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Mo, 17:36 Uhr
02.03.2026
Umleitungsstrecken stehen fest

Vollsperrung auf der B4

Zur Erhaltung der Verkehrssicherheit sind Straßenbauarbeiten im Zuge der B4 von der Kreisgrenze des Kyffhäuserkreises bis zum Abzweig Steinbrücken erforderlich. Die Anfang Februar angekündigte Vollsperrung steht nun bevor...

Gesperrte Bundesstraße, Symbolbild (Foto: nnz-Archiv) Gesperrte Bundesstraße, Symbolbild (Foto: nnz-Archiv)

Wie das Landesamt für Bau und Verkehr mitteilt, ist die Fahrbahnbreite ist nicht ausreichend, um den Verkehr einstreifig an der Baustelle vorbeizuführen und gleichzeitig die Arbeitssicherheit zu gewährleisten.

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Aus diesem Grund müssten die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Baumaßnahme startet am 16. März und ist auf eine Dauer von vier Wochen angelegt.

Die Umleitung von Nordhausen in Richtung Sondershausen ist wie folgt ausgeschildert:

B 4 – Nordhausen – L 3080 – Werther – Wipperdorf – L 1034 – Nohra – Wolkramshausen – Kleinfurra – Großfurra – Sondershausen – B 4

Die Umleitung für den Verkehr von Sonderhausen in Richtung Nordhausen ist wie folgt ausgeschildert:

B 4 – Sondershausen – L 1034 – Großfurra – Kleinfurra – Wolkramshausen – L 1036 – Werther – L 3080 – Nordhausen

Die Deponie Nentzelrode bleibt jederzeit über die L 2083 Hain erreichbar. Das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr bittet alle betroffenen Bürger, Pendler und Anwohner um Verständnis für diese unaufschiebbare Baumaßnahme und die damit verbundenen Umwege.
Autor: red

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Kommentare
Bubo bubo
02.03.2026, 19:40 Uhr
B4
"Wie das Landesamt für Bau und Verkehr mitteilt, ist die Fahrbahnbreite ist nicht ausreichend, um den Verkehr einstreifig an der Baustelle vorbeizuführen und gleichzeitig die Arbeitssicherheit zu gewährleisten."
Jaja, solche Ausreden 36 Jahre nach der Wende. 36 Jahre haben sich hier LKWs nebeneinander die Sundhäuser Berge hoch und runter gequält...da hat es dicke gereicht vom Platz. Jetzt kommen wieder die Bürokraten. Was wird denn hier jetzt genau 4 Wochen lang veranstaltet? Neue Schutzplanken? Einen Monat lang?
Wir reden hier über eine der wichtigsten Bundesstraßen des Freistaates...und man kommt sich mitunter vor wie in einer Comedy-Show.

Was soll das erst werden, wenn die große Maßnahme zum Umbau der B4 an den Sundhäuser Bergen umgesetzt werden soll?
Kobold2
02.03.2026, 20:28 Uhr
War im Vorfeld
nicht etwas von grossräumiger Umleitung zu lesen? Das hier ist doch nur wieder das Kleinkarierte, wie wir es aus der Vergangenheit kennen. Warum gibt es keinen Hinweis an den Autobahnabfahrten für den Fernverkehr, über das Dreieck Südharz und konsequent auch am Kreuz Gispersleben? Die Durchfahrt durch Großfurra wird auch eine spannende Sache, bei dem Verkehrsaufkommen.
Hallogemeinde
03.03.2026, 07:15 Uhr
kann Bubo nur zustimmen
so ein Bürokratenschwachsinn. Steht irgendwo so geschrieben also machen wir das so. Wahrscheinlich fehlen nur wenige Zentimeter um es doch einseitig sperren zu können. Typisch deutsch!
Adam77
03.03.2026, 10:31 Uhr
4 Wochen Chaos
Hat jemand der Entscheidungsträger sich mal den Verkehr auf der B4 angeschaut? Scheinbar nicht, denn sonst wüssten sie, dass es völlig unrealistisch ist, den Massenverkehr durch die Ortschaften umzuleiten. Ich denke da nur an die Engstelle in Großfurra oder den Tunnel vor Werther, direkt an Schulen und Kita's vorbei, wie z.B. in Wolkramshausen.
Ein Wechsel auf den öffentlichen Nahverkehr ist auch unrealistisch, denn ob dieser fährt, dass weiß man leider erst, wenn man am Bahnhof steht. Bleibt einem nur, wesentlich mehr Zeit ab dem 16.03. einzuplanen und zu hoffen, dass alles gut geht.
Zu guter Letzt denke ich, gibt es wesentlich sanierungsbedürftigere Straßen, als die B4 aktuell.
RWE
03.03.2026, 12:29 Uhr
Adam77, wo soll den sonst umgeleitet werden
Bei solchen Umleitungen werden vor Tunneln meist Baustellenampeln eingesetzt. Das war bei bei den beiden Tunneln zwischen Wolkramshausen und Werther auch schon der Fall. Außerdem wird der Verkehr ja in Richtung SDH über Wipperdorf umgeleitet werden. Das wird Großfurra nicht helfen, aber zwischen Werther und Wolkramshausen Entlastung bringen.
Die B4 einspurig befahrbar zu lassen würde Staus bis an die Darre verusachen und auch Richtung Sondershausen sehr lange Wartezeiten sorgen.
Alle meckern über schlechte Straßen, wenn etwas gemacht wird ist es falsch.
dieterh44
03.03.2026, 12:48 Uhr
Geschwindigkeit beschränken
Zumindestens sollte man in Erwägung ziehen die Geschwindigkeit in allen
Ortsdurchfahrten für die Zeit der Sperrung auf 30 kmh zu beschränken, würde vor
allem Nachts etwas Ruhe bedeuten.
Kobold2
03.03.2026, 19:11 Uhr
vor allem nachts
sieht sich ein ganzer Teil Kraftfahrer nicht in der entsprechenden Einstellung, zulässige Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten. Für diesen Teil sind alle Katzen grau und die Belange der Anwohner egal. Also ohne Kontrollen, ist das n. m. E. eher wirkungslos.
Determinante
03.03.2026, 19:33 Uhr
Sperrung der B4
Nicht behindert von Fachwissen kann man populistisch kommentieren. Diejenigen die die Verantwortung für die Baustelle tragen müssen, kennen die "RSA 21 - Richtlinen für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen" und halten sie ein - zum Wohle der Bauarbeiter und der Verkehrsteilnehmer.
einstein46
04.03.2026, 08:19 Uhr
Vorschriften vs. Historie
Ich denke jeder der täglich da lang fährt kann nachvollziehen, dass die Straße repariert werden muss. Es zeigen sich erste Schäden die in ein paa Jahren eine deutlich längere Sperrung nach sich ziehen würden.
Allerdings gab es in den letzten 25 Jahren bereits Baumaßnahmen auf dem gleichen Streckenabschnitt und da waren halbseitige Sperrungen mit Ampelbetrieb und unter Einhaltung der Sicherheit ebenfalls möglich, die Vorschrift ist ja sicher nicht neu...
Es gab zwar auch Stau, aber die Fahrzeit war deutlich geringer wie über diese Umleitung.
Warum also geht das jetzt nicht mehr?
Kann da mal jemand was dazu sagen.
Hallogemeinde
04.03.2026, 12:56 Uhr
RSA21
Also wenn nicht jedermann heutzutage so stur wäre und seinen normalen Menschenverstand einsetzen würde, bin ich mir ziemlich sicher, dass wenn man miteinander reden würde auch eine Lösung finden würde welche besser ist als die jetzige. Der Name Richtlinie sagt schon alles... eine Richtlinie ist kein Gesetz!
"Von den RSA 21 (Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen) kann in begründeten Fällen abgewichen werden, sofern die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt. Abweichungen erfordern jedoch eine Abstimmung mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde und Polizei sowie oft eine verkehrsrechtliche Anordnung"

