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Mi, 12:30 Uhr
26.05.2010

Des einen Freud, des anderen Leid

Der Sturm Xynthia wütete am letzten Februartag dieses Jahres über Deutschland. Es kam im Südwesten Deutschlands zum Teil zu erheblichen Waldschäden. Auch im Südharz waren Schäden zu verzeichnen...

Blick in den Südharzer Wald (Foto: Forstamt) Blick in den Südharzer Wald (Foto: Forstamt)

Der Thüringer Südharz war zum Glück nur geringfügig betroffen. Nach Sturm Kyrill 2007 einfach Glück gehabt. Allerdings waren noch viele Revierteile im mittleren Unterharzplateau zwischen Rothesütte und Breitenstein durch die erheblichen Schneemassen des langen Winters annähernd zwei Monate nicht begehbar.

Nach dem der Schnee getaut war, ging es um die Aufarbeitung der Schadbäume, es waren vor allem Einzelwürfe und –brüche. Am Ende kamen doch ein paar tausend Festmeter Schadholz, vornehmlich Fichte, zusammen. Einzelbrüche sind sehr aufwendig in der Aufarbeitung und Rückung.

Die Zeit lief. Der Arbeitsanfall war seit Mitte März bis in dem April enorm. Das Holz musste raus aus dem Wald. Ab Ende April bei über 16 Grad Celsius fliegt der Borkenkäfer. Frisches Fichtenschadholz ist fängisches Holz. Das weis der Förster. Auch wenn die Holzindustrie nach der Abfuhrblockade Schnee in den Hochlagen des Harzes und des Thüringer Waldes holzhungrig war, plötzlich alles anfallende Fichtenholz konnte sie nicht aufnehmen.

Das Fazit - der kühle Mai hat dem Wald eine Verschnaufpause verpasst, zu neuem Käferbefall ist es bis jetzt nicht gekommen. Und so ganz nebenbei, die im Frühjahr aufgeforsteten Kahlflächen haben eine besondere Zugabe Wasser gut vertragen.
Autor: nnz

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