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Sa, 10:14 Uhr
11.01.2003

Noch keine Bewegung?

Nordhausen/Nieder-Olm (nnz). Die Eckes AG will die Sparte der alkoholischen Getränke verkaufen. Das kündigte der Konzern im Oktober an. Bislang bekam die Öffentlichkeit nicht viel mit von den Verhandlungen.


Kein Wunder, geht es doch im Millionen-Beträge, um die in Nieder-Olm ge- und verhandelt wird und mit denen der Konzern sich die Kasse für eine Expansion im nichtalkoholischen Bereich auffüllen will. Nach nnz-Informationen soll es selbst einen Tag vor dem Weihnachtsfest Gespräche in der Zentrale gegeben haben. Interessenten gibt es also. Auch für die Nordbrand Nordhausen GmbH. Das Unternehmen gehört quasi zu den Filetstücken des Verkaufsangebotes, hatte doch die AG erst vor Monaten ihre „alkoholischen Aktivitäten“ in der Rolandstadt deutschlandweit konzentriert. Außerdem startete die Zentrale erst vor Wochen mit einem erneuten und teuren Werbefeldzug für den Eiskorn aus Nordhausen.

Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik vor Ort macht man sich derzeit keine Sorgen darüber, dass der Traditionsstandort aufgegeben werden soll. Doch es gibt kaum Informationen, auf die man reagieren könnte. Wohl soll es immer wieder Gespräche in Thüringen gegeben haben, auch mit Landespolitikern. Dabei soll es allerdings um mögliche Szenarien gegangen sein. Positiv: Das Land Thüringen scheint sich äußerst interessiert am Erhalt des Nordhäuser Standortes zu zeigen. Nach dem Desaster mit Reemtsma ist das nicht verwunderlich. Schließlich wird im kommenden Jahr ein neuer Landtag gewählt.

Wie nnz erfuhr, sollen die Gespräche zum Verkauf wohl in diesem Monat in die entscheidende Phase gehen. Mit einem Abschluß wird bei Insidern im Februar gerechnet. Wer auch den Zuschlag erhalten soll, an der Produktion in Nordhausen wird er nicht vorbeikommen. Hier wird einfach zuviel abgefüllt, ist in den Chefetagen zu hören.
Autor: nnz

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