eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 12:20 Uhr
29.01.2003

Hausaufgaben für Joachim Claus

Nordhausen (nnz). Das BIC Nordthüringen – einst als die Business-Kader-Schmiede für Nordthüringen angepriesen – hat Probleme. Nicht erst jetzt. Aber jetzt sollen sie angepackt werden. Im Erfurter Wirtschaftsministerium wurden deshalb Hausaufgaben verteilt.


Einen Teil der Hausaufgaben wird Landrat Joachim Claus (CDU) erledigen müssen. Absender ist das Wirtschaftsministerium. Der zweite Herr im dortigen Haus, Staatssekretär Roland Richwien hatte beim Innovationsmarkt das richtige Näschen für die Probleme des BIC. Die Auslastung liege momentan so um die 50 Prozent, betriebswirtschaftlich gesehen ein Desaster. In der vergangenen Woche lud der Landespolitiker denn auch die beiden Landkreise (Nordhausen und Kyffhäuserkreis) nach Erfurt ein.

„Klar war für uns, das wir schon jetzt einer vielleicht katastrophalen Entwicklung entgegensteuern müssen. Wenn sich der jetzige Trend weiter fortsetze, dann müsse in zwei bis drei Jahren das BIC vielleicht geschlossen werden“, so Joachim Claus gegenüber nnz. Der Landrat soll sich in den kommenden Wochen und Monaten vor allem mit der Fachhochschule in Nordhausen beschäftigen. Hier soll intensiv über mögliche Synergien zwischen dem BIC und der Bildungseinrichtung sowie dem dort entstehenden Kompetenzzentrum diskutiert werden. Möglichst schnell sollen die Ideen dann auch umgesetzt werden.

Bei der Unterredung im Wirtschaftsministerium wurde auch angeregt, neue Gesellschafter in das BIC-Boot zu holen und das Zentrum in Thüringen verstärkt ins Gespräch zu bringen. Das wiederum wird nicht einfach sein, verfügen doch vergleichbare Städte über ähnliche oder fast gleichartige Einrichtungen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)