Mi, 15:59 Uhr
30.06.2010
Stegreif für die Lücke
18 regionale Architekten, Mitglieder der Thüringer Architektenkammergruppe Nordthüringen, haben sich jetzt Gedanken zur Gestaltung der Baulücken in der Altstadt gemacht. Auf einem ganztägigen Ideen-Workshop zu dem Thema Baulücken im Quartier Elisabethstraße / Rosengasse entstanden Stegreifentwürfe.
Zahlreiche unterschiedliche und individuelle Ideen zum Wohnen in vier verschiedenen Lücken der Nordhäuser Altstadt wurden entwickelt. Ausgangspunkt war das Quartierskonzept Elisabethstraße / Hohensteinerstraße / Wiedigsburg / Rosengasse / Altendorf. Dieses Konzept ist mittlerweile mit den Bewohnern im Quartier abgestimmt und hat die politischen Gremien durchlaufen.
Das Quartierskonzept enthält das Entwicklungsziel, die bestehenden Baulücken zu schließen, erläutert Inge Klaan (CDU), Baudezernentin. Mit den entworfenen Vorschlägen zur Schließung dieser Lücken wollen wir zeigen, dass attraktive Hauskonzepte in den Baulücken der Altstadt zu realisieren sind. Und vor allem auch, dass das Bauen in der Lücke nicht teurer ist als ein freistehendes Gebäude. Die Altstadt als Wohnstandort sei sehr attraktiv. Neben einer optimalen zentralen Lage bestehe ein sehr gutes Angebot an Kindergärten und Schulen in der Altstadt. Auch die Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten seien gut, so Frau Klaan
Sehr gut ist ebenfalls die Anbindung an das Straßennetz und den Öffentlichen Personennahverkehr. Die allgemeine Tendenz von jungen Familien und Senioren, wieder bevorzugt in der Stadt zu wohnen anstatt vor den Toren der Stadt , wollen wir mit diesen Ideen für attraktives Wohnen im Neubau in der Altstadt unterstützen, so Edith Brust, Vorsitzende der Architektenkammergruppe Nord. Die entstandenen Entwürfe zur Baulückenschließung bieten auch interessante Anregungen für andere Standorte in der Altstadt, betont Brust.
Im Fokus standen auf dem Workshop die Baulücken Rosengasse 1/2, Rosengasse 8/9, Rosengasse 13 und Elisabethstraße 3-6. Die Ideenskizzen zur Baulückenschließung werden von den Architekten derzeit auf Postern anschaulich dargestellt. Nach den Sommerferien werden diese Ideen in einer Ausstellung zu sehen sein. Bauinteressenten können sich auf attraktive Vorschläge für Hausentwürfe freuen. Wir sehen die Stegreifentwürfe auch als einen Diskussionsbeitrag zum Thema Baukultur erörtert Klaan.
Bezüglich der Baustile für die Baulücken und Brachflächen in der historischen Altstadt gehen die Meinungen weit auseinander. Daher lässt sich anhand konkreter Gestaltungsentwürfe für Lückenschlüsse dieses Thema sehr gut aufgreifen. Das Wohnen in der Altstadt sei eine Chance für die Belebung der historischen Altstadt. Mit dem "Lückenfüllen" könnten deren potentieller Besitzer sich trotz der bekannten räumlichen Enge ein Heim für die Umsetzung ihrer Bauräume schaffen.
Ausgerichtet wurde der Ideenworkshop gemeinsam von der Thüringer Architektenkammer Gruppe Nordthüringen und dem Baudezernat der Stadtverwaltung Nordhausen.
Autor: psgZahlreiche unterschiedliche und individuelle Ideen zum Wohnen in vier verschiedenen Lücken der Nordhäuser Altstadt wurden entwickelt. Ausgangspunkt war das Quartierskonzept Elisabethstraße / Hohensteinerstraße / Wiedigsburg / Rosengasse / Altendorf. Dieses Konzept ist mittlerweile mit den Bewohnern im Quartier abgestimmt und hat die politischen Gremien durchlaufen.
Das Quartierskonzept enthält das Entwicklungsziel, die bestehenden Baulücken zu schließen, erläutert Inge Klaan (CDU), Baudezernentin. Mit den entworfenen Vorschlägen zur Schließung dieser Lücken wollen wir zeigen, dass attraktive Hauskonzepte in den Baulücken der Altstadt zu realisieren sind. Und vor allem auch, dass das Bauen in der Lücke nicht teurer ist als ein freistehendes Gebäude. Die Altstadt als Wohnstandort sei sehr attraktiv. Neben einer optimalen zentralen Lage bestehe ein sehr gutes Angebot an Kindergärten und Schulen in der Altstadt. Auch die Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten seien gut, so Frau Klaan
Sehr gut ist ebenfalls die Anbindung an das Straßennetz und den Öffentlichen Personennahverkehr. Die allgemeine Tendenz von jungen Familien und Senioren, wieder bevorzugt in der Stadt zu wohnen anstatt vor den Toren der Stadt , wollen wir mit diesen Ideen für attraktives Wohnen im Neubau in der Altstadt unterstützen, so Edith Brust, Vorsitzende der Architektenkammergruppe Nord. Die entstandenen Entwürfe zur Baulückenschließung bieten auch interessante Anregungen für andere Standorte in der Altstadt, betont Brust.
Im Fokus standen auf dem Workshop die Baulücken Rosengasse 1/2, Rosengasse 8/9, Rosengasse 13 und Elisabethstraße 3-6. Die Ideenskizzen zur Baulückenschließung werden von den Architekten derzeit auf Postern anschaulich dargestellt. Nach den Sommerferien werden diese Ideen in einer Ausstellung zu sehen sein. Bauinteressenten können sich auf attraktive Vorschläge für Hausentwürfe freuen. Wir sehen die Stegreifentwürfe auch als einen Diskussionsbeitrag zum Thema Baukultur erörtert Klaan.
Bezüglich der Baustile für die Baulücken und Brachflächen in der historischen Altstadt gehen die Meinungen weit auseinander. Daher lässt sich anhand konkreter Gestaltungsentwürfe für Lückenschlüsse dieses Thema sehr gut aufgreifen. Das Wohnen in der Altstadt sei eine Chance für die Belebung der historischen Altstadt. Mit dem "Lückenfüllen" könnten deren potentieller Besitzer sich trotz der bekannten räumlichen Enge ein Heim für die Umsetzung ihrer Bauräume schaffen.
Ausgerichtet wurde der Ideenworkshop gemeinsam von der Thüringer Architektenkammer Gruppe Nordthüringen und dem Baudezernat der Stadtverwaltung Nordhausen.


