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Fr, 12:05 Uhr
28.05.2010

Über eine Brücke geh'n

Nicht über sieben, sondern über eine Brücken kann nun wieder der Verkehr fließen. In einem Nordhäuser Ortsteil wurde das sanierte Bauwerk freigegeben. Und Kinder hatte man praktischerweise auch gleich mit aufgeboten...

Endlich freigegeben (Foto: P. Grabe) Endlich freigegeben (Foto: P. Grabe)

Die Brücke über den Herreder Bach freigegeben nach neunmonatiger Bauzeit haben heute morgen Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (vorn Mitte/CDU)), Herredens Ortsbürgermeister Wolfgang Becker (vorn rechts) und Herbert Leineweber (vorn links) von der Bau ausführenden Firma aus Worbis. Nachdem anfangs keine Firma den Umbau vornehmen wollte, hatte schließlich in der zweiten Ausschreibungsrunde einzig die Firma TMB Worbis ein Angebot abgegeben und den Zuschlag erhalten.

Frau Klaan sagte: „Dass heute zur Freigabe so viele Herrederinnen und Herreder gekommen sind, ist ein Zeichen dafür, dass sich der Umbau der Brücke sehen lassen kann. Es dauerte zwar lange, doch manche Dinge brauchen nun mal länger.“ Zumal am Bau drei Auftraggeber beteiligt gewesen seien: Die Stadtverwaltung, der Gewässerunterhaltungsverband und der Nordhäuser Stadtentwässerungsbetrieb. „Der Umbau war damit ein Dschungel, den man immer wieder hatte zusammenhalten müssen“, so Frau Klaan.

Ortsbürgermeister Becker sagte, die Bauleute hätten sich „in die Herzen der Bewohner gebaut. Sie hatten versprochen, dass zu Weihnachten zumindest der Gehweg frei ist – und dieses Versprechen haben sie auch gehalten. Sie können gern wiederkommen – wir haben noch zwei Brücken!“, so Becker.

Leinweber stellte heraus, dass der finanzielle Rahmen eingehalten worden sei. Der Geschäftsführer stellte die Harmonie zwischen allen Baubeteiligten und den Anwohnern heraus. Es handelte sich bei dem Bau um eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Nordhausen mit dem SEB und dem Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“. Im Zuge des Neubaus der Brücke wurden unter anderem unter der Brücke neue Abwasserleitungen verlegt. Die Telekom ersetzte die bisherigen Freileitungen durch am Boden verlaufende Kabel parallel zur neuen Brücke. Der Gewässerunterhaltungsverband erneuerte einen Auslaufkanal.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme mit allen begleitenden Arbeiten lagen bei rund 371.000 Euro. Die Kosten für den reinen Ersatzneubau der Brücke liegen bei 268.000 Euro. Diese Summe hatte das Straßenbauamt Nordthüringen zu 75 % gefördert.
Autor: nnz

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