Mi, 14:43 Uhr
29.01.2003
Es geht los!!!
Nordhausen (nnz). So schallt es ab und zu durch große Fußball-Stadien. Jetzt aber gilt das auch für Nordhausen: Baubeginn, Richtfest, erste Maschinen, 120 Arbeitsplätze. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann einfach auf MEHR klicken.
Die nnz hatte vor zwei Wochen exklusiv über die beabsichtigte Ansiedlung des Unternehmens Powertrain Nordhausen berichtet. Damals war fast alles klar, nur mit den Fördermitteln wollte es nicht so recht klappen. Doch auch das ist jetzt aus dem Weg geräumt, erfuhr die nnz. Und das sind die Fakten: Anfang Februar sollen die ersten Baumaschinen auf das Gelände an der Rothenburgstraße rollen, Fundamente gießen, Hallen errichten. Ende Mai werden die ersten Maschinen in die Fertigungshalle eingebaut und im September werden die ersten Kurbelwellen produziert. Die Powertrainer wollen Gas geben, denn für ein Erprobungsprogramm für VW müssen die ersten Kurbelwellen bereitstehen.
In einer ersten Phase muß die Technik der hochsensiblen Anlage eingeschliffen werden, müssen eventuelle Kinderkrankheiten erkannt und geheilt werden. Im Management von Powertrain rechnet man mit Beginn des neuen Jahres mit einer vollen Auslastung der Anlage, dann rollen jährlich 250.000 Kurbelwellen vom Band. Doch dafür benötigt man nicht nur Technik, sondern auch jede Menge Personal. Die ersten zwei Mitarbeiter als Arbeitsvorbereiter sind eingestellt worden, sie absolvieren gegenwärtig eine Spezialausbildung. Benötigt werden Fachleute, die mit der CNC-Technik und Prüfautomaten umgehen können.
Bei voller Auslastung der Anlage werden 120 bis 130 Mitarbeiter hier einen neuen Job finden, inklusive Azubis. Einer der Powertrainer ist der Nordhäuser Gerd-Uwe Köhler. Der sorgte unter anderem dafür, dass Nordhausen der neue Standort wurde. Köhler hat ein Motiv: Wenn sein Sohn ihn ab und zu besuchen kommt, dann sagt er nicht Guten Tag, sondern Grüß’ Gott! Will heißen: Junge Menschen mit einer guten und soliden Ausbildung sollen in dieser Region eine Chance bekommen. Vielleicht an der Rothenburgstraße in Nordhausen.
Autor: nnzDie nnz hatte vor zwei Wochen exklusiv über die beabsichtigte Ansiedlung des Unternehmens Powertrain Nordhausen berichtet. Damals war fast alles klar, nur mit den Fördermitteln wollte es nicht so recht klappen. Doch auch das ist jetzt aus dem Weg geräumt, erfuhr die nnz. Und das sind die Fakten: Anfang Februar sollen die ersten Baumaschinen auf das Gelände an der Rothenburgstraße rollen, Fundamente gießen, Hallen errichten. Ende Mai werden die ersten Maschinen in die Fertigungshalle eingebaut und im September werden die ersten Kurbelwellen produziert. Die Powertrainer wollen Gas geben, denn für ein Erprobungsprogramm für VW müssen die ersten Kurbelwellen bereitstehen.
In einer ersten Phase muß die Technik der hochsensiblen Anlage eingeschliffen werden, müssen eventuelle Kinderkrankheiten erkannt und geheilt werden. Im Management von Powertrain rechnet man mit Beginn des neuen Jahres mit einer vollen Auslastung der Anlage, dann rollen jährlich 250.000 Kurbelwellen vom Band. Doch dafür benötigt man nicht nur Technik, sondern auch jede Menge Personal. Die ersten zwei Mitarbeiter als Arbeitsvorbereiter sind eingestellt worden, sie absolvieren gegenwärtig eine Spezialausbildung. Benötigt werden Fachleute, die mit der CNC-Technik und Prüfautomaten umgehen können.
Bei voller Auslastung der Anlage werden 120 bis 130 Mitarbeiter hier einen neuen Job finden, inklusive Azubis. Einer der Powertrainer ist der Nordhäuser Gerd-Uwe Köhler. Der sorgte unter anderem dafür, dass Nordhausen der neue Standort wurde. Köhler hat ein Motiv: Wenn sein Sohn ihn ab und zu besuchen kommt, dann sagt er nicht Guten Tag, sondern Grüß’ Gott! Will heißen: Junge Menschen mit einer guten und soliden Ausbildung sollen in dieser Region eine Chance bekommen. Vielleicht an der Rothenburgstraße in Nordhausen.

