Di, 11:39 Uhr
25.05.2010
nnz-Musik-Tagebuch
Die nnz hatte in der vergangenen Woche von einem musikalischen Ausflug nach Lübeck berichtet. Jetzt wollen wir die Erlebnisse von Nordhäuser MusikschülerInnen fortsetzen...
Sie wollte aber ihre Mädchen nicht im Stich lassen. Nun steht sie mit ihrer Mutti im Pfingststau auf der Autobahn kurz vor Lübeck und die Uhr tickt erbarmungslos. Eine freundliche junge Dame nimmt die Anmeldungen der Mädchen entgegen. Im Saal wird applaudiert und ein Gitarrenquintett verlässt glücklich die Bühne. Die letzte Pause zum Raumcheck beginnt.
Da kommen die Herbeigesehnten im Laufschritt durch den Haupteingang. Nun muss alles schnell gehen. Ein kurze Begrüßung, Akustik im Saal testen, umziehen, einspielen. Für die Lehrerin Daniela Heise sind das schon die gewohnten Abfolgen vor einem großen Bundesfinale. Doch die letzten Monate waren durch viele gesundheitlich bedingte Probenausfälle gekennzeichnet. Würde es reichen, um unter die besten 10 Formnationen ihrer Altersgruppe, der jüngsten im Bundesvergleich zu kommen?
15.50 Uhr: Im Vorbereitungsraum trifft sie mit ihren Schülerinnen die letzten Absprachen. Da passiert es! Das durfte nicht war sein, es waren nur noch 10 min bis zum Auftritt. Ann-Kathrin schreckt zurück, eine Saite war gerissen. Jetzt sind die ruhigen Hände gefragt- neue Saite einfädeln, spannen und bangen, ob die Stimmung hält.
16.00 Uhr: Ein letztes "Toi,toi, toi !" und die Gitarristinnen betreten den Saal. Nun sind sie auf sich allein gestellt und wollen beweisen, dass die letzten Monate des gemeinsamen Übens Früchte getragen haben. Im Zuschauerraum sitzt der Fanblock und hält das Maskottchen. Die ersten Töne erklingen und die Jury lehnt sich entspannt zurück. Mit Klängen von Johann Sebastian Bach finden die vier Mädchen zu ihrer inneren Ruhe zurück. Sie musizieren mit Spannung und Esprit. Mutig gehen sie an die schwierigen Passagen.
Klara lächelt und denkt sicher an die vielen Tipps aus den letzten Proben. Es macht richtig Spaß, den Kindern zuzuhören, flüstert ein stolzes Elternteil kurz bevor sie mit Gershwins beschwingten Klängen ihr Programm beenden. Befreit spielen sie auf und man merkt ihnen an, wie die Anspannung immer mehr abfällt. Geschafft- der lange Beifall ist ihr schönster Lohn!
Nun geht es schnell bei dem schönen Pfingstwetter für ein paar Stunden relaxen an den Strand in Boltenhagen!
Doch nun endlich werden die 23 Zupferformationen auf die Bühne gebeten. Edgar Auer, der Projektleier Jugend musiziert moderiert die Veranstaltung und beglückwünscht Ann-Kathrin Selig, Dorothee Menz, Eva Messer und Klara Lutze zu ihrem 3. Bundespreis! Mit 21 Punkten hatten sie es tatsächlich unter die besten 10 Zupfensemble der Bundesrepublik Deutschland in der Altersgruppe III geschafft.
Glücklich fielen sich Lehrerin und Schülerinnen in die Arme! Beschwingt treten die Bundespreisträger ihre Heimreise an und werden noch lange von den aufregenden Tagen in Lübeck schwärmen. Ihre Freude wird noch einmal aufflackern, wenn sie demnächst ihren Preis geschickt bekommen. Eine Lithografie von Armin Mueller-Stahl aus der limitierten Auflage Musica III!
Autor: nnz21.5.2010, im Kolosseum in Lübeck
14.30 Uhr: Drei Mädchen stehen bangend an der Tür und warten. An der Wand lehnen ihre Gitarrenkoffer. Sie unterhalten sich vorsichtig. In zwei Stunden ist alles vorbei, sagt Dorothee leise, nach einem Dreivierteljahr proben. Ihre Lehrerin schaut bangend abwechselnd auf die Uhr und zur Tür. Noch ist das Quartett nicht vollständig. Eva lag noch einen Tag zuvor mit Fieber daheim.Sie wollte aber ihre Mädchen nicht im Stich lassen. Nun steht sie mit ihrer Mutti im Pfingststau auf der Autobahn kurz vor Lübeck und die Uhr tickt erbarmungslos. Eine freundliche junge Dame nimmt die Anmeldungen der Mädchen entgegen. Im Saal wird applaudiert und ein Gitarrenquintett verlässt glücklich die Bühne. Die letzte Pause zum Raumcheck beginnt.
