Fr, 10:27 Uhr
20.12.2002
Warten auf ein Angebot
Nordhausen (nnz). In dieser Woche gab es im Nordhäuser Landratsamt erste Gespräche zum vorgeschlagenen Modell der Personalkostenreduzierung. Die Gewerkschaft Ver.di hatte ihre Mitglieder eingeladen. Das Ergebnis wie immer in Ihrer nnz.
Eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um zwei Stunden, so hatte es die Verwaltungsspitze des Landratsamtes vorgeschlagen, wurde von den Mitgliedern der Gewerkschaft abgelehnt. Man habe festgestellt, dass der Tarifvertrag zur sozialen Absicherung nicht geeignet sei, um das Problem zu lösen, so eine Ver.di-Vertreterin gegenüber nnz. Dem Landrat und dem Kommunalen Arbeitgeberverband sei angeboten worden, weitere Gespräche zu führen.
Möglichkeiten, die Personalkosten zu reduzieren sieht Christa Hornitschke von ver.di vor allem in der Ausschöpfung der Altersteilzeit. Weiterhin sollte versucht werden, dass Mitarbeiter freiwillig aus dem Dienst ausscheiden. Außerdem solle verstärkt auf Teilzeitmodelle gesetzt werden, forderte die Gewerkschafterin.
Hintergrund der jetzigen Gespräche waren Überlegungen, die wöchentliche Arbeitszeit im Landratsamt um zwei Stunden zu verkürzen. Das wiederum würde dem Abbau von zehn Arbeitsplätzen entsprechen, wie es der Kreistag mehrheitlich gefordert hatte. Das Problem in der Kreisverwaltung sei aber, dass die Arbeitszeitverkürzung vermutlich nur die Angestellten, nicht aber die Beamten betreffen könnte.
Die Spitze der Kreisverwaltung hat jedoch wenig Zeit. Die Fraktionen des Kreistages beharren auf eine zügige Umsetzung ihres Beschlusses. Auf Zeit scheint dagegen die Gewerkschaft zu setzen. Nach einem Termin für weitere Verhandlungen befragt, sagte Hornitschke, wir warten jetzt auf ein Angebot!
Autor: nnzEine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um zwei Stunden, so hatte es die Verwaltungsspitze des Landratsamtes vorgeschlagen, wurde von den Mitgliedern der Gewerkschaft abgelehnt. Man habe festgestellt, dass der Tarifvertrag zur sozialen Absicherung nicht geeignet sei, um das Problem zu lösen, so eine Ver.di-Vertreterin gegenüber nnz. Dem Landrat und dem Kommunalen Arbeitgeberverband sei angeboten worden, weitere Gespräche zu führen.
Möglichkeiten, die Personalkosten zu reduzieren sieht Christa Hornitschke von ver.di vor allem in der Ausschöpfung der Altersteilzeit. Weiterhin sollte versucht werden, dass Mitarbeiter freiwillig aus dem Dienst ausscheiden. Außerdem solle verstärkt auf Teilzeitmodelle gesetzt werden, forderte die Gewerkschafterin.
Hintergrund der jetzigen Gespräche waren Überlegungen, die wöchentliche Arbeitszeit im Landratsamt um zwei Stunden zu verkürzen. Das wiederum würde dem Abbau von zehn Arbeitsplätzen entsprechen, wie es der Kreistag mehrheitlich gefordert hatte. Das Problem in der Kreisverwaltung sei aber, dass die Arbeitszeitverkürzung vermutlich nur die Angestellten, nicht aber die Beamten betreffen könnte.
Die Spitze der Kreisverwaltung hat jedoch wenig Zeit. Die Fraktionen des Kreistages beharren auf eine zügige Umsetzung ihres Beschlusses. Auf Zeit scheint dagegen die Gewerkschaft zu setzen. Nach einem Termin für weitere Verhandlungen befragt, sagte Hornitschke, wir warten jetzt auf ein Angebot!


