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Do, 15:47 Uhr
15.04.2010

Blut für einen ganzen Tag in Nordthüringen

Vor Jahren wurde er - durchaus freundlich - als "Dracula" begrüßt. Inzwischen entlockt ihm der Vergleich mit der Romanfigur oder deren Vorbild vielleicht noch ein - ebenso freundliches - Lächeln....


Sven Köhn ist am Institut für Transfusionsmedizin mit Blutspende des Südharz-Krankenhauses Nordhausen verantwortlich für die Blutspendeorganisation, Werbung und die Öffentlichkeitsarbeit. Einige Lehrer der Berufsschule 2 in Nordhausen erinnern sich auch noch an den Auszubildenden gleichen Namens.

Gestern machte das Blutspende-Team mal wieder Station an der SBBS 2 in der Straße der Genossenschaften. Von 50 Spendenwilligen konnten 45 zur Ader gelassen werden. Sven Köhn erklärte, dass mit diesen Spenden der Schüler und einiger Lehrer statistisch gesehen fast der Bedarf an "rotem Blut" für einen ganzen Tag in der Region Nordthüringen gedeckt werden kann.

Die aufbereiteten Blutkonserven dienen vorrangig der kontinuierlichen Direktversorgung von Patienten an Krankenhäusern in Nordhausen, Sondershausen oder Bleicherode und der Notfallversorgung z. B. nach Unfällen. In Katastrophenfällen werden die Blutkonserven auch landesweit abgegeben. Außerdem wird Blutplasma gewonnen, das längerfristig verarbeitet und gelagert werden kann.

Bemerkenswert ist, dass unter den 45 "potenziellen Lebensrettern" 31 Erstspender sind. Köhn berichtete von seinen positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre, nach denen die Schüler und Auszubildenden der SBBS 2 Nordhausen auch nach Abschluss ihrer Ausbildung und Verlassen der Schule dem Nordhäuser Blutspende-Institut - übrigens einem der kleinsten Regionalversorger mit immerhin 48jähriger Tradition - die Treue halten und weiterhin regelmäßig Blut spenden.

Dem Dank an die bereitwilligen Spenderinnen und Spender, den Sven Köhn auch stellvertretend für die unbekannten Empfänger ausdrückte, kann sich der Autor nur anschließen. Prima! Danke!
Matthias Wiegleb
Autor: nnz

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Kommentare
Sabine
16.04.2010, 17:59 Uhr
Super Sache..
...dass die SBBS 2 der Blutspende derartige Termine ermöglicht! :-) Das wirft ein gutes Licht auf die Schule und rettet womöglich Leben.

Weiter so!


Sabine
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