Ampelverkehr mit Geschwindigkeitsbegrenzung z.B. ist sicher möglich ohne gleich mit Todesopfern rechnen zu müssen. Leider ist es wohl so, dass die Verantwortlichen dort nicht lang fahren müssen und es ihnen egal ist ob dann der ganze Verkehr durch kleine Ortschaften geht und weitere Straßen kaputt macht.
Kleinfurrscher88
10.03.2026, 08:05 Uhr
Gute Absichten - Schlecht gemacht !
Als direkt betroffene Anwohnerin bzw. Betroffener sehe ich diese Maßnahme mit großer Sorge. Die Umleitungsstrecke führt unter anderem durch Kleinfurra und Co.– und diese Straße war bereits vorher stark belastet und teilweise gefährlich.

Gerade hier bewegen sich täglich viele Fußgänger, darunter Kinder auf dem Weg zur Kita, zur Schule bis hin zum Gymnasium. Auch Bushaltestellen, Fußwege und alltägliche Wege der Anwohner liegen direkt an dieser Strecke. Wenn nun zusätzlicher Durchgangsverkehr über Wochen durch den Ort geleitet wird, erhöht sich das Gefahrenpotenzial erheblich.

Deshalb stellen sich für mich einige berechtigte Fragen:

Warum dauert die Vollsperrung vier Wochen?
Warum werden in den betroffenen Ortschaften keine zusätzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Verkehrsberuhigungen eingerichtet?
Warum findet eine solche Maßnahme nicht möglichst in den Ferien statt, wenn weniger Kinder unterwegs sind?
Warum werden keine konkreten Projektverantwortlichen benannt und warum gibt es so wenig Transparenz gegenüber den betroffenen Anwohnern?

Viele Menschen fühlen sich hier vor vollendete Tatsachen gestellt. Gerade bei Maßnahmen, die ganze Orte betreffen, wäre eine frühzeitige Information und Einbindung der Gemeinden, Bürgermeister und Anwohner wichtig gewesen.

Es geht hier nicht darum, notwendige Bauarbeiten grundsätzlich zu kritisieren (die RsA 21 erschwert uns seit der Änderung und Verschärfung alle in der Branche) – Straßen müssen instand gehalten werden. Aber der Umgang mit den betroffenen Menschen und die Kommunikation wirken in diesem Fall leider wenig transparent und wenig sensibel.

In Zukunft sollte man Kompetenzen erweitern und wenigstens die Bürgervertreter der Ortschaften mit einbeziehen.

Ich hoffe sehr, dass die Verantwortlichen die Situation vor Ort noch einmal prüfen und zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Anwohner – insbesondere der Kinder – in Betracht ziehen. Ihr habt diese Woche und auch während der Maßnahme noch Zeit zu reagieren… denkt an die Sicherheit unserer Kinder !
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