Fr, 12:57 Uhr
07.05.2010
Märchenstunde war gestern
Eine ungewöhnliche Umsetzung wählten drei Mädchen in ihrem Freiwilligen Kulturellen Jahr für ihr Projekt. Nun gibt es eine richtige Filmpremiere.
Im Rahmen des Bundesprogramms VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie wird in diesem Jahr ein Projekt mit dem Titel Der gestiefelte Nachbar gefördert. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Lift gGmbH Nordhausen und des Kreisjugendrings Kyffhäuserkreis.
Die Idee zum Projekt stammt von drei Freiwilligen aus dem FSJ Kultur, deren Einsatzstellen sich in Nordhausen und Sondershausen befinden. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht einen Dokumentationsfilm zu erstellen, in dem die momentane Situation der rechtsextremen Gesinnung in Nordhausen und Sondershausen verdeutlicht wird.
Es war ihnen wichtig, möglichst viele verschiedene Ansichten in den Film einzubauen. Interviewt wurde ein junger Mann, den man umgangssprachlich als rechts bezeichnen kann, ein Sondershäuser, der sich seit vielen Jahren im Bündnis gegen Rechts (BgR) engagiert und ein Nordhäuser, der aufgrund seiner Religion und seines äußeren Erscheinungsbildes oftmals in die Rolle des Opfers rechtsextremer Gewalt versetzt wurde.
Dieser Dokumentationsfilm entstand vor allem zu pädagogischen Zwecken. Nach der Erstaufführung, die in Nordhausen am 17. Mai im Theater unterm Dach (TuD) und in Sondershausen am 18. Mai im Ratssaal des Rathauses stattfinden wird, werden die drei Freiwilligen FSJ-ler Nordhäuser und Sondershäuser Schulklassen besuchen.
Dort werden sie zunächst das Produkt ihrer Arbeit vorstellen und anschließend in Diskussionsrunden mit den Schülern über die Problematik Rechts in unserer Region sprechen. Wichtig ist dabei, dass sie Ansätze aus dem Film diskutieren und ihre eigene Meinung mit einfließen lassen. Was es mit dem Titel Der gestiefelte Nachbar auf sich hat und wie der Titel im Film umgesetzt wurde, wird ebenfalls thematisiert.
Isabell Naperkowski
Autor: nnzIm Rahmen des Bundesprogramms VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie wird in diesem Jahr ein Projekt mit dem Titel Der gestiefelte Nachbar gefördert. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Lift gGmbH Nordhausen und des Kreisjugendrings Kyffhäuserkreis.
Die Idee zum Projekt stammt von drei Freiwilligen aus dem FSJ Kultur, deren Einsatzstellen sich in Nordhausen und Sondershausen befinden. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht einen Dokumentationsfilm zu erstellen, in dem die momentane Situation der rechtsextremen Gesinnung in Nordhausen und Sondershausen verdeutlicht wird.
Es war ihnen wichtig, möglichst viele verschiedene Ansichten in den Film einzubauen. Interviewt wurde ein junger Mann, den man umgangssprachlich als rechts bezeichnen kann, ein Sondershäuser, der sich seit vielen Jahren im Bündnis gegen Rechts (BgR) engagiert und ein Nordhäuser, der aufgrund seiner Religion und seines äußeren Erscheinungsbildes oftmals in die Rolle des Opfers rechtsextremer Gewalt versetzt wurde.
Dieser Dokumentationsfilm entstand vor allem zu pädagogischen Zwecken. Nach der Erstaufführung, die in Nordhausen am 17. Mai im Theater unterm Dach (TuD) und in Sondershausen am 18. Mai im Ratssaal des Rathauses stattfinden wird, werden die drei Freiwilligen FSJ-ler Nordhäuser und Sondershäuser Schulklassen besuchen.
Dort werden sie zunächst das Produkt ihrer Arbeit vorstellen und anschließend in Diskussionsrunden mit den Schülern über die Problematik Rechts in unserer Region sprechen. Wichtig ist dabei, dass sie Ansätze aus dem Film diskutieren und ihre eigene Meinung mit einfließen lassen. Was es mit dem Titel Der gestiefelte Nachbar auf sich hat und wie der Titel im Film umgesetzt wurde, wird ebenfalls thematisiert.
Isabell Naperkowski


