Do, 11:50 Uhr
02.01.2003
Ein Kilometer Sandsäcke
Nordhausen (nnz). Noch sind fünf Zentimeter Platz, bis die Helme über die Uferböschung läuft. Beim Wasserstand ist die Tendenz zunehmend. Wir haben Alarmstufe drei, so beschreibt Helmut Neblung, Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, die Hochwassersituation in Nordhausen-Sundhausen. Weitere Details in Ihrer nnz.
Die Lage hatte sich Montagabend beruhigt, jetzt steigt das Wasser wieder. Das heißt: Weiter Säcke füllen, absichern, kontrollieren. Es ist wie voriges Jahr: Da hatten wir um die selbe Zeit das selbe Elend, erklärte Neblung. Bis Montagabend hatten insgesamt 60 Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Nordhausen-Mitte, Salza und Krimderode 60 Tonnen Kies in Säcke gefüllt, um das Wasser an verschiedenen Stellen in Sundhausen zu bremsen. Die Barriere aus Säcken ist inzwischen insgesamt einen Kilometer lang.
Die Sundhäuser haben sich übrigens rührend um die Kameraden gekümmert, sie sind mit heißen Getränken und Essen an die Einsatzstellen gekommen, sagte der Feuerwehrmann.
Autor: nnzDie Lage hatte sich Montagabend beruhigt, jetzt steigt das Wasser wieder. Das heißt: Weiter Säcke füllen, absichern, kontrollieren. Es ist wie voriges Jahr: Da hatten wir um die selbe Zeit das selbe Elend, erklärte Neblung. Bis Montagabend hatten insgesamt 60 Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Nordhausen-Mitte, Salza und Krimderode 60 Tonnen Kies in Säcke gefüllt, um das Wasser an verschiedenen Stellen in Sundhausen zu bremsen. Die Barriere aus Säcken ist inzwischen insgesamt einen Kilometer lang.
Die Sundhäuser haben sich übrigens rührend um die Kameraden gekümmert, sie sind mit heißen Getränken und Essen an die Einsatzstellen gekommen, sagte der Feuerwehrmann.


