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Di, 13:36 Uhr
14.01.2003

Flaute ja, aber nicht so schlimm

Nordhausen (nnz). Im November sah es für den Thüringer Einzelhandel bitter aus. aber auch ein halbleeres Glas kann immer noch halbvoll sein. Zahlen und Fakten wie immer in Ihrer nnz.


Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im November 2002 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 4,6 Prozent weniger Waren um als im November 2001. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 4,4 Prozent. Beide Monate hatten die gleiche Anzahl an Verkaufstagen. Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen geringer aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Ergebnissen im November 2002 nominal um 6,3 Prozent und real um 6,0 Prozent unter dem Ergebnis vom November 2001.

Von den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels erzielte einzig die umsatzstärkste Branche, der Einzelhandel mit „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ sowie der „sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“ (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) sowohl nominal, als auch real einen Umsatzanstieg um jeweils 1,0 Prozent. Im „Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken“ wurde im November 2002 nominal 0,6 Prozent weniger und real 0,9 Prozent mehr Umsatz verbucht als im November 2001.

Dagegen waren die Einbußen in den drei anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels zweistellig. Mit einem Minus von nominal 12,7 Prozent und real 13,8 Prozent waren die Umsatzrückgänge im „Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ (dazu zählen u.a. Delikatessgeschäfte) am höchsten.

Weniger Umsatz – weniger Beschäftigte. Im Thüringer Einzelhandel waren im November vergangenen Jahres 3,9 Prozent weniger Personen beschäftigt als im November 2001. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten sank um 7,8 Prozent. Demgegenüber blieb die Anzahl der auf Teilzeitbasis beschäftigten Personen nahezu unverändert (0,1 Prozent).
Autor: nnz

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