Da kommen die Herbeigesehnten im Laufschritt durch den Haupteingang. Nun muss alles schnell gehen. Ein kurze Begrüßung, Akustik im Saal testen, umziehen, einspielen. Für die Lehrerin Daniela Heise sind das schon die gewohnten Abfolgen vor einem großen Bundesfinale. Doch die letzten Monate waren durch viele gesundheitlich bedingte Probenausfälle gekennzeichnet. Würde es reichen, um unter die besten 10 Formnationen ihrer Altersgruppe, der jüngsten im Bundesvergleich zu kommen?
15.50 Uhr: Im Vorbereitungsraum trifft sie mit ihren Schülerinnen die letzten Absprachen. Da passiert es! Das durfte nicht war sein, es waren nur noch 10 min bis zum Auftritt. Ann-Kathrin schreckt zurück, eine Saite war gerissen. Jetzt sind die ruhigen Hände gefragt- neue Saite einfädeln, spannen und bangen, ob die Stimmung hält.
16.00 Uhr: Ein letztes "Toi,toi, toi !" und die Gitarristinnen betreten den Saal. Nun sind sie auf sich allein gestellt und wollen beweisen, dass die letzten Monate des gemeinsamen Übens Früchte getragen haben. Im Zuschauerraum sitzt der Fanblock und hält das Maskottchen. Die ersten Töne erklingen und die Jury lehnt sich entspannt zurück. Mit Klängen von Johann Sebastian Bach finden die vier Mädchen zu ihrer inneren Ruhe zurück. Sie musizieren mit Spannung und Esprit. Mutig gehen sie an die schwierigen Passagen.
Klara lächelt und denkt sicher an die vielen Tipps aus den letzten Proben. Es macht richtig Spaß, den Kindern zuzuhören, flüstert ein stolzes Elternteil kurz bevor sie mit Gershwins beschwingten Klängen ihr Programm beenden. Befreit spielen sie auf und man merkt ihnen an, wie die Anspannung immer mehr abfällt. Geschafft- der lange Beifall ist ihr schönster Lohn!
22. 5. 2010, Kolosseum in Lübeck
17.10 Uhr: Auf ihrem weiteren Programm steht nun nach einem Stadtrundgang, einem Marzipanmuseumsbesuch und einer Schiffsfahrt das Juryberatungsgespräch. Gespannt sind alle Beteiligten, welche Kritikpunkte der Jury aufgefallen sind. Die Runde der hochkarätigen Jury ist sehr entspannt und offen gegenüber den Kindern. Sie loben ihre Musizierfreude, ihr kammermusikalisches Aufeinanderhören, das abwechslungsreiche anspruchsvolle Programm, sowie die mutige dynamische Ausdrucksfähigkeit. Für jedes Werk geben sie wertvolle Impulse zum Üben und legen dem Quartett ans Herz, unbedingt weiter miteinander zu musizieren!Nun geht es schnell bei dem schönen Pfingstwetter für ein paar Stunden relaxen an den Strand in Boltenhagen!
23. 5. 2010, Musik- und Kongresszentrum in Lübeck
10.30 Uhr: Wie wird die Bekanntgabe der Ergebnisse für das Nordhäuser Gitarrenquartett ausgehen? Lange müssen sie warten. Vorerst werden noch die Ergebnisse der Vokalisten, Cellisten und Percussionisten verlesen. Die Spannung steigt! Das Kammermusiktrio Klavier der Nordhäuser Kreismusikschule wird aufgerufen und darf sich bei ihrer ersten Teilnahme am Bundesfinale Jugend musiziert über ihr Ergebnis Mit gutem Erfolg mit 16 Punkten bereits freuen.Doch nun endlich werden die 23 Zupferformationen auf die Bühne gebeten. Edgar Auer, der Projektleier Jugend musiziert moderiert die Veranstaltung und beglückwünscht Ann-Kathrin Selig, Dorothee Menz, Eva Messer und Klara Lutze zu ihrem 3. Bundespreis! Mit 21 Punkten hatten sie es tatsächlich unter die besten 10 Zupfensemble der Bundesrepublik Deutschland in der Altersgruppe III geschafft.
Glücklich fielen sich Lehrerin und Schülerinnen in die Arme! Beschwingt treten die Bundespreisträger ihre Heimreise an und werden noch lange von den aufregenden Tagen in Lübeck schwärmen. Ihre Freude wird noch einmal aufflackern, wenn sie demnächst ihren Preis geschickt bekommen. Eine Lithografie von Armin Mueller-Stahl aus der limitierten Auflage Musica III!



