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Do, 11:09 Uhr
02.01.2003

Kein Bock auf „ein Glas Bier“

Nordhausen (nnz). Die Thüringer trinken und essen wieder mehr zu Hause. Diesen Trend bekamen im vergangenen Jahr vor allem die Gastwirte des Freistaates zu spüren.


Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes erzielten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik in den ersten zehn Monaten dieses Jahres nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 3,7 Prozent weniger Umsatz als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Real, also preisbereinigt, betrug der Rückgang 7,1 Prozent. Bundesweit gingen die Umsätze gegenüber Januar bis Oktober 2001 um nominal 3,3 Prozent und real um 6,7 Prozent zurück.

Vom Umsatzrückgang waren alle drei Branchen des Thüringer Gastgewerbes betroffen: Während das Beherbergungsgewerbe und das Gaststättengewerbe mit einem Minus von jeweils nominal 2,4 Prozent bzw. real 5,9 Prozent gleichauf lagen, betrugen die Einbußen bei den Kantinen und Caterern nominal 14,3 Prozent und real 16,8 Prozent.

In den ersten zehn Monaten dieses Jahres waren im Thüringer Gastgewerbe durchschnittlich 3,1 Prozent weniger Personen beschäftigt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Trotz gleicher Umsatzentwicklung im Beherbergungs- und Gaststättengewerbe gingen im Gaststättengewerbe (- 3,0 Prozent) relativ mehr Arbeitsplätze verloren als im Beherbergungsgewerbe (- 0,2 Prozent). Bei den Kantinen und Caterern betrug der Rückgang 11,6 Prozent.
Autor: nnz

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