So, 22:59 Uhr
12.01.2003
Erfreuliches beim Fußball-Hallenturnier
Nordhausen (nnz). Erfreulich schon deshalb, weil auch diesmal wieder über 1000 stimmgewaltige Zuschauer dabei waren und erfreulich auch aus der Sicht von Wacker 90 Nordhausen. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg hat das Turnier gesehen. Hier sein Bericht.
Vier Mannschaften aus der Oberliga, zwei aus den Verbandsligen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie die beiden Nordhäuser Landesklasse-Teams Salza und Wacker 90 kämpften in zwei Gruppen um den Einzug in die Halbfinal-Spiele. Vom Papier her normalerweise eine klare Angelegenheit, aber Turniere haben ihre eigenen Gesetze.
In der Gruppe A hatte sich Wacker im ersten Spiel gleich mit der Oberliga-Elf von Eintracht Sondershausen auseinander zu setzen und gewann 4:3. Die FSG Salza verlor gegen den HFC nurr knapp mit 1:2. Im direkten Vergleich der beiden Nordhäuser Teams hieß es nach 13 Minuten 2:2. Da Sondershausen gegen den HFC den Kürzeren gezogen hatte, stand Wacker 90 bereits im Halbfinale. Salza verlor das letzte Gruppenspiel gegen die Eintracht klar mit 2:6 und schied damit aus. In der Partie Wacker 90 gegen den HFC wurde der zweite Halbfinalteilnehmer der Gruppe A ausgespielt. Bei einer Niederlage des HFC wäre Sondershausen weiter gekommen. Gebannt verfolgten die Schützlinge von Eintracht-Trainer Burghardt Venth das Spiel. Bis drei Minuten vor Schluss führte Wacker noch mit 1:0, aber dann brachten individuelle Fehler den HFC auf die Siegerstraße. Am Ende hieß es 2:1 für den Oberligisten aus der Saalestadt. Sondershausen schied als Gruppendritter aus dem Turnier aus, da bei Punktgleichheit zweier Mannschaften das Ergebnis im direkten Vergleich ausschlaggebend ist und da hatte Wacker 90 die Nase vorn.
Auch in der Gruppe B hatten die 1000 Zuschauer, darunter Fans aus Halle, Sondershausen und Walkenried, eigentlich erwartet, das der VfB Leipzig und Carl Zeiss Jena sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen würden. Ab der SV Südharz Walkenried kämpfte gegen die beiden haushohen Favoriten leidenschaftlich und mit viel Spielwitz und wurde Gruppensieger. Jena erreichte als Gruppenzweiter das Halbfinale. Der VfB Leipzig enttäuschte auf der ganzen Linie. Für die Sachsen war nach den Vorrundenspielen ebenso Feierabend wie für den VfB 06 Sangerhausen. Fazit: Im Vorbeigehen lassen sich solche Turniere auch von Halbprofis nicht gewinnen.
Im ersten Halbfinale standen sich Wacker 90 und der SV Südharz Walkenried gegenüber. In der spannenden Partie gingen die Schützlinge von Trainer Jörg Weißhaupt in Führung, aber die Gäste aus Niedersachsen glichen kurz darauf aus. Wenige Sekunden vor Schluss gelang den Gästen der glückliche 2:1-Sieg. In der zweiten Halbfinalbegegnung zog der HFC gegen Jena ebenfalls mit 1:2 den Kürzeren.
Das Neun-Meter-Schießen um den dritten Platz gewann Wacker 90 Nordhausen gegen den HFC und durfte sich über 150 EUR freuen. Das Endspiel um den TeleFun-Cup gewann - wie schon im Vorjahr - der SV Südharz Walkenried und kassierte dafür 500 EUR Siegprämie. 4:3 hieß es nach den 13 Minuten gegen den FC Carl Zeiss Jena, der als Zweiter noch 250 EUR erhielt.
Autor: rh
Vier Mannschaften aus der Oberliga, zwei aus den Verbandsligen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie die beiden Nordhäuser Landesklasse-Teams Salza und Wacker 90 kämpften in zwei Gruppen um den Einzug in die Halbfinal-Spiele. Vom Papier her normalerweise eine klare Angelegenheit, aber Turniere haben ihre eigenen Gesetze.In der Gruppe A hatte sich Wacker im ersten Spiel gleich mit der Oberliga-Elf von Eintracht Sondershausen auseinander zu setzen und gewann 4:3. Die FSG Salza verlor gegen den HFC nurr knapp mit 1:2. Im direkten Vergleich der beiden Nordhäuser Teams hieß es nach 13 Minuten 2:2. Da Sondershausen gegen den HFC den Kürzeren gezogen hatte, stand Wacker 90 bereits im Halbfinale. Salza verlor das letzte Gruppenspiel gegen die Eintracht klar mit 2:6 und schied damit aus. In der Partie Wacker 90 gegen den HFC wurde der zweite Halbfinalteilnehmer der Gruppe A ausgespielt. Bei einer Niederlage des HFC wäre Sondershausen weiter gekommen. Gebannt verfolgten die Schützlinge von Eintracht-Trainer Burghardt Venth das Spiel. Bis drei Minuten vor Schluss führte Wacker noch mit 1:0, aber dann brachten individuelle Fehler den HFC auf die Siegerstraße. Am Ende hieß es 2:1 für den Oberligisten aus der Saalestadt. Sondershausen schied als Gruppendritter aus dem Turnier aus, da bei Punktgleichheit zweier Mannschaften das Ergebnis im direkten Vergleich ausschlaggebend ist und da hatte Wacker 90 die Nase vorn.
Auch in der Gruppe B hatten die 1000 Zuschauer, darunter Fans aus Halle, Sondershausen und Walkenried, eigentlich erwartet, das der VfB Leipzig und Carl Zeiss Jena sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen würden. Ab der SV Südharz Walkenried kämpfte gegen die beiden haushohen Favoriten leidenschaftlich und mit viel Spielwitz und wurde Gruppensieger. Jena erreichte als Gruppenzweiter das Halbfinale. Der VfB Leipzig enttäuschte auf der ganzen Linie. Für die Sachsen war nach den Vorrundenspielen ebenso Feierabend wie für den VfB 06 Sangerhausen. Fazit: Im Vorbeigehen lassen sich solche Turniere auch von Halbprofis nicht gewinnen.
Im ersten Halbfinale standen sich Wacker 90 und der SV Südharz Walkenried gegenüber. In der spannenden Partie gingen die Schützlinge von Trainer Jörg Weißhaupt in Führung, aber die Gäste aus Niedersachsen glichen kurz darauf aus. Wenige Sekunden vor Schluss gelang den Gästen der glückliche 2:1-Sieg. In der zweiten Halbfinalbegegnung zog der HFC gegen Jena ebenfalls mit 1:2 den Kürzeren.
Das Neun-Meter-Schießen um den dritten Platz gewann Wacker 90 Nordhausen gegen den HFC und durfte sich über 150 EUR freuen. Das Endspiel um den TeleFun-Cup gewann - wie schon im Vorjahr - der SV Südharz Walkenried und kassierte dafür 500 EUR Siegprämie. 4:3 hieß es nach den 13 Minuten gegen den FC Carl Zeiss Jena, der als Zweiter noch 250 EUR erhielt.

