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Di, 12:53 Uhr
14.01.2003

„Leben in der Illegalität“ verlängert

Nordhausen (nnz). Die Ausstellung „Leben in der Illegalität wird um drei Wochen verlängert und kann noch bis zum 14. Februar 2003 besucht werden. Mit der bisherigen Resonanz sind die Organisatoren durchaus zufrieden...



Die Ausstellung, die seit dem 12. Dezember im Waisenhaus zu sehen ist, zeigt Fotografien von Nina Rücker, die Menschen ohne offiziellen Status, in ihrem persönlichen Alltag - bei der Arbeit, in der Familie, auf dem Spielplatz oder aus ihrem religiösen Leben - darstellen. Bislang hatten sich etwa 60 Besucher durch die Exposition führen lassen, weitere 42 Anmeldungen liegen bereits vor. Auch deshalb entschloß man sich ur Verlängerung, so Dr. Klose vom städtischen Kulturamt. Neben den Besuchern, die an einer Führung teilnahmen, wurden rund weitere Interessenten gezählt.

Mit der Ausstellung wolle man vor allem Jugendlich ab der 8. Klasse ansprechen, so Klose. „Die Besucher der Ausstellung werden von jugendlichen Ausstellungsbetreuern begleitet und durch Informationen auf das Thema ‚illegale Migration’ aufmerksam gemacht“, erläutert sie. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch erfolge dann eine gemeinsame Videovorführung und eine Diskussionsrunde zum Thema.

In der Ausstellung geht es weniger um die rechtlichen Problembereiche von Statuslosen, sondern mehr um ihre alltägliche Situation und die damit verbundenen Problemlagen, speziell der sozialen und psychischen Situation der Menschen. So gerate die Würde eines Menschen schnell ins Hintertreffen, wenn er für den Staat nicht existiert. Die Menschen, die aus verschiedensten Gründen in die Illegalität geraten, kommen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa und werden von Verwandten und Bekannten aufgenommen.

Interessierte können sich für einen Ausstellungsbesuch beim Amt für Kultur, Soziales und Bildung unter Tel.-Nr. 03631/ 69 65 49 bei Sabine Jacobi anmelden.
Autor: nnz

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