarstaat Sachsen-Anhalt mitgebracht. Nach einer nicht unerheblichen Verspätung der beiden Ministerpräsidenten erreichten am späten Nachmittag beide das Nordbrand-Gelände und besichtigten zügigen Schrittes die Werkshallen.
Nordbrand war als Station bewusst gewählt. Die traditionsreiche Nordhäuser Brennerei gehört seit mehreren Jahren zu den Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, deren Hauptsitz sich mit Freyburg an der Unstrut im Land des Ministerpräsidenten Böhmer befindet. "Es ist der Wein der uns verbindet" befand dementsprechend auch der Geschäftsführende Gesellschafter der Sektkellerei, Gunter Heise. Für Ministerpräsidentin Lieberknecht stärkt die gute Kooperation vor allem die Mitteldeutsche Landschaft.
Bei einem Besuch der Nordhäuser Brennerei durfte natürlich auch eine kurze Verkostung nicht fehlen. Derart gestärkt machte mich sich zum letzten Termin eines offensichtlich anstrengenden Tages auf. Im Kunsthaus Meyenburg besichtigten beide Ministerpräsidenten die Klaus-Dieter-Kerwitz-Ausstellung, und erhielten im Beisein des Künstlers Informationen aus erster Hand.
Der Termin war weit weniger repräsentativ als der vorhergegangene und auch von Seiten der Stadt Nordhausen eher als Ausklang gedacht. Während Wolfgang Böhmer noch einen letzten Termin in Kelbra wahrnehmen musste, gönnten sich die Thüringer eine kurze Pause. Im Garten des Kunsthauses schien die Politik für einen Moment vergessen und man schmiedete, bei Kaffee und frischen Erdbeeren, Pläne für eventuelle weitere Besuche in der Kreisstadt. Aber die werden sicher länger als eine Woche auf sich warten lassen.
Autor: aglIm Vergleich zum Besuch der letzten Woche war der (Medien-)Tross heute deutlich umfangreicher, hatten sich doch gleich zwei Ministerpräsidenten in Nordhausen angekündigt. Christine Lieberknecht hatte ihren Amtskollegen aus dem Nachbarstaat Sachsen-Anhalt mitgebracht. Nach einer nicht unerheblichen Verspätung der beiden Ministerpräsidenten erreichten am späten Nachmittag beide das Nordbrand-Gelände und besichtigten zügigen Schrittes die Werkshallen.
Nordbrand war als Station bewusst gewählt. Die traditionsreiche Nordhäuser Brennerei gehört seit mehreren Jahren zu den Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, deren Hauptsitz sich mit Freyburg an der Unstrut im Land des Ministerpräsidenten Böhmer befindet. "Es ist der Wein der uns verbindet" befand dementsprechend auch der Geschäftsführende Gesellschafter der Sektkellerei, Gunter Heise. Für Ministerpräsidentin Lieberknecht stärkt die gute Kooperation vor allem die Mitteldeutsche Landschaft.
Bei einem Besuch der Nordhäuser Brennerei durfte natürlich auch eine kurze Verkostung nicht fehlen. Derart gestärkt machte mich sich zum letzten Termin eines offensichtlich anstrengenden Tages auf. Im Kunsthaus Meyenburg besichtigten beide Ministerpräsidenten die Klaus-Dieter-Kerwitz-Ausstellung, und erhielten im Beisein des Künstlers Informationen aus erster Hand.
Der Termin war weit weniger repräsentativ als der vorhergegangene und auch von Seiten der Stadt Nordhausen eher als Ausklang gedacht. Während Wolfgang Böhmer noch einen letzten Termin in Kelbra wahrnehmen musste, gönnten sich die Thüringer eine kurze Pause. Im Garten des Kunsthauses schien die Politik für einen Moment vergessen und man schmiedete, bei Kaffee und frischen Erdbeeren, Pläne für eventuelle weitere Besuche in der Kreisstadt. Aber die werden sicher länger als eine Woche auf sich warten lassen.




