Di, 14:27 Uhr
07.01.2003
Investoren werben weiter
Nordhausen (nnz). Anfang Dezember sprach sich der Nordhäuser Stadtrat gegen einen Bebauungsplan entlang der Langen Straße in Nordhausen. Investoren wollten dort einen Verbrauchermarkt errichten. nnz hat jetzt noch einmal in Köln nachgefragt.
Eine Grundstücksentwicklungsgesellschaft in Köln hatte sich von der Immobilientochter der Deutschen Bahn AG im Juli vergangenen Jahres eine Fläche von mehr als 21.000 Quadratmeter sichern lassen. Gegenstand der darauffolgenden Planungen war die Herstellung eines Verbrauchermarktes mit einer Nutzfläche von 5.300 Quadratmetern und der dazugehörigen 290 Parkplätze. Die Verkaufsfläche sollte auf einer Fläche von 4.500 Quadratmeter eine Mall sowie eine Shopzone beinhalten.
Das Grundstück liegt unmittelbar neben dem Bahnhof mit seinem Vorplatz. Aus städtebaulicher Sicht kann das Erscheinungsbild der Gebäude- und Flächenanordnung nach unserer Sicht als ungeordnet bezeichnet werden. Die aufstehenden Gebäude nebst den Hofbefestigungen sollen, mit Ausnahme des Gebäudes Reichsbahnamt abgerissen werden, so Unternehmensvertreter Peter Maletz gegenüber nnz.
Die Planer erachten den neuen Verbrauchermarkt als Frequenzbringer und Kundenmagnet, der diesen Stadtbereich mit Sortimenten des mittleren bis unteren Preisgefüges ergänzen könnte. Durch den Neubau sollen Kunden in die Stadtgeführt werden. Dieser Effekt kann jedoch nur erreicht werden, wenn der Kunde optimale Bedingungen vorfindet, die den Objekten auf der grünen Wiese entsprechen. Ebenerdige Stellplätze in ausreichender Anzahl, mit verkehrstechnisch einwandfreier Anbindung und ein eingeschossiges Ladenlokal ist hierfür Bedingung, so Maletz weiter.
Die Ansiedlung eines solchen Marktes habe die städtebauliche Neuordnung des Bahngeländes zur Folge. Hierdurch könne auch eine Verbesserung der Situation entlang der Langen Straße sowie der Seitenstraßen erreicht werden. Das Kölner Unternehmen habe sich intensiv mit der Einzelhandelskonzeption aus dem Jahr 1995 beschäftigt, bekräftigt Peter Maletz.
Autor: nnzEine Grundstücksentwicklungsgesellschaft in Köln hatte sich von der Immobilientochter der Deutschen Bahn AG im Juli vergangenen Jahres eine Fläche von mehr als 21.000 Quadratmeter sichern lassen. Gegenstand der darauffolgenden Planungen war die Herstellung eines Verbrauchermarktes mit einer Nutzfläche von 5.300 Quadratmetern und der dazugehörigen 290 Parkplätze. Die Verkaufsfläche sollte auf einer Fläche von 4.500 Quadratmeter eine Mall sowie eine Shopzone beinhalten.
Das Grundstück liegt unmittelbar neben dem Bahnhof mit seinem Vorplatz. Aus städtebaulicher Sicht kann das Erscheinungsbild der Gebäude- und Flächenanordnung nach unserer Sicht als ungeordnet bezeichnet werden. Die aufstehenden Gebäude nebst den Hofbefestigungen sollen, mit Ausnahme des Gebäudes Reichsbahnamt abgerissen werden, so Unternehmensvertreter Peter Maletz gegenüber nnz.
Die Planer erachten den neuen Verbrauchermarkt als Frequenzbringer und Kundenmagnet, der diesen Stadtbereich mit Sortimenten des mittleren bis unteren Preisgefüges ergänzen könnte. Durch den Neubau sollen Kunden in die Stadtgeführt werden. Dieser Effekt kann jedoch nur erreicht werden, wenn der Kunde optimale Bedingungen vorfindet, die den Objekten auf der grünen Wiese entsprechen. Ebenerdige Stellplätze in ausreichender Anzahl, mit verkehrstechnisch einwandfreier Anbindung und ein eingeschossiges Ladenlokal ist hierfür Bedingung, so Maletz weiter.
Die Ansiedlung eines solchen Marktes habe die städtebauliche Neuordnung des Bahngeländes zur Folge. Hierdurch könne auch eine Verbesserung der Situation entlang der Langen Straße sowie der Seitenstraßen erreicht werden. Das Kölner Unternehmen habe sich intensiv mit der Einzelhandelskonzeption aus dem Jahr 1995 beschäftigt, bekräftigt Peter Maletz.

