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Di, 11:20 Uhr
07.01.2003

Das Judentum für Nicht-Juden

Nordhausen (nnz). Zu einer Lesung der israelischen Autorin Lea Fleischmann wird in diesem Monat nach Nordhausen eingeladen. Dabei soll Nicht-Juden das Judentum verständlich gemacht werden. Ob das klappt, das können Sie selbst feststellen...


Lea Fleischmann Lea Fleischmann wird aus ihrem Buch „Rabbi Nachmann und die Thora – Das Judenturm für Nichtjuden verständlich gemacht“ am 20. Januar im Bürgersaal des Nordhäuser Rathauses lesen. Unverständlich ist für die nnz-Redaktion die Tatsache, dass gerade in Nordhausen dafür von den Interessierten auch noch Eintritt verlang wird. Fünf Euro sind zu berappen, ermäßigt sind es drei Euro.

In ihrem Buch berichtet Lea Fleischmann über ihre Erfahrungen bei der Suche nach Rabbi Nachmann, dem Führer der chassidischen Bewegung. An einer Bushaltestelle in Jerusalem hatte sie ein Kind das Lied singen hören: „Die ganze Welt ist ein schmaler Steg. Geh darüber und fürchte dich nicht.“ Vom Kind erfuhr Lea Fleischmann, dass der Lied-Text vom Rabbi Nachmann stammte – sie machte sich auch die Suche nach ihm. Dabei ist sie in Lernstuben unterwegs und im polnischen Städtchen Bratzlaw, aus dem der Rabbi stammt. Die Geschichten der Menschen, die sie dabei trifft, sind im Buch nachzulesen.

Lea Fleischmann wurde in Deutschland als Tochter Holocoust-Überlebender geboren. Nach dem Studium war sie Lehrerin in Offenbach und Wiesbaden, 1979 wanderte sie nach Israel aus. In ihren Büchern „Dies ist nicht mein Land“ und „Ich bin Israelin“ verarbeitet sie den Bruch mit Deutschland und ihre Eingliederung in die israelische Gesellschaft. In ihren Werken hinterfragt die Autorin darüber hinaus die israelische Politik, das politische System der palästinensischen Autonomiegebiete, die Rolle Jassir Arafats und der PLO.
Autor: nnz